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Ludwigstraße wird aus Ausgleichsbeträgen saniert

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    Die Ludwigstraße in Neustadt-Neuschönefeld kann ab 2020 im Abschnitt zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und Bussestraße saniert werden. Die Baukosten dafür betragen rund 328.000 Euro und werden aus sogenannten Ausgleichsbeträgen des Sanierungsgebietes Neustädter Markt finanziert. Dies hat die Stadtspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau beschlossen.

    Sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwege der Ludwigstraße sind derzeit in einem schlechten baulichen Zustand. Die Asphaltdecke auf der gepflasterten Fahrbahn weist Risse auf, in Teilen sind Flächen abgesackt. Um den Verkehr sicherer zu machen und die Straße für alle Verkehrsteilnehmer attraktiver zu gestalten, wird der Straßenquerschnitt neu geordnet.

    Die Fahrbahn wird auf einer Breite von 5,50 Meter asphaltiert, Flächen zum Längsparken und Baumscheiben sind künftig jeweils 2,10 Meter breit. Die Gehwege werden mit Granitplatten auf einer Breite von im Schnitt 3,60 Meter befestigt. Die Ludwigstraße erhält auf dem Teilstück eine geschlossene Straßenentwässerung.

    Die Arbeiten sollen im ersten Halbjahr des kommenden Jahres beginnen und noch 2020 beendet werden. Dafür ist geplant, unter Vollsperrung der Ludwigstraße in zwei Abschnitten zu bauen.

    In das Sanierungsgebiet sind in den vergangenen Jahren erhebliche Fördermittel geflossen, was zu einer Aufwertung und gestiegenen Grundstückswerten geführt hat. Nach den Regelungen des Baugesetzbuches haben die Grundstückseigentümer daher Ausgleichsbeträge für die sanierungsbedingten Bodenwerterhöhungen zu zahlen.

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