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Aufgeklärter Untergrund? – Linke diskutiert über NSU und Rechtsterrorismus heute

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    Die Lage des Rechtsterrorismus nach den NSU-Prozessen steht im Mittelpunkt eines offenen Podiumsgesprächs, welches die Die Linke Leipzig am Montag, dem 8. April 2019, um 19:00 Uhr im linXXnet, Brandstraße 15, durchführt.

    Unter dem Titel „Aufgeklärter Untergrund? – NSU und Rechtsterrorismus heute“ diskutieren an diesem Abend Kerstin Köditz (Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag und stellvertretende Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses) und Juliane Nagel (Leipziger Landtagsabgeordnete und Stadträtin) über Rechtsterrorismus in der BRD, den Umgang der Behörden damit.

    Das Veranstaltung ist offen für alle Interessierten und der Eintritt ist frei.

    Hintergrund:

    „Es gibt keinen Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik“, hieß es jahrelang in Verfassungsschutz-Berichten. Es gab ihn doch, mitten unter uns. Der Nationalsozialistische Untergrund hielt sich von 1998 bis 2011 in Sachsen versteckt, beging Raubüberfälle in Chemnitz und Zwickau, legte ein geheimes Waffenarsenal an und ermordete damit zehn Menschen.

    Inzwischen wurden die Hauptäterin Zschäpe und einige wenige Gehilfen des verurteilt. Aus Sicht der Behörden ist das ein Schlussstrich: Der NSU sei nur eine kleine, verschworene Zelle gewesen – erst nicht erkennbar, jetzt Geschichte. Zwei NSU-Untersuchungsausschüsse im Landtag von Sachsen kommen aber zu anderen Schlüssen. Und der Rechtsterrorismus ist nicht am Ende: Gleich drei neue Gruppen sind seit der Enttarnung des NSU entstanden – ausgerechnet in Sachsen.

    Sind die Behörden immer noch auf dem rechten Auge blind? Was können wir aus dem NSU-Komplex lernen? Und wie schaffen wir es, den Rassismus in unserer Gesellschaft endlich zu ächten?

    Im Rahmen eines offenen Podiumsgespräches werden am 8. April die Leipziger Landtagsabgeordnete und Stadträtin Juliane Nagel und ihre Grimmaer Kollegin Kerstin Köditz über diese und weitere Fragen sprechen. Köditz ist Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag und war stellvertretende Vorsitzende im NSU-Untersuchungsausschuss.

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