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Fachtagung „Wie wir wurden was wir sind – und wohin wir wollen“

Am Montag diskutierten StMin Petra Köpping, Stefan Körzell, MdL Rico Gebhardt, MdL Dr. Claudia Maicher mit Prof. Dr. Klaus Dörre über den aktuellen Stand des deutschen Einigungsprozesses und die Auswirkungen auf die derzeitige und zukünftige politische Situation. Die Fachtagung „Wie wir wurden was wir sind – und wohin wir wollen“ fand im Rahmen der Mitgliederversammlung von ARBEIT UND LEBEN Sachsen statt. Auf der Geschäftssitzung am Dienstag wurde Markus Schlimbach von den Mitgliedern zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Mit der diesjährigen Fachtagung unter dem Titel „Wie wir wurden was wir sind – und wohin wir wollen“ hat ARBEIT UND LEBEN Sachsen bewusst eine aktuelle Debatte um die Auseinandersetzung mit der Nachwendezeit aufgegriffen und gewerkschaftliche, wissenschaftliche sowie politische Perspektiven zusammengebracht.

In Rahmen seiner Begrüßung führte Frank Schott, Geschäftsführer ARBEIT UND LEBEN Sachen, auch anhand persönlicher Erinnerungen zum Thema der Veranstaltung hin. Auch den gesellschaftlichen Rechtsruck und die insbesondere im Osten Deutschlands erfolgreiche Instrumentalisierung von Unzufriedenheit und teils berechtigten Ängsten durch die AfD ließ Frank Schott angesichts des Themas nicht unkommentiert und forderte „klare Kante“ gegen diese rechtspopulistische Partei.

Aus gewerkschaftlicher Sicht machte Stefan Körzell, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB, in seinem Beitrag deutlich, dass Ungerechtigkeiten wie 21% niedrigere Durchschnittslöhne im Osten Deutschlands 30 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht bloß ein Ärgernis seien – sondern schlichtweg inakzeptabel.

Prof. Dr. Klaus Dörre, Lehrstuhlinhaber für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, gab im Anschluss zu bedenken, dass heutige Transformationsprozesse auch deshalb bei vielen Ostdeutschen Ängste vor einer „zweiten Wende“ wecken. Ursächlich hierfür seien nicht zuletzt die „gebrochenen Versprechen“ in der Wende- und Nachwendezeit. Dies sei zwar nicht die alleinige Ursache, wohl aber ein nicht zu unterschätzender Faktor, der den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck gerade in den ostdeutschen Bundesländern begünstigt.

Dass Dörre keineswegs ein Bewohner des akademischen Elfenbeinturms ist, bewiesen seine durchaus praxisorientierten Vorschläge in Richtung von Gewerkschaften und Politik: „Wir benötigen eine gesellschaftliche Auseinandersetzung über die Zukunft der Republik – den östlichen Teil eingeschlossen. Diese Auseinandersetzung können die demokratischen Kräfte gewinnen.“ Dass hierbei auch endlich wieder Themen wie Arbeitszeitverkürzung und Umverteilung diskutiert werden müssten, traf unter den Anwesenden auf viel Zustimmung.

Auch im Rahmen der Podiumsdiskussion – moderiert von der Journalistin Antonie Rietzschel – stand die Frage „wohin wir wollen“ im Mittelpunkt, stets jedoch vor dem Hintergrund der Entwicklungen der Nachwendezeit. Vielen Menschen aus der ehemaligen DDR ginge es nicht zuletzt um die Anerkennung ihrer Lebensleistung, betonte Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag.

Auch heute noch seien Abwertungserfahrungen für Menschen im Osten Deutschlands an der Tagesordnung, wenn beispielsweise führende Landespolitiker/-innen die niedrigen Lohnkosten in den jeweiligen Bundesländern als Standortvorteil anpreisen, gab Dr. Claudia Maicher, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, zu bedenken.

Aufgabe von Politik und Zivilgesellschaft müsse es daher sein, den Menschen mit ihren berechtigten Anliegen das Gefühl zu vermitteln, nicht als Bittsteller auftreten zu müssen, folgerte Prof. Dr. Klaus Dörre: „Kopf hoch!“ Diesem Appell schloss sich Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, mit ihrem Plädoyer an, die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für ostdeutsche Regionen, in denen in naher Zukunft viele Menschen von Transformationsprozessen betroffen sein werden, visionär partizipativ und vor allen Dingen selbstbewusst zu gestalten. Leider hat der CDU-Vertreter seine Teilnahme kurzfristig absagen müssen.

Die rege Beteiligung der über 80 Anwesenden an der Diskussion machte noch einmal deutlich, dass die Fachtagung ein höchst relevantes Thema in den Mittelpunkt gestellt hat, das ARBEIT UND LEBEN Sachsen im Laufe des Jahres noch weiter beschäftigen wird.

Mitgliederversammlung 2019

Die Geschäftssitzung der Mitgliederversammlung 2019 fand tags darauf unter der Leitung von Vorstandsmitglied Frank Fischer statt. Nach der Eröffnung und Begrüßung, der Feststellung der Beschlussfähigkeit und der Abstimmung über die Tagesordnung berichtete der 1. Vorsitzende, Dr. Ralph Egler, aus der Vorstandsarbeit des zurückliegenden Jahres. Anschließend konnte Geschäftsführer Frank Schott in seinen Erläuterungen zum Geschäftsbericht den Anwesenden einen detaillierten Einblick in die umfangreiche Arbeit des Vereins bieten.

Die Revisoren, Karla Birkmann und Andree Klapper, sahen als Grund für das inhaltlich und finanziell sehr positive Ergebnis des Jahres 2018 die gute Arbeit des Vorstandes, das engagierte Wirken des Geschäftsführers sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Mitglieder folgten dieser Einschätzung und entlasteten den Vorstand und die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2018.

Im Rahmen der Aussprache kamen neben Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsorganisationen auch das Mitglied des Sächsischen Landtags Holger Mann und Dr. Nils Geißler zu Wort, der als Gast das Sächsische Staatsministerium für Kultus vertrat und die positive und fruchtbare Zusammenarbeit mit ARBEIT UND LEBEN Sachsen hervorhob – verbunden mit der Ermutigung, sich auch weiterhin aktiv im Bereich der Politischen Bildung zu engagieren. Auch Holger Mann stellte die Politische und Digitale Bildung in den Mittelpunkt seiner Rede.

Anschließend wurde Markus Schlimbach, Vorsitzender DGB Sachsen, von den Mitgliedern einstimmig zum 2. Vorsitzenden von ARBEIT UND LEBEN Sachsen gewählt. Alle weiteren Vorstandsposten wurden turnusmäßig bereits bei der Mitgliederversammlung im Vorjahr besetzt. Neben der Wahl des 2. Vorsitzenden nahmen Mitglieder und Gäste auch die Information erfreut zur Kenntnis, dass ARBEIT UND LEBEN Sachsen als Träger des Zentrums digitale Arbeit künftig einen Beitrag zur bewussten Gestaltung des Wandels in der Arbeitswelt leisten wird.

Hintergrund

ARBEIT UND LEBEN Sachsen ist eine selbstständig agierende, staatlich anerkannte und landesweit tätige Organisation der politischen und sozialen Jugend- und Erwachsenenbildung in gemeinsamer Trägerschaft des DGB mit seinen Einzelgewerkschaften und des Sächsischen Volkshochschulverbandes mit seinen Mitgliedern, den Volkshochschulen in Sachsen. Die gemeinnützige Einrichtung wurde im Juni 1991 gegründet und arbeitet aktiv im Dachverband Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN mit, in dem alle Landesorganisationen von ARBEIT UND LEBEN vertreten sind.

 

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