Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Innovative Kombination von Waldmodellen mit Satellitendaten führt zu genaueren Schätzungen

Kohlenstoffbilanz im tropischen Regenwald des Amazonas

Die Regenwälder der Erde binden große Mengen an Kohlenstoff in ihrer Biomasse und sind damit eine entscheidende Kohlenstoffsenke. Aktuelle Schätzungen, wie viel Kohlenstoffdioxid in den tropischen Regenwäldern des Amazonasgebiets gebunden ist, gehen aber weit auseinander. Wissenschaftler*innen am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich mithilfe von neuesten Satellitendaten sehr viel genauer als bislang die Biomasse in den Regenwäldern abschätzen lässt. Damit lassen sich die Folgen von Dürren und Waldbränden für das Amazonasgebiet exakter beschreiben als zuvor, schreiben sie in der Fachzeitschrift Nature Communications.

Um die Biomasse in Wäldern zu schätzen, waren Wissenschaftler*innen bislang darauf angewiesen, für die aus Satellitendaten gewonnenen Angaben zur Waldhöhe statistische Verfahren einzusetzen. Die Ergebnisse waren aber oft umstritten, da die Schätzungen ungenau waren. Neuartige Satelliten mit Lasergeräten eröffnen der Forschung nun allerdings ganz andere Möglichkeiten: Sie vermessen nicht nur die Höhe der Wälder rund um den Globus, sondern auch die komplette Struktur dieser Wälder.

Das Modelliererteam um Prof. Dr. Andreas Huth vom UFZ verschnitt nun Messergebnisse eines Lasersatelliten mit dem am UFZ entwickelten Waldmodell FORMIND, das mit Klima- und Bodendaten das Wachstum von Einzelbäumen bis zu einer Auflösung von 20 Metern und die Dynamik von Wäldern simuliert. Mehr als 700.000 solcher Laserdaten wurden so für das Amazonas-Gebiet ausgewertet. Das Ergebnis: Wichtige Parameter, die für die Beschreibung eines Waldgebiets entscheidend sind, können künftig viel präziser geschätzt werden.

Dazu zählen beispielsweise die oberirdische Biomasse und das Wachstum des Waldes (Bruttoprimärproduktion). „Insgesamt verringert sich die Unsicherheit der Schätzungen für die einzelnen Wald-Parameter zwischen 20 und 43 Prozent. Die Schätzung der oberirdischen Biomasse wird beispielsweise um 25 Prozent genauer“, sagt Andreas Huth, einer der Autoren der Studie.

Damit lässt sich die Kohlenstoffspeicherung im Wald deutlich präziser als zuvor bestimmen. „Wir können mit unserem Verfahren mehr über den Kreislauf des Kohlenstoffs herausfinden – wie viel im tropischen Regenwald gebunden ist, freigesetzt oder jedes Jahr neu gebunden wird“, ergänzt Dr. Rico Fischer, ebenfalls Autor der Studie und Waldmodellierer am UFZ.

Mit dem neuen Verfahren wird das UFZ-Team auch eigene Vorstudien überarbeiten, in denen bisher lediglich die Waldhöhe einfloss, nicht aber die volle Information der Waldstruktur zur Biomassenschätzung. Im Jahr 2018 war es ihnen gelungen, durch die Verknüpfung von Laserdaten des ICESat-Satelliten mit FORMIND für das Jahr 2005 die Biomasse für alle 410 Milliarden Bäume im Amazonas-Gebiet zu simulieren.

Insgesamt, so ein Resultat, waren demnach 76 Milliarden Tonnen Kohlenstoff im Amazonas Regenwald gebunden. „Wir konnten damit auch zeigen, welche Regionen des Amazonas-Gebiets Kohlenstoffsenken oder -quellen sind“, sagt Andreas Huth. Insgesamt sei der Regenwald mit einer Kohlenstoffbindung von rund 600 Millionen Tonnen pro Jahr noch eine Kohlenstoffsenke. Aber es gebe auch lokale Kohlenstoffquellen, etwa wenn Bäume durch Trockenheit absterben oder durch Feuer vernichtet werden.

Mit der Verknüpfung von hochauflösenden Satellitendaten mit dem FORMIND-Modell eröffnen sich für die Waldmodellierer am UFZ nun eine Reihe neuer Optionen. So vermisst die seit Ende 2018 von der NASA gestartete Mission GEDI (Global Ecosystem Dynamics Investigation) mithilfe eines neuartigen Lasergerätes an der Internationalen Raumstation (ISS) mehrmals jährlich die globale Waldstruktur. Diese Daten werden frühestens ab Ende des Jahres zur Verfügung stehen.

Damit könnten die UFZ-Wissenschaftler in regelmäßigen Abständen von einem halben Jahr Aussagen treffen, wie sich beispielsweise durch die Landnutzung oder die Erderwärmung die in den tropischen Wäldern gebundene Biomasse verändert hat und wo Kohlenstoffsenken und -quellen liegen. Möglich sind auch aktuelle Einschätzungen zu den Folgen von Waldbränden, etwa im Amazonas-Gebiet. „Liegen uns die dafür notwendigen Daten der NASA vor, können wir Aussagen treffen, wie viel Kohlenstoffdioxid durch die Feuer emittiert wurde“, sagt Rico Fischer.

Eine weitere Vision der UFZ-Forscher ist, die Daten weiterer Satelliten zu integrieren und mit FORMIND zu verschneiden. Dies würde die Unsicherheiten der Schätzungen weiter mindern. Profitieren könnten die Wissenschaftler auch von der von Deutschland geplanten neuen Satellitenmission Tandem-L.

Diese Mission soll durch die Verwendung von zwei Radarsatelliten die weltweite Waldstruktur jede Woche vermessen können. Damit wäre es möglich, kurzfristige Veränderungen im Wald, etwa durch Abholzung, Waldbrände oder Dürren, schnell zu erkennen und somit die Folgen von Landnutzung und Klimawandel sehr viel genauer quantifizieren zu können. Dies, so Rico Fischer und Andreas Huth, wäre nochmals ein großer Mehrwert für die Waldforschung.

Publikationen:
Rödig et al. (2019): From small-scale forest structure to Amazon-wide carbon estimates. Nature Communications 2019, DOI: 10.1038/s41467-019-13063-y
https://www.nature.com/articles/s41467-019-13063-y

Rödig et al. (2018): The importance of forest structure for carbon fluxes of the Amazon rainforest. Environmental Research Letters. DOI:10.1088/1748-9326/aabc61 https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aabc61

 

MelderForschungKohlenstoffbilanz
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Neues Torgauer Stadtverkehrsnetz geht in Betrieb
Sachsen sollte wie andere Bundesländer Kontingent von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten aufnehmen
Veranstaltungssaal im Stadtarchiv zu Ehren des Stadtchronisten nach Gustav Moritz Wustmann benannt
Januar 2020 im Theater der Jungen Welt: Mit Premiere und Theaterfest ins neue Jahr
Keine schriftlichen Verwarnungen während der Weihnachtszeit
Der Januar im Schauspiel Leipzig
Neues EU-Projekt: Stadtnahe Freiflächen erhalten
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Leipziger Forscher erläutern in einem Diskussionspapier, warum aus ihrer Sicht Forstmaßnahmen im Auenwald nötig sind
Ahorn im südlichen Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Leipziger Stadtrat steht die Abstimmung über den Forstwirtschaftsplan 2019/2020 an. Eine erstmals wirklich sehr intensiv geführte Debatte geht dem voraus. Und jetzt haben auch die Leipziger Wissenschaftler/-innen der Universität Leipzig, des iDiv und des UFZ in einem Artikel zusammengefasst, wo die Auwaldforschung aktuell steht. Er soll auch als Diskussionspapier des Umweltforschungszentrums (UFZ) veröffentlicht werden.
Vom Überleben des Herzens: Hans von Frankenbergs Annäherung an die Albträume seiner Kindheit
Hans von Frankenberg: Vom Überleben des Herzens. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWoran lohnt es sich zu erinnern? Was schreibt man auf, wenn man im hohen Alter Zeit dazu findet? Oder bestimmen die Erinnerungen, die ganz von allein wieder wachwerden, was sich jetzt endlich zum Schreiben aufdrängt? In Millionen von Fällen wird der von seinen Erinnerungen überwältigte Senior wohl lieber gar nichts aufschreiben. Denn das, was Hans von Frankenberg getan hat, braucht Herzensmut und eine riesige Portion Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Das sind aber keine deutschen Tugenden.
Januar 2020 im Theater der Jungen Welt: Mit Premiere und Theaterfest ins neue Jahr
Theater der Jungen Welt. Foto L-IZ.de

Foto L-IZ.de

Das Theater der Jungen Welt startet in das neue Jahr und die Zuschauer*innen können sich auf viele Höhepunkte freuen! Gleich mit einer Premiere am 11. Januar wird das Theaterjahr 2020 eingeläutet. »Liebe Grüße … oder Wohin das Leben fällt« von Theo Fransz, am Jungen Schauspielhaus Zürich uraufgeführt, feiert in der Regie des renommierten Theatermachers Theo Fransz am TdJW die Deutsche Erstaufführung.
Der Januar im Schauspiel Leipzig
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Werfen Sie mit uns einen Blick voraus in den Januar – dort erwarten Sie nicht nur zwei Premieren, sondern auch ein Ausflug an eine ungewöhnliche Spielstätte sowie zahlreiche Wiederaufnahmen.
Notenspur-Hausmusik-Wochenende lockt Besucher am 14. und 15. Dezember mit 66 Veranstaltungen
Klezmer-Musik erklingt beim Notenspur-Fest der Hausmusik in der ehemaligen Wärmestube der Lokführer am Plagwitzer Bahnhof, Foto: Elke Leinhoß

Foto: Elke Leinhoß

Bereits zum 5. Mal organisiert der Notenspur Leipzig e.V. ein stadtweites Hausmusik-Ereignis – in diesem Jahr am 3. Adventswochenende. Gastgeber und Musiker haben sich seit Mai für dieses Event registrieren lassen. Aus den Anmeldungen „strickten“ die Notenspur-Mitarbeiter insgesamt 66 Veranstaltungen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet und angrenzende Gemeinden.
HC Leipzig vs. Solingen-Gräfrath 33:25 – Mit dem dritten Heimsieg belohnt
Laura Majer kann hier von zwei Abwehrspielerinnen nur mit Mühe gestoppt werden. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserMit ihrem dritten Heimsieg der Saison sind die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag vom 13. auf den 11. Platz der 2. Bundesliga geklettert. Vor 445 Zuschauern ließ der HCL in der Sporthalle Brüderstraße gegen den Tabellenletzten HSV Solingen-Gräfrath 76 von Anfang an nichts anbrennen. „Wir haben heute gezeigt, dass wir es können.“, freute sich Lea Guderian. „Damit haben wir uns für die viele Trainingsarbeit belohnt.“
Landtag: Enquete-Kommission für ländlichen Raum abgelehnt
Der ländliche Raum war Thema einer Sondersitzung des sächsischen Landtags. © Leipziger Zeitung

© Leipziger Zeitung

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 73, seit 29. November im HandelFür die Parteien in Sachsen ist und war der „ländliche Raum“ eines der wichtigsten Themen – spätestens seit dem Erfolg der AfD bei der Landtagswahl am 1. September, der vor allem den Wähler/-innen außerhalb der Großstädte zu verdanken ist. Diese seien abgehängt und frustriert, weil es enorme Probleme mit Gesundheitsversorgung, ÖPNV und sonstiger Infrastruktur gäbe – so die häufig zu vernehmende Begründung für die Wahlentscheidung dieser Menschen.
Linke Abgeordnete fragt noch einmal nach Mühlrose und möglichen Kohleexporten
Das Kraftwerk Boxberg in der Lausitz. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAuch in Sachsen stehen die Zeichen auf Kohleausstieg. Im Koalitionsvertrag steht der zuvor undenkbare Satz: „Wir wollen den Klimaschutz als Staatsziel in der Sächsischen Verfassung verankern.“ Das ganze Thema Energiepolitik wandert aus dem Wirtschaftsministerium ins deutlich aufgewertete Umweltministerium, das ein grüner Minister leiten wird. Trotzdem schweben in den Kohlerevieren viele Fragen in der Luft. Und die Linksfraktion ist skeptisch, was die Kohlekonzerne so treiben.
Das sächsische Wachstum bis 2018 ist längst wieder zum Schrumpfen geworden
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas mit der Demografie hatten die letzten sächsischen Regierungen nicht wirklich auf dem Schirm. Jahrelang fand man sich einfach damit ab, dass die ländlichen Regionen verödeten, die jungen Leute abwanderten und die Einwohnerzahl ständig fiel. Bis 2015. Da wuchs sie wieder, weil tausende Menschen Zuflucht auch in Sachsen fanden. Doch das war ja bekanntlich auch der Zeitpunkt, an dem die grauhaarigen Menschenfeinde begannen, ihr falsches Bild vom „vollen Boot“ zu verbreiten.
Ein Interview über fehlende Bauunternehmen, positive Stimmung und Nachhaltigkeit in Delitzsch
Delitzsch ist ein lebenswertes Stück Sachsen. © Christian Maurer, Stadt Delitzsch

© Christian Maurer, Stadt Delitzsch

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 73, seit 29. November im HandelHäufig wurde in den vergangenen Wochen beklagt, dass der ländliche Raum zu kurz kommt – in der Politik, aber auch in den Medien. Die LEIPZIGER ZEITUNG hat sich deshalb dazu entschlossen, mal nachzufragen, wie es in den Kleinstädten läuft und wo die Probleme liegen. Von den 13 angefragten Kleinstädten beziehungsweise Gemeinden rund um Leipzig antworteten jedoch nur zwei: Markkleeberg und Delitzsch.
Das Pöge-Haus zeigt ab dem 19. Dezember seine Ausstellung zum Leipziger Osten in den 1990er Jahren
Im Leipziger Osten 1990. Foto: Martin Jehnichen

Foto: Martin Jehnichen

Für alle LeserDas Jubiläumsjahr „30 Jahre Friedliche Revolution“ geht zu Ende. Und damit geht auch der Veranstaltungsreigen im Pöge-Haus am Neustädter Markt zu diesem Themenschwerpunkt zu Ende. Aber ein sehenswertes Ereignis gibt es noch: Das Pöge-Haus beendet das Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution mit der Ausstellung „Aufbrüche, Umbrüche, Abbrüche – Die 1990er im Brennglas des Leipziger Ostens“.
Linksfraktion begrüßt, dass Sachsens neue Regierung eine Karenzzeit für Regierungsmitglieder zum Gesetz machen will
Rico Gebhardt, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Landtag Sachsen. Foto: DiG/Trialon

Foto: DiG/Trialon

Für alle LeserMan muss ein wenig suchen, findet den Passus dann aber im Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und SPD tatsächlich unter dem Stichwort „Demokratie“. Ein Kapitel, das Rico Gebhardt, Vorsitzender der Linksfraktion und dort auch für Verfassungs- und Rechtspolitik zuständig ist, erstaunt zur Kenntnis nimmt. Denn eben gerade hat es ja ein ehemaliger Ministerpräsident noch anders gemacht und ist ohne Karenzzeit einfach mal in den Aufsichtsrat eines Kohleunternehmens gewechselt. Das war kein gutes Zeichen für sein Demokratieverständnis.
Rollstuhlbasketball: Ein Sport, der alle zusammenbringt
Thomas Reimann ist Kapitän und Gründungsmitglied der Rising Tigers Leipzig. Foto: Tobias Möritz

Foto: Tobias Möritz

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 73, seit Freitag, 29. November 2019 im Handel Rollstuhlbasketball zählt zu den bekanntesten paralympischen Reha-Sportarten. Regionale Strukturen oder ein konkretes Bild dieser Sportart sind wohl trotzdem eher unbekannt. Leider erhalten die Spiele wenig Aufmerksamkeit, ziehen außer Freunden und Familie kaum Zuschauer in die Hallen. Die LEIPZIGER ZEITUNG war Anfang November beim ersten Heimspieltag des Leipziger Oberliga-Teams Rising Tigers, das im Leipziger Behinderten- und Reha-Sportverein e. V. (LBRS) organisiert ist, in der Sporthalle Brüderstraße vor Ort.
Leipzigs schönste Häuser: Der Reichtum Leipziger Architektur aus zwei markanten Bauepochen
Bernd Sikora, Peter Franke: Leipzigs schönste Häuser. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn diesem Jahr hat ja auch Leipzig ein bisschen „100 Jahre Bauhaus“ gefeiert, auch wenn das moderne Bauen zwischen 1919 und 1933 in Leipzig eher wenig mit dem Bauhaus zu tun hatte. Leipzig ist einen anderen Weg gegangen. Und der begann schon um das Jahr 1900, als Leipziger Architekten den ganzen Zierrat der Gründerzeit über Bord warfen und jene eindrucksvollen Häuser schufen, die Bernd Sikora und Peter Franke in diesem Buch versammelt haben.
BSG Chemie Leipzig vs. Wacker Nordhausen 1:1 – Feuer und Flamme
Tommy Kind in Aktion. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserIn Nordhausen brennt der Baum. Den Verein drücken Schulden, die das Insolvenz-Gespenst durch die Doppelkorn-Stadt geistern lassen. Im Spiel am Sonntag bei der BSG Chemie zeigten die Thüringer dennoch Charakter. Die Partie endete nach Traumtor von Joy-Lance Mickels sowie dem Ausgleich von Alexander Bury mit 1:1 (0:0). Ebenfalls Unentschieden endete auf den Rängen der Wettkampf "Verbrennen von Fan-Devotionalien". Dafür allerdings gab es keine Punkte.