8.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange überreicht Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse 2019

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Mehr zum Thema

Mehr

    Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange hat gestern den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 in der Kategorie Belletristik vergeben. Ministerin Stange sagte: „Ich gratuliere allen drei Preisträgern sehr herzlich. Den Preis in der Kategorie Belletristik überreiche ich gern an Anke Stelling für ihr im Verbrecher Verlag erschienenes Werk ,Schäfchen im Trockenen'."

    In der Begründung der Jury heißt es: „Schäfchen im Trockenen“ ist ein scharfkantiger, harscher Roman, der wehtun will und wehtun muss, der protestiert gegen den beständigen Versuch des besänftigt Werdens, der etwas aufreißt in unserem sicher geglaubten Selbstverständnis und dadurch den Kopf frei macht zum hoffentlich klareren Denken.“ Anke Stelling lebt als Autorin in Berlin.

    „Der Preis der Leipziger Buchmesse ist eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen Deutschlands. Die große Beteiligung von in diesem Jahr mehr als 359 eingereichten Titeln zeigt die hohe Wertschätzung, die der Preis bei Autoren und Verlagen genießt. Eine Ehrung mit diesem Preis verleiht den Autoren zusätzliches Renommee bei den Kritikern und den Lesern gleichzeitig“, sagt die Sächsische Kunstministerin und ergänzt, „ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr wieder den Preis für das beste Buch in der Kategorie Belletristik übergeben durfte und danke der Jury für ihre sehr umfangreiche und gewissenhafte Arbeit und ihre sicher nicht leichte Entscheidung.“

    Ministerin Dr. Stange erklärt: „Das Buch bleibt trotz aller elektronischer Konkurrenz ein wichtiges Kultur- und Bildungsmedium. Lesen ist eine der wichtigsten Kulturtechniken und eng mit dem Buch verbunden. Egal ob Roman oder Sachbuch, der Leser taucht tief in eine Geschichte oder ein Thema ein und taucht als ein anderer wieder aus dieser oder diesem auf. Ich danke allen Autoren, Übersetzern und Verlegern, die es möglich machen, dass die Leser ihr Bedürfnis nach Unterhaltung, Bildung oder Ablenkung mithilfe der Bücher stillen können.“

    Für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 waren insgesamt 15 Autoren mit ihren Werken in den Kategorien Belletristik, Übersetzung und Sachbuch/Essayistik nominiert.

    Den Preis in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ging an Harald Jähner für sein Buch „Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955“. Den Preis in der Kategorie Übersetzung erhält Eva Ruth Wemme für ihre Übertragung des Buches „Verlorener Morgen“ von Gabriela Adameşteanu aus dem Rumänischen ins Deutsche.

    Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse.

    Unter dem Vorsitz von Jens Bisky entschieden die Jury-Mitglieder Gregor Dotzauer, Tobias Lehmkuhl, Wiebke Porombka, Marc Reichwein und Kathrin Schumacher über die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse 2019.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ