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Thema

Ostdeutschland

Wo war die CDU in den letzten 30 Jahren? Ich frage für eine westdeutsche Freundin, Herr Wanderwitz

Zu den Aussagen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, im LVZ-Talk sagt Luise Neuhaus-Wartenberg, Sprecherin der Linksfraktion für das Thema Osten: „Herr Wanderwitz spricht immer noch nicht ernsthaft darüber, welchen Einfluss drei Jahrzehnte CDU-Regierung auf den Rückhalt demokratischen Denkens in Sachsen hatten. Man kann sicher vieles auf die DDR schieben, aber durchaus nicht alles.“

Aufbruch Ost: „Wir werden die Arbeiterinnen und Arbeiter im Osten nicht aufgeben!“

2019 war ein Jahr, das wir so schnell nicht vergessen werden. Das 30. Jubiläumsjahr von 1989, drei ostdeutsche Landtagswahlen und eine junge Bewegung, die für einen basisdemokratischen Aufbruch im Osten jenseits von Pegida, AfD und Co. streitet. Im September 2018 haben wir mit jungen ost- und westsozialisierten Menschen die Initiative „Aufbruch Ost“ in Leipzig gegründet.

#wirbleibenhier (5): Das Interview mit David Gray

In Interviews haben in den vergangenen Wochen verschiedendste Engagierte auf der Seite "Wir bleiben hier" aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln beschrieben, warum sie sich wofür einsetzen. In einer einmaligen Aktion vor der Landtagswahl in Sachsen wollen so die Initiatoren Sandra Strauß und Schwarwel deutlich machen, wie viele verschiedene Gründe und Perspektiven es gibt, sich für eine offene und zugewandte Gesellschaft einzusetzen. Auch und gerade im Osten. Mit dabei der freie Buchautor David Gray aus Leipzig.

#wirbleibenhier (4): Das Interview mit Juliane Streich

In Interviews haben in den vergangenen Wochen verschiedendste Engagierte auf der Seite "Wir bleiben hier" aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln beschrieben, warum sie sich wofür einsetzen. In einer einmaligen Aktion vor der Landtagswahl in Sachsen wollen so die Initiatoren Sandra Strauß und Schwarwel deutlich machen, wie viele verschiedene Gründe und Perspektiven es gibt, sich für eine offene und zugewandte Gesellschaft einzusetzen. Auch und gerade im Osten. Mit dabei die freie Journalistin Juliane Streich aus Leipzig.

#wirbleibenhier (3): Das Interview mit Michal von Banda Comunale

In Interviews haben in den vergangenen Wochen verschiedendste Engagierte auf der Seite "Wir bleiben hier" aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln beschrieben, warum sie sich wofür einsetzen. In einer einmaligen Aktion vor der Landtagswahl in Sachsen wollen so die Initiatoren Sandra Strauß und Schwarwel deutlich machen, wie viele verschiedene Gründe und Perspektiven es gibt, sich für eine offene und zugewandte Gesellschaft einzusetzen. Auch und gerade im Osten. Mit dabei, der Dresdner Musiker und Architekt Michal von Banda Internationale/Comunale.

Fachtagung „Wie wir wurden was wir sind – und wohin wir wollen“

Am Montag diskutierten StMin Petra Köpping, Stefan Körzell, MdL Rico Gebhardt, MdL Dr. Claudia Maicher mit Prof. Dr. Klaus Dörre über den aktuellen Stand des deutschen Einigungsprozesses und die Auswirkungen auf die derzeitige und zukünftige politische Situation. Die Fachtagung „Wie wir wurden was wir sind – und wohin wir wollen“ fand im Rahmen der Mitgliederversammlung von ARBEIT UND LEBEN Sachsen statt. Auf der Geschäftssitzung am Dienstag wurde Markus Schlimbach von den Mitgliedern zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Parlamentariertag der Linken in Leipzig – Mittelpunkt: Entwicklung des Ostens

Unter dem Motto #maydaysforfuture diskutieren am 2. und 3. Mai linke Land- und Bundestagsabgeordnete, Mitglieder des Europäischen Parlaments, linke Ministerinnen und Minister mit bekannten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Publizistik und Kunst sowie mit Menschen aus Vereinen und Verbänden über ihre Erwartungen an die Entwicklungen im Osten Deutschlands.

Die Wirtschaft, der Osten, die ländlichen Regionen, die Kultur: Zeit für neue Netzwerke in Sachsen

Die Menschen mit ostdeutscher Biographie erlebten und erleben oft, dass ihre Lebensverhältnisse eben nicht, wie versprochen, die gleichen wie im Westen sind. Das betrifft vor allem auch sächsische Lebensverhältnisse. Die Wirtschaftsleistung bleibt geringer, die Löhne und Renten niedriger und die technische und soziale Infrastruktur, zumal in den ländlichen Räumen, schlechter.

Streitschrift: In einem anderen Land

LZ/Auszug aus Ausgabe 59Immer wieder tauchte seit dem 26. August 2018 im Umfeld der Demonstrationen in Chemnitz der einheimische Vorwurf auf, es gäbe so etwas wie „Sachsenbashing“ in den Medien und Kommentarspalten des gesamtdeutsch vereinten Landes. Angesichts von Prognosen mit über 24 Prozent Zuspruch für die AfD in Sachsen und der Bilder aus der Erzgebirgsstadt hagelte es Artikel. In so mancher hilflosen Debatte tauchte als Erklärung aus der Ferne auch der „Kryptofaschismus“ einer vorgeblich nie überwundenen DDR ebenso auf, wie der Vorwurf, mit den Segnungen des Marktes und der demokratischen Freiheit im Freistaat eben noch immer nicht umgehen zu können. Angesichts des bekannten Fleißes der Sachsen und der massenhaften Demonstrationen irritierend.

Videointerview (Teil 2): „Ich jammere nicht, ich höre den Leuten zu“ – Staatsministerin Petra Köpping (SPD) im Gespräch

VideoIn Teil 2 des am 5. Juni 2018 geführten Gespräches mit Petra Köpping geht es jetzt umso engagierter um die Frage, was ein Volkseigener Betrieb (VEB) für die Menschen in der DDR war und wo die Ostdeutschen angesichts verschwundener Orte hingehen sollen, wenn sie ihren Kindern von ihrem Leben erzählen wollen. Und wie lang die biografischen Linien in dem größten Wirtschaftsumbruch der neueren Geschichte Europas bis heute reichen. Es beginnt als Anschluss an Teil 1 mit der Frage, wie mit den Treuhandakten und damit der deutsch-deutschen Geschichte umzugehen sein sollte.

Videointerview (Teil 1): „Ihr habt nicht recht“ sagen, reicht nicht mehr – Staatsministerin Petra Köpping (SPD) im Gespräch

VideoEs ist kein Interview im eigentlichen Sinne, es ist ein Gespräch zweier Menschen, die verschiedenste persönliche Erinnerungen an ein Land, eine Wendezeit und Sichtweisen auf die Folgen eines Wiedervereinigungsprozesses haben. Im Juni 2018 ging es für Michael Freitag nach Dresden, auf der Suche nach Antworten zum Wirken der Treuhand in den Jahren 1991/92, zu einem Besuch bei der heutigen Staatsministerin für Integration und Gleichstellung Petra Köpping (SPD). Es wurde eine Unterhaltung über eine sehr dynamische Zeit, aus der DDR zum Beginn des Jahres 1989 heraus, mitten hinein in die dichten Einschläge der Veränderungen in den 90er Jahren in Sachsen und Ostdeutschland.

Wenn Bratwurstduft herüberweht: Zukunft braucht Herkunft

Ein heißer Herbst steht bevor. Nach dem extrem sonnendurchfluteten Sommer fühlte man die Fragen nach der Zukunft. Unseres Planeten, unserer Gesellschaft, unseres Daseins. Unsere Zeit zeigt eine eigenartige Ambivalenz: Noch genießen wir die konformen Annehmlichkeiten, die Angebote der nicht mehr so sozialen Marktwirtschaft und der schwächelnden Demokratie. Zum anderen werden wir fast täglich erschreckte Zeugen von kollektiven und individuellen Verhaltensweisen, die Stellungnahmen und persönlichen Einsatz von uns fordern, uns immer mehr an bevorstehenden Umbruch gesamtgesellschaftlicher Verhältnisse – bestenfalls „Transformation“ genannt - denken lassen.

Kein Witz: Liberaler CDU-Sachse wandert in Seehofers Heimatministerium

Marco Wanderwitz wird parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium von Horst Seehofer. Der sächsische CDU-Politiker aus Zwickau soll für die Bereiche Heimat und Bau zuständig sein. Eine wichtige Funktion in dem umstrittenen Ministeriumsbereich erfüllt damit ausgerechnet ein Politiker aus jenem Bundesland, in dem „Heimat“ häufig ausgrenzend zu verstehen ist. Doch Wanderwitz gehört zu jenen, die sich von AfD, Pegida und deren Ideologie klar abgrenzen.

Rico Gebhardt (Linke): Allianz für Ostdeutschland muss Spätfolgen falscher Weichenstellungen der „Allianz für Deutschland“ korrigieren

Zur Vorstellung des Positionspapiers von Dietmar Bartsch und Gregor Gysi, „Allianz für Ostdeutschland“, erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Die falschen Weichenstellungen durch die 1990 von der konservativen „Allianz für Deutschland“ dominierten Politik der Noch-DDR machen heute eine ‚Allianz für Ostdeutschland‘ erforderlich: Statt einer Vereinigung auf Augenhöhe fand ein ‚Beitritt‘ statt, in dessen Folge der Osten zur deindustrialisierten Niedriglohnzone wurde. Dass ein Rentner der Wendezeit wohl mindestens 100 Jahre alt werden muss, um die Renteneinheit zu erleben, sagt alles.“

Kein Aufholprozess mehr, aber wer wächst denn da im Osten eigentlich?

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ist ein durchwachsenes Institut. Mal gibt es relativ seltsame Meldungen zum Mindestlohn, dann wieder legt man umfassende Analysen vor, die zeigen, warum der Osten hinterherkleckert und was getan werden könnte, um das zu ändern. Vielleicht. Möglicherweise. Denn es hängt wie so oft wieder mal am Geld.

Ein „Sommerloch“ beim BIP versetzt die Hallenser Wirtschaftsforscher in helle Aufregung

Wenn es um Wirtschaftsdarstellungen in Deutschland geht, dann hat man ziemlich oft das Pippi-Langstrumpf-Lied im Ohr. Dieser Tage auch wieder bei der jüngsten Meldung aus dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Während Sachsens Wirtschaftsminister im Landtag das Loblied auf den Export sang, gab es aus Halle verbale Krokodilstränen.

Der gewaltige Nachwuchsmangel macht sich sogar in der ostdeutschen Arbeitslosenstatistik bemerkbar

Sachsen als Nummer 1? Das soll vorkommen, sogar in Arbeitslosenstatistiken. Noch hat Sachsen mit 7,6 Prozent zwar nicht die niedrigste Arbeitslosenquote in der Bundesrepublik - die hat Bayern mit 3,5 Prozent. Aber dafür führt Sachsen im Jahresvergleich die Liste an mit dem stärksten Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Minus 7,2 Prozent. Aber woran liegt das?

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