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Minister Schenk trifft sich mit Projektträgern

Freistaat fördert 17 neue Demografie-Projekte mit insgesamt mehr als eine Million Euro

Sachsen fördert in diesem Jahr 17 neue Projekte, die den demografischen Wandel im Freistaat im Blick haben und diesen aktiv gestalten. Das Fördervolumen beträgt hierfür insgesamt rund 1,06 Millionen Euro. Projektträger sind vor allem Vereine, Wohlfahrtsorganisationen oder Kommunen.

Um einen Eindruck vom breiten Spektrum der verschiedenen Vorhaben zu erhalten und mit Akteuren ins Gespräch zu kommen, hat sich Staatskanzleichef Oliver Schenk heute mit den Projektträgern in Dresden getroffen.

Bei der Gelegenheit betonte Schenk: “Wir brauchen gerade im ländlichen Raum ein breites Engagement für die Regionen. Es geht darum, durch neue Ideen und Projekte den Zusammenhalt zu stärken und Identität zu stiften. Wichtig ist dabei das Miteinander der Generationen und die Einbeziehung von Bürgern, Vereinen und Wirtschaft. Mit unserer Projektförderung unterstützen wir ganz bewusst und gezielt die vielfältigen Demografie-Initiativen, vor allem den Mut und das vielseitige Engagement der Menschen vor Ort.“

Die neuen Projekte eingerechnet hat Sachsen seit 2007 knapp 220 Projekte mit insgesamt etwa 9,5 Millionen Euro unterstützt.

Neu gefördert werden in diesem Jahr folgende Projekte:

„Gib mir zehn II“ (ASB Görlitz gGmbH)

Neben den Infrastrukturbedingungen ist auch das subjektive Bild vom Landkreis bedeutsam für den Verbleib oder die Zuzugsentscheidung. „Gib mir Zehn“ fördert das soziale Engagement im Kreis, gibt positiven Geschichten ein Podium, liefert Anregungen, führt Menschen zusammen und stärkt die Heimatverbundenheit. „Gib mir zehn II“ greift Aktionen engagierter Akteure auf und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich.

„Demografie-Fokus Wirtschaft-Jugend“ (ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH, Chemnitz)

Ziel ist es, Handlungsbedarfe und Lösungsansätze aus der Unternehmens-, Jugend- und Kommunalperspektive in zwei Gemeinden zu ermitteln, um die Gestaltungskraft und die Verantwortung für die Region zu stärken und Unterstützungsbedarf zu identifizieren. Dazu werden Unternehmensvertreter, kommunale Akteure und Schüler miteinander ins Gespräch gebracht und Betroffene zu Beteiligten gemacht.

„Gemeinschaft erfahren“ (Caritasverband für das Dekanat Meißen e.V.)

Im Altkreis Döbeln sollen sich vor allem jüngere Menschen und Männer engagieren, indem sie Ausfahrten mit älteren Menschen ermöglichen und deren Lebensqualität verbessern sowie pflegende Angehörige entlasten. Hierfür wird eine Fahrradrikscha angeschafft. Zum anderen wird ein vom Caritasverband Meißen e.V. entwickeltes Konzept für kleine selbstbestimmte Pflege-WGs umgesetzt. Hier gilt es, breit zu informieren und bei der Gründung einer WG zu begleiten. Zusätzlich sollen mittels Workshops und einer Ausstellung Altersbilder diskutiert und relativiert werden.

„Sport aktiv und Gesunde Ernährung – Generationsübergreifend“ (Förderverein Schullandheim Reichwalde e.V.)

Der Verein will die Teilprojekte „Sport Aktiv“ und „Gesunde Ernährung“ generationenübergreifend anbieten. Die hauseigene Küche bietet die Voraussetzung für einen Wissensaustausch über eine gesunde Ernährung. Um die sportlichen Aktivitäten für Kinder interessant und gesundheitsfördernd durchführen zu können, müssen Planung und Durchführung gesichert werden. Weiter ist die Betreuung der Sportgruppen sowie sportlichen Veranstaltungen altersgerecht sinnvoll zu gestalten. Dabei liegt ein Augenmerk auf der Stärkung von Gemeinsinn und Teamgeist zwischen den Generationen.

„Machbarkeitsstudie Umweltschonende Erschließung des Valtenbergareals zur Ganzjahresnutzung“ (Gemeinde Neukirch)

Die Machbarkeitsstudie zielt darauf, das Valtenbergareal im Sinne einer höheren Attraktivität Neukirchs und umliegender Gemeinden und Stabilisierung ihrer Einwohnerzahl zu entwickeln. Die Studie wird im Dialog mit Touristikern, Landschaftsarchitekten, Einwohnern, Vereinen, Vertretern der Wirtschaft und den Behörden erstellt. Zudem sind unter anderem weitergehende Analysen und Workshops geplant.

„Entwicklung und Umsetzung eines landesweiten Fortbildungskonzeptes für Chorvorstände und Chorleiter zur Neumitglieder-Gewinnung“ (Gesellschaft für Gemeinsinn e.V., Leipzig)

In Kooperation mit verschiedenen Institutionen soll ein Fortbildungskonzept für Chorvorstände und Chorleiter erarbeitet und umgesetzt werden. Damit werden die organisatorische Grundlage sowie die konkreten Lehrinhalte für eine langfristige landesweite (Chor-)Musikförderung entwickelt. Vorbild sind die Strukturen im Landessportbund. Ziele sind der Erhalt und die Vitalisierung der durch Überalterung und Attraktivitätsverlust gebeutelten sächsischen Chöre auf dem Land. Gerade Chöre spielen als ein Anker und attraktives Kulturangebot für das Gemeinwesen eine große Rolle und sind für den Zusammenhalt und die Lebensqualität in den Gemeinden prägend.

„Treffpunkt des Lebens. Nachhaltige Nutzung von Gebäuden auf dem Grundstück von Pfarreien im ländlichen Raum Sachsens“ (Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen)

Im Projekt wird eine Studie erstellt, welche sich mit der demografischen Entwicklung und der daraus resultierenden Nutzung von Gemeindehäusern in ländlichen Pfarreien des Bistums Dresden-Meißen auseinandersetzt. Es soll anhand der vor Ort ermittelten Bedarfe geklärt werden, ob eine Umnutzung hin zu mehrfach genutzten Häusern, in denen sich bspw. Künstler/-innen und Startups niederlassen, als Halte- oder Zuzugsfaktor gelten kann, um ländliche Gebiete nachhaltig zu beleben.

„Check den Job – Erkenne Deine Möglichkeiten in Deiner Heimat“ (Landratsamt Görlitz)

Jungen Menschen sollen in der Phase beruflicher Orientierung durch ehrenamtliche Mentoren und Mentorinnen Berufs- und Lebensperspektiven im Landkreis Görlitz aufgezeigt werden. Das außerschulische Mentoring-Programm „IMPULS REGIO“ soll eine Neuausrichtung im Anschlussprojekt „Check den Job“ erfahren. Im Vorgängerprojekt wurden verschiedene Produkte entwickelt, um „Check den Job“ (früher IMPULS REGIO) bekannter zu machen. Mit diesen Produkten soll gezielt geworben werden. Abläufe im Projekt sollen praktikabler sowie Aufgabenstellungen der Beteiligten konkreter werden. Jugendlichen soll gezeigt werden, dass es sich lohnt, im Landkreis Görlitz zu bleiben.

„Erfassung der Lebenssituation älterer Menschen im Vogtlandkreis als Grundlage für eine Konzeption zur Daseinsvorsorge“ (Landratsamt Vogtlandkreis)

Im Vogtlandkreis bedarf es weitgehender Maßnahmen und Konzepte besonders zur Daseinsvorsorge für ältere Menschen. Um für und mit Seniorinnen und Senioren einen richtigen Weg zu finden, sollen deren Lebenssituation und Meinungen erfragt werden. Mittels Fragenbögen sollen repräsentative Ergebnisse erhoben, Schlüsse gezogen und Handlungsempfehlungen für eine verbesserte Daseinsvorsorge erarbeitet werden.

„RABRYKA.digital“ (Second attempt e.V., Görlitz)

Im Projekt schaffen engagierte junge Menschen und Senioren 55+ einen Begegnungsort und können gemeinschaftlich Erfahrungen in der „digitalen Welt“ sammeln. Aufbauend auf Erfahrungen und Bedürfnislagen der Generationen bei Reparatur-Cafés und Handy-PC-Sprechstunden wird die Aktivität in diesem Handlungsfeld ausgebaut. Dazu wird ein Experimentierort geschaffen, der unterschiedliche Nutzergruppen beheimatet sowie verzahnt. So kann ein gegenseitiges, neues Lernen ausprobiert werden.

„C.i.A. – Culture in Auerbach“ (Stadt Auerbach)

Der demografische Wandel sowie ein Defizit an altersgerechten Kultur-, Kunst- und Kreativaktionen für die Jugend beeinträchtigen deren Zukunftsplanung und Weiterentwicklung. Mit dem Projekt sollen entsprechende Angebote in Auerbach geschaffen werden. Die Jugendlichen können sich an der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen beteiligen, Räumlichkeiten umgestalten und eine mediale Infrastruktur schaffen.

„Leitbild und Zukunftsstrategie Bad Muskau 2038 – Entwicklung einer erfolgreichen Demografiestrategie einschließlich der Erarbeitung von Schlüsselprojekten“ (Stadt Bad Muskau)

Mit der Erarbeitung des Leitbildes und Strategiekonzeptes möchte sich Bad Muskau offensiv den Herausforderungen des wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Wandlungsprozesses stellen und entsprechende Schlüsselprojekte erarbeiten. Im Leitbildprozess soll die Bürgerschaft einbezogen werden und aktiv daran teilnehmen.

„Machbarkeitsstudie Kulturhaus Bischofswerda“ (Stadt Bischofswerda)

Um dem derzeitigen Leerstand und Verfall zu begegnen, will die Stadt mit einer Machbarkeitsstudie Stadt die Voraussetzungen und Möglichkeiten für die nachhaltige Nutzung der Immobilie als Verwaltungs-, Kultur- und Konferenzzentrum in kommunaler Trägerschaft prüfen lassen. Dabei sind die Daseinsvorsorge für die Bürger der Stadt und der Region sowie der demografische Wandel in Betracht zu ziehen.

„Leitbild Colditz 2035 – Leitbilddiskussion mit Bürgerbeteiligung“ (Stadt Colditz)

Prognosen sehen für die Stadt einen weiteren Bevölkerungsrückgang sowie eine deutliche Alterung. Daher möchte Colditz eine Leitbilddiskussion Colditz 2035 mit Bürgerbeteiligung durchführen. Aus den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen für die Stadtentwicklung abgeleitet werden. Das zu erstellende Leitbild soll Handlungsgrundlage für Entscheidungen für Stadtverwaltung und Stadtrat werden.

„Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Sportstätten der Großen Kreisstadt Niesky“ (Stadt Niesky)

Wie kann Niesky unter dem Aspekt sportlicher Betätigung auf den demografischen Wandel eingehen? Wie kann Niesky diesbezüglich attraktiver gestaltet und wie können junge Menschen gehalten bzw. zur Rückkehr bewegt werden? In Form einer Sportstättenleitplanung werden diese Fragen für die Sportstätten der Stadt betrachtet. Mit Beratungen und dem zu erstellenden Konzept können die Nutzungsentwicklung geprüft, Reaktionsmöglichkeiten erarbeitet und Anpassungsstrategien entwickelt werden.

„Schöner Wohnen im Alter in der Großen Kreisstadt Schwarzenberg – Schaffung und Etablierung von Wohnraum und Beratungskonzepten bis hin zu Projekten zur Förderung des generationenübergreifenden bürgerschaftlichen Engagements“ (Stadt Schwarzenberg)

Im Projekt sollen zum einen Konzepte entworfen werden, die es älteren Bürgern erlauben, den Lebensabend in der eigenen Wohnung zu verbringen. Konkret soll eine zertifizierte Wohnraumberatungsstelle entstehen sowie ein mobiles Angebot von Hilfsmitteln für den Alltag zur Verfügung gestellt werden. Zudem wird mit dem Alterssimulationsanzug „Age-Man“ für das Alter sensibilisiert. Und drittens steht die Bildung interkommunaler Partnerschaften auf der Agenda, um Erfahrungen auszutauschen, Projekte zu initiieren und Synergien zu nutzen.

Etablierung von Haltefaktoren in den Zivilgesellschaften des ländlichen Raums Ostsachsens zur Integration vietnamesischer Pflegekräfte“ („Wir bauen Brücken“ Förderkreis des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal e.V., Ostritz)

Um den ostsächsischen Fachkräftebedarf zu decken, werden ab September 2019 ca. 20 Vietnamesen eine Ausbildung zu Pflegekräften in der Region beginnen. Im Projekt soll der Verbleib der Azubis gefördert und Vorbehalte in Teilen der Bevölkerung abgebaut werden. Hierzu gilt es, Einrichtungen sowie Bürgerinnen und Bürger für das Zusammenleben und die Unterstützung im Alltag zu sensibilisieren. Zudem werden die Ergebnisse in andere sächsische ländliche Kommunen transferiert.

Weitere Informationen: | http://www.demografie.sachsen.de/

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