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Sächsischer Ministerpräsident trägt zur gesellschaftlicher Spaltung bei

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    Die sächsische Zivilgesellschaft möchte am 24. August unter dem Motto #unteilbar mit 25.000 Menschen für ein solidarisches Miteinander in Vielfalt auf die Straße gehen. Auch die Parteien SPD, Linke und Grüne unterstützen das Ansinnen. Nur die CDU trägt mal wieder zur Spaltung der Gesellschaft bei. Statt mit dabei zu sein und eine Woche vor der Wahl Flagge für die Demokratie zu zeigen, erklärt Herr Kretschmer ganz offiziell, dass er wegen „der Antifa“ und der Seenotrettung nicht dabei sein mag.

    Irena Rudolph-Kokot, Vorsitzende der sozialdemokratischen Arbeitnehmer*innen in Sachsen, erklärt dazu: „Die sächsische CDU zeigt mal wieder, dass sie Teil des Problems im Bundesland ist. Sie hat es immer noch nicht verstanden, dass unser Grundgesetz antifaschistisch ist und damit jeder Demokrat und jede Demokratin auch Antifaschist*in sein muss. Denn wer kein*e Antifaschist*in ist, kann entweder nur das Gegenteil oder ein*e Dulder*in sein.“

    Amrei Drechsler, Landtagskandidatin im Wahlkreis 37 (Meißen 1). ergänzt: „Besonders irritierend ist es, wenn Vertreter*innen einer vermeintlich christlichen Partei die Rettung von Menschen aus Seenot in Frage stellen und die Seenotretter*innen kriminalisieren. Diese Einstellung zeigt, dass das „C“ bei der Union nur noch schmückendes Beiwerk ist. Die Kirchen in Deutschland haben ihre Unterstützung der Seenotretter sehr klar bekundet, die CDU Sachsen tut das Gegenteil.“

    Zum Glück gibt es in weiten Teilen Sachsens noch eine funktionierende Zivilgesellschaft, die für unsere Demokratie, Menschlichkeit in all ihrer tollen Vielfalt auf allen Ebenen kämpft. Wir werden als Teil dieser Zivilgesellschaft auch am 24. August wieder auf der Straße sein und laden alle ein sich zu beteiligen, denn wir sind #unteilbar.

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