11.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Die Linke Sachsen verurteilt den Entzug der Gemeinnützigkeit für Verfolgte des Naziregimes

Mehr zum Thema

Mehr

    Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - ist die Gemeinnützigkeit aberkannt worden. Grund dafür sei, dass der Verein in Bayern im Verfassungsschutzbericht auftaucht. Die Linke Sachsen hat auf ihrer Vorstandssitzung am 22. November dazu eine Resolution beschlossen und verurteilt diesen Vorgang.

    Der Landesvorstand von Die Linke Sachsen verurteilt den Entzug der Gemeinnützigkeit für den Bundesverband des VVN-BdA als klaren Angriff auf demokratisches, antifaschistisches und zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland.

    „Der VVN-BdA ist anerkannter Opferverband der Opfer des Nationalsozialismus und deren Nachfahren. Dem Verband in diesen Zeiten und in unserem Land die Gemeinnützigkeit zu entziehen, ist ein ungeheuerlicher Vorgang.“, sagt Susanne Schaper, eine der beiden Vorsitzenden von Die Linke Sachsen.

    Der VVN-BdA erbringt als Akteur in der Erinnerungsarbeit, Demokratiebildung und Präventionsarbeit gegen rechte Ideologien einen wertvollen Beitrag für die Gemeinschaft und ist erkennbar gemeinnützig. Unsere Solidarität gilt dem VVN-BdA in gleichem Maße wie anderen, schon in der Vergangenheit vom gleichen Schicksal betroffenen Akteuren, wie zum Beispiel attac.

    „Dem VVN-BdA die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, während kommerziell agierenden Akteuren wie ADAC und DFB diese gewährt wird, sehen wir als fortgesetzte Diskriminierung demokratischen Engagements an.“, fasst Susanne Schaper zusammen.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ