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Entwicklung neuer Entrepreneurship Module in den Naturwissenschaften mit Uganda und Benin

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    Zwischen dem 3. Und 5. Juli trafen sich Wissenschaftler der IRGIB-Africa Universität (Benin) und der Makerere Universität (Uganda) in Leipzig um zusammen mit Kollegen der Universität Leipzig um die Entwicklung von Entrepreneurship Modulen für die Einbindung in den Naturwissenschaftlichen Studiengängen an den afrikanischen Universitäten zu planen. Das Treffen fand im Rahmen des Projekts ABSbio (Access and Benefit Sharing – Sustainable Use of Biodiversity) statt.

    Der innovative Ansatz des Projektes verbindet das weltweite Interesse an Schutz und nachhaltiger Nutzung von Biodiversität mit der Gründungsförderung. Das Projekt unterstützt die Entwicklung von Curricula für die Gründungsförderung in biodiversitätsbezogenen Studiengängen der Partnerhochschulen. Es erzeugt entsprechend dem Nagoya Protokoll Sichtbarkeit für die Verknüpfung von Biodiversität und Gründungsförderung.

    Gleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Utz Dornberger vom Internationalen SEPT Programm der Universität Leipzig. SEPT steht für Small Enterprise Promotion and Training – die Förderung und Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Seit mehr als fünfzehn Jahren unterstützt SEPT mit mehr als 25 Mitarbeitern Start-ups und Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Das Projekt basiert auf langjähriger Kooperation zwischen verschiedenen Projektbeteiligten. Beispielsweise sind regelmäßig Promovierende aus Benin bei den Pharmazeuten in Leipzig zu Gast.

    Als Unternehmenspartner im Projekt arbeitet die Universität Leipzig mit dem Leipziger Start-Up OncaPlanta zusammen. Das junge Unternehmen entwickelt zum Beispiel nachhaltige Pflanzenschutzmittel auf der Basis von Pflanzenextrakten. Ziel des Unternehmens ist es, die vollständige Wertschöpfungskette vom Anbau über Verarbeitung und Extraktiopn bis hin zu verarbeiteten Produkten in Uganda zu realisieren. Auf diese Weise sollen qualifizierte Arbeitsplätze in dem Afrikanischen Land an den großen Seen entstehen damit Menschen vor Ort eine sichere Lebensgrundlage haben.

    Das Projekt startete mit einem gemeinsamen Besuch im Botanischen Garten der Universität Leipzig bei dem insbesondere die medizinischen Nutzpflanzen, deren Erhalt und Nutzung für pharmazeutische Zwecke von Interesse waren. Die Gäste aus Benin und Uganda informierten sich am nächsten Tag beim Helmholtz Umwelt Forschungszentrum über den Forschungsstandort Leipzig. Herrn Prof. Dr. Hansjürgens veranschaulichte in einem inspirierenden Vortrag den Ansatz den Wert von Umwelt und Biodiversität zu beziffern und auf diese Weise den Wert von Umwelt- und Klimaschutz verständlich zu machen. Dies ist wichtig, da wir als Menschen nur schützen was wir als wertvoll erkennen.

    Am 4. Juli wurde zusammen mit geladenen Gästen ein kleines Symposium gehalten mit relevanten Beiträgen zu dem Projektthema. So wurden, zum Beispiel, zwei Projekte vorgestellt bei denen Ressourcen aus Afrika als Grundlage für Produkte von Unternehmen genutzt werden.

    Am letzten Tag widmeten sich die Teilnehmer der Fragestellung was die Rolle von Hochschulen ist in der Förderung von Geschäftsideen basierend auf Biodiversität die gleichzeitig nachhaltig sind und einen Gewinn zur sozioökonomischen Entwicklung herbeibringen. Ideen für ein entsprechendes Modul zur Integration in den Studiengängen in Benin und Uganda wurden besprochen.

    Dieses soll bei dem nächsten Projekttreffen in Benin im November weiterentwickelt werden. Zudem sollen auch verschiedene Workshops und Summer Schools zu dem Thema an den Partneruniversitäten über die Projektlaufzeit stattfinden.

     

     

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