Artikel zum Schlagwort Rechtsterrorismus

Rechter Terror

Leipziger/-innen gedenken der Opfer in Hanau + Videos

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNach dem rassistisch motivierten Terroranschlag in Hanau möchten Menschen in zahlreichen Städten der Opfer gedenken – auch in Leipzig. Hier soll es ab 20 Uhr eine Kundgebung auf dem Otto-Runki-Platz an der Eisenbahnstraße geben. Politiker in Sachsen fordern unterdessen mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden und mehr Engagement gegen Rechtsradikale. Die L-IZ wird den Text im Laufe des Abends aktualisieren. Weiterlesen

War der Halle-Attentäter wirklich ein unbeschriebenes Blatt für sächsische Sicherheitsbehörden?

Foto: DiG/trialon

Kerstin Köditz, in der Linksfraktion zuständig für antifaschistische Politik, erklärt zur Antwort auf ihre Landtagsanfrage nach Bezügen des Halle-Attentäters Stephan B. nach Sachsen: „Der Halle-Attentäter Stephan B. hatte nach Auskunft der Staatsregierung keine Bezüge nach Sachsen. Das teilte Innenminister Wöller jetzt auf meine neueste Landtagsanfrage (Drucksache 7/240) mit. Demnach habe B. zurückliegend weder an Veranstaltungen der extremen Rechten im Freistaat teilgenommen, noch in Kontakt mit hiesigen Neonazis gestanden.“ Weiterlesen

Terror der extremen Rechten in gesellschaftlichem Umfeld verankert – äußerste Aufmerksamkeit gefordert

Foto: DiG/Trialon

Zu den Morden und dem mutmaßlich rechtsterroristischen Anschlag auf die Synagoge in Halle erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Unser Mitgefühl ist bei den Hinterbliebenen der getöteten Menschen, und unsere Solidarität gehört den jüdischen Gemeinden. Es ist beklemmend, dass in Halle nur eine funktionierende Tür ein Massaker verhindert hat, und es ist bedrückend, wenn in Deutschland Synagogen von Polizeibeamten mit Maschinenpistolen bewacht werden müssen. Weiterlesen

Pressekonferenz

Ein Tag nach der Tat in Halle: „Wir müssen uns den Nährboden anschauen“

Foto: Thomas Köhler / photothek

Für alle LeserKurz vor 14:30 Uhr äußerten sich am heutigen 10. Oktober 2019 Bundesjustizministerin Christine Lambrecht und der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof, Dr. Peter Frank, in einer gemeinsamen Pressekonferenz zu den Taten und den derzeitigen Ermittlungen zu den Morden am gestrigen Tag in Halle (Saale). Mehrere TV-Sender übertrugen die Angaben zum Stand der Ermittlungen live. Zum Einstieg kündigte Lambrecht Verschärfungen für die Netzwerke-Betreiber nach den „feigen, infamen Taten in Halle“ an. Weiterlesen

Anschlag in Halle: Schweigeminute am Donnerstag um 13.30 Uhr Campusinnenhof der Universität Leipzig

Symbolfoto: Pixabay

Als Studierende der Universität Leipzig rufen wir zum gemeinsamen Gedenken und einer Schweigeminute am Donnerstag den 10.10.2019 auf. Die erschütternde Nachricht des gestrigen Tages lässt uns fassungslos zurück. Der antisemitische Terroranschlag in Halle hatte zwei Todesopfer, Verletzte und trauernde Angehörige zur Folge und stellt einen Angriff auf das gesamte jüdische Leben in Deutschland dar. Weiterlesen

Sachsens Innenminister zu Angriff auf Synagoge in Halle: „Verurteile grausame Tat auf das Schärfste“

Der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU). Foto: Pawel Sosnowski

Zu dem Angriff auf eine jüdische Synagoge am Mittwoch in Halle sagt Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller: „Es sind schreckliche Nachrichten, die uns an diesem Tag aus Halle erreichen. Ganz gleich, welchen Hintergrund eine solch grausame Tat auch hat, ich verurteile sie auf das Schärfste. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.“ Weiterlesen

Pallas: Schutz von betroffenen Personen hat oberste Priorität

Mutmaßlich rechtsextreme Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ im Besitz von sensiblen Daten linker Menschen

Foto: Götz Schleser

Einem Bericht des „Tagespiegel“ zufolge verfügte die mutmaßliche rechtsextreme Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ offenbar über ein große Menge Daten zu Linken und Punks. Die Rede ist von 24.300 Namen und Adressen. Albrecht Pallas, Sprecher für Innenpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, fordert schnellstmögliche Aufklärung und den Schutz der betroffenen Personen. Weiterlesen

Rechtsterrorismus

Mitglieder der „Gruppe Freital“ wegen versuchten Mordes verurteilt

Quelle: Facebook

Für alle LeserSie haben Geflüchtete und Politiker angegriffen und nach Überzeugung des Oberlandesgerichts Dresden dabei deren Tod in Kauf genommen: Die Mitglieder der rechtsterroristischen „Gruppe Freital“ wurden zu Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Linke und Grüne erinnern daran, dass die Aktivitäten unterschätzt und relativiert wurden – und Freitals Oberbürgermeister findet erneut keine klaren Worte. Weiterlesen

Nach Gewalt in Wurzen: Netzwerk Toleranz ruft zur Solidarisierung der demokratischen Akteure

Foto: L-IZ.de

Gegenseitige Schuldzuweisungen polarisieren die Stadtgesellschaft in Wurzen nach der Eskalation der Gewalt Mitte Januar. Eine Gruppe Jugendlicher hatte junge Asylsuchende bedrängt und anschließend deren Wohnung überfallen. Gegenseitige Schuldzuweisungen polarisieren die Stadtgesellschaft in Wurzen nach der Eskalation der Gewalt Mitte Januar. Weiterlesen

Linke informiert über Rechtsterrorismus

Die Akte: NSU – Zwischen Naziterror und Behördenversagen

Foto: Martin Schöler

Die Aufarbeitung der Aktivitäten und Morde des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) steht im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung, die Die Linke Leipzig-Süd am Donnerstag, dem 14. September 2017, um 19:00 Uhr im linXXnet, Bornaische Straße 3d, durchführt. Unter dem Titel „Die Akte: NSU – Zwischen Naziterror und Behördenversagen“ informieren an diesem Abend Kerstin Köditz (Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag und stellvertretende Vorsitzende des aktuellen NSU-Untersuchungsausschusses) und Juliane Nagel (Landtagsabgeordnete und Stadträtin) über Rechtsterrorismus in der BRD und den Umgang der Behörden damit. Weiterlesen

Am Dienstag beginnt der Prozess gegen die „Gruppe Freital“

Nimmt die sächsische Staatsregierung die Ermittlungen gegen die militanten Netzwerke der Rechtsradikalen jetzt endlich ernst?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Dienstag, 7. März, beginnt der Prozess gegen die Anhänger der mutmaßlich rechtsterroristischen „Gruppe Freital“. Einer von mehreren rechtsradikalen Gruppen, die in Sachsen in den vergangenen Jahren Anschläge verübten und im Schatten der fremdenfeindlichen Proteste regelrecht auftrumpften. Die sogenannte „Gruppe Freital“ ist nur eine dieser bekannt gewordenen terroristischen Gruppierungen. Weiterlesen

Wenn Polizisten plaudern

Mittlerweile wird im Fall „Terrorgruppe Freital“ gegen mindestens drei Polizeibeamte ermittelt

Foto: Ralf Julke

Anfangs schien es nur ein Polizist gewesen zu sein, der der sogenannten „Terrorgruppe Freital“ Tipps gab und aus internen Polizeivorgängen plauderte. Mittlerweile wird schon gegen (mindestens) drei Polizeibeamte wegen des Verdachts der Weitergabe von Dienstgeheimnissen an Mitglieder der „Terrorgruppe Freital“ ermittelt. Das brachte jetzt ein Antrag der Grünen im Landtag ans Licht. Weiterlesen