Artikel zum Schlagwort Forschung

GWZO erforscht Wirtschaftsbeziehungen zwischen sozialistischen Staaten und der „Dritten Welt“ in den 1970er Jahren

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Sonderforschungsbereich (SFB) 1199: „Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen“ für eine weitere Förderperiode verlängert. Dieser ist eine Kooperation der Universität Leipzig, des GWZO, des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) und der Technischen Universität Dresden. Die zweite Förderperiode startete Anfang Januar 2020. Das GWZO ist mit einem eigenen Teilprojekt am SFB beteiligt, das nun seine Forschungen bis Ende 2023 fortsetzen kann. Weiterlesen

UFZ-Forscher analysieren biologische Wirkungsmechanismen und finden Biomarker

Effizientere Risikobewertung von Nanomaterialien

Foto: Siarhei_AdobeStock

Die Nanotechnologie boomt. Doch die Risikobewertung dieser winzigen Partikel ist aufwendig und stellt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor große Herausforderungen. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben nun in Kooperation mit Wissenschaftlern des BfR nach Ansatzpunkten für effizientere Testverfahren gefahndet und dafür die biologischen Effekte genauer unter die Lupe genommen. Ihre Ergebnisse sind im Fachjournal Particle and Fibre Toxicology veröffentlicht. Weiterlesen

Projekt »Das kurze Leben der sowjetisch jiddischen Literatur«

Leibniz-Gemeinschaft fördert Forschung am Leipziger Dubnow-Institut

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Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs ein dreijähriges Projekt zur Förderung ausgewählt, das die jiddische Literatur in der Sowjetunion von 1917 bis 1952 anhand zentraler Akteure und Werke sowie des kulturpolitischen Kontextes erforscht. Das in Leipzig ansässige Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow geht damit, in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin und der Professur für Slavisch-Jüdische Studien an der Universität Regensburg, den Widersprüchen offizieller Nationalitätenpolitik und den seit den 1930er Jahren zu beobachtenden Einschränkungen jiddischer Kultur in der Sowjetunion nach. Weiterlesen

Zwei Forschende in Sachsen erhalten EU-Forschungsförderung »Consolidator Grants«

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Zwei in Sachsen forschende Wissenschaftler haben einen sogenannten Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats ERC gewonnen. Die Materialforscherin Dr. Gabi Schierning vom Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden und der Neurophysiologe Professor Dr. Stefan Hallermann von der Universität Leipzig erhalten in den kommenden fünf Jahren je etwa zwei Millionen Euro für ihre weiteren Forschungen. Weiterlesen

Neues Institut für Sicherheitsforschung entsteht an der Fachhochschule der Polizei in Rothenburg

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Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller hat heute in Rothenburg in der Oberlausitz den Startschuss für die Gründung des Sächsischen Institutes für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS) gegeben. Neben der Durchführung von anwendungsorientierter Polizeiforschung soll die neue Einrichtung vor allem die stärkere Vernetzung von polizeilicher Alltagspraxis sowie Aus- und Fortbildung im Fokus haben. Weiterlesen

Policy Briefs bieten Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger

Wie sich in Europa die Wasserqualität verbessern lässt

Bild: André Künzelmann / UFZ

Giftstoffe aus Landwirtschaft, Industrie und Haushalten gefährden die Wasserqualität in Europa - und damit Ökosysteme und die menschliche Gesundheit. Im Projekt SOLUTIONS haben mehr als 100 internationale Wissenschaftler*innen über fünf Jahre Methoden und praktische Lösungen erarbeitet, mit denen Schadstoffe erkannt und das Risiko von Chemikaliencocktails bewertet werden können. Das soll dazu beitragen, die Schadstoffbelastung in Fließgewässern zu reduzieren. Wie die Politik diese wissenschaftlichen Ergebnisse umsetzen kann, haben die Forscher in 15 Policy Briefs beschrieben, die nun auch im Fachmagazin Environmental Sciences Europe veröffentlicht wurden. Weiterlesen

Insgesamt 47 Millionen Euro

Uni Leipzig und TU Chemnitz bei Einwerbung von DFG-Forschungsgeldern erfolgreich

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Die Universität Leipzig und die TU Chemnitz können einen großen Erfolg bei der Forschungsförderung für sich verbuchen. Sie setzten sich mit ihren vier Anträgen für Sonderforschungsbereiche durch. Zwei neue Projekte – je eins an der Universität Leipzig und an der TU Chemnitz - können gestartet, zwei weitere – beide an der Uni Leipzig fortgeführt werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt dafür über die Laufzeit von vier Jahren ab Januar 2020 insgesamt rund 47,3 Millionen Euro bereit. Weiterlesen

Wer wird Landessieger?

Ministerpräsident ruft alle Kitas in Sachsen zur Teilnahme am „Forschergeist“-Wettbewerb auf

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Wie viel Forschergeist steckt in Sachsens Kitas? Noch bis zum 31. Januar 2020 können sich Erzieherinnen und Erzieher mit ihren Projekten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) beim großen Kita-Wettbewerb „Forschergeist“ bewerben. Als regionaler Botschafter ruft Ministerpräsident Michael Kretschmer alle pädagogischen Fachkräfte in Sachsen auf, zu zeigen, wie vielfältig sie die Kinder im Alltag beim Entdecken und Forschen begleiten. Weiterlesen

Innovative Kombination von Waldmodellen mit Satellitendaten führt zu genaueren Schätzungen

Kohlenstoffbilanz im tropischen Regenwald des Amazonas

Foto: R-M-Nunes_Shutterstock

Die Regenwälder der Erde binden große Mengen an Kohlenstoff in ihrer Biomasse und sind damit eine entscheidende Kohlenstoffsenke. Aktuelle Schätzungen, wie viel Kohlenstoffdioxid in den tropischen Regenwäldern des Amazonasgebiets gebunden ist, gehen aber weit auseinander. Wissenschaftler*innen am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich mithilfe von neuesten Satellitendaten sehr viel genauer als bislang die Biomasse in den Regenwäldern abschätzen lässt. Damit lassen sich die Folgen von Dürren und Waldbränden für das Amazonasgebiet exakter beschreiben als zuvor, schreiben sie in der Fachzeitschrift Nature Communications. Weiterlesen

Stefan Otto ist ehrenamtlicher Spinnenforscher mit einer Vorliebe für kaukasische Exemplare

Spinnensuchen in Georgien

Foto: privat

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 72, ab 25. Oktober 2019 im HandelDas Reiseland Georgien wird immer populärer. Stefan Otto reist schon seit 2004 jährlich in den Kaukasus für einen ganz speziellen Urlaub. Der Biologe erforscht die Spinnenvielfalt in diesem Land am kaspischen Meer. Er hat dafür allerdings keine Forschungsstelle, er ist ehrenamtlich tätig, hat mittlerweile selbst mehre Arten entdeckt, ein georgisches Spinnenbuch übersetzt und eine Internetseite zu kaukasischen Spinnen aufgebaut. Sein wissenschaftliches Netzwerk reicht mittlerweile bis nach Sibirien und ins georgische Umweltministerium. Weiterlesen

»Care4All« entwickelt Robotersysteme für Pflegeheime

Rund 1,8 Millionen Euro für Forschungsprojekt zu Robotern in der Pflege und Therapie

Foto: Pawel Sosnowski

Sachsens Gesundheitsministerium fördert mit rund 1,8 Millionen Euro das Projekt »Care4All«. Mit dem Projekt wird der Einsatz von Robotersystemen in der Pflege und in der Therapie von Demenzkranken getestet. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Weiterlesen

Knapp eine Million Euro für Handschriftenzentrum: Universitätsbibliothek digitalisiert und erforscht bedeutende Sammlungen

Foto: Universitätsbibiothek Leipzig

Die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert drei hochkarätige Projekte des Kompetenzzentrums für Handschriften an der Universitätsbibliothek (UB) Leipzig mit insgesamt knapp einer Million Euro. Die jetzt bewilligten Vorhaben umfassen die Digitalisierung und Tiefenerschließung der bedeutenden Erfurter Amploniana-Sammlung, die Aufarbeitung weitestgehend unerforschter mittelalterlicher Handschriften aus elf Institutionen Ostdeutschlands sowie die wissenschaftliche Bearbeitung von Handschriften aus dem Schwarzwaldkloster St. Georgen, die ebenfalls erstmalig digitalisiert werden sollen. Weiterlesen

Prof. Platzbecker: UKL ist dank guter Vernetzung gefragter Projektpartner

EU-Projekt zur Erforschung der Knochenmarkserkrankung MDS bewilligt

Foto: Stefan Straube / UKL

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist Teil eines EU-Konsortiums, das ab sofort und in den kommenden drei Jahren mit einer Fördersumme von 1,1 Millionen Euro den Einfluss von Mutationen sowie Faktoren und Fehlfunktionen des Immunsystems auf die Entwicklung der MDS tiefgreifend untersuchen wird.Weiterlesen

Interaktive Ausstellungen in Leipzig und Berlin

Forscher der HTWK Leipzig zeigen aktive Knie-Orthese, die das Treppensteigen erleichtern soll

Foto: HTWK

Bis ins hohe Alter selbstständig wohnen – wer möchte das nicht? Doch die wenigsten Häuser und Wohnungen sind barrierefrei, gerade Treppen werden mit zunehmendem Alter immer schwieriger zu bewältigen. Als flexible Alternative zu Treppenliften entwickeln die beiden Ingenieure Felix Weiske und Max Böhme von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) deshalb eine Art Siebenmeilenstiefel fürs Treppensteigen. Weiterlesen