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Forschung

Zellbiologie: Signalübertragung ohne Signal

Wenn wir riechen, schmecken oder sehen oder wenn Adrenalin durch unsere Adern rauscht, werden diese Signale von unseren Zellen über eine bestimmte Gruppe von Empfänger-Proteinen empfangen, den sogenannten G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. Die Rezeptoren geben die Signale ins Zellinnere weiter.

Spintronik: Neues Herstellungsverfahren macht kristalline Mikrostrukturen universell einsetzbar

Neue Speicher- und Informationstechnologie braucht auch neue, leistungsfähigere Materialien. Eines davon ist Yttrium-Eisen-Granat, das besondere magnetische Eigenschaften aufweist und mit einem neuen Verfahren auf ein beliebiges Material übertragen werden kann. Entwickelt wurde die Methode von Physikern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Tumor-Physik: Krebszellen verflüssigen sich und quetschen sich durchs Gewebe

Wissenschaftlern der Universität Leipzig ist in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Deutschland und den USA ein Durchbruch in der Forschung zur Verbreitung von Krebszellen gelungen. Die Biophysiker um Prof. Dr. Josef Alfons Käs, Steffen Grosser und Jürgen Lippoldt konnten in Experimenten erstmals nachweisen, wie sich Zellen verformen, um sich in dichten Tumorgeweben zu bewegen und sich zwischen ihren Nachbarzellen durchzuquetschen. Die Forscher stellten fest, dass bewegliche Zellen gemeinsam das Tumorgewebe verflüssigen.

Unterschätzte Helfer: Membranbausteine steuern Zellwachstum entscheidend mit

Lipide sind die Bausteine für die Hülle von Zellen, die Zellmembran. Manche Lipide haben neben dieser strukturellen Funktion aber auch regulatorische Wirkungen und üben entscheidenden Einfluss auf das Wachstum von Zellen aus. Das zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in einer neuen Studie. Die Wirkung hängt insbesondere davon ab, wie diese Lipide auf der Zellmembran verteilt sind. Die Studie wurde in „The Plant Cell“ veröffentlicht.

Stoffwechsel: Forscher klären erstmals Struktur von riesigem Enzymkomplex auf

Mit einer neuen Methode lässt sich die Struktur besonders großer und komplexer Enzyme in ihrer natürlichen Form aufklären. Das zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Technischen Universität Berlin in einer neuen Studie in der Fachzeitschrift „Cell Reports“.

Wenn Reichtum über politische Macht entscheidet

Haben Wohlhabende bessere Chancen auf politische Ämter? Bekommen Reiche mehr Gehör in der Politik? Welche Rolle Eigentum im Verlauf von politischen Karrieren und bei politischen Entscheidungen spielt, erforscht Politikwissenschaftler Dr. Lars Vogel von der Universität Leipzig in einem neuen Forschungsprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.

Forscher der Uni Halle stellen gefragte Nanopartikel her und klären erstmals ihre Struktur auf

Winzige Nanopartikel lassen sich mit Farbstoffen ausstatten und könnten für neue bildgebende Verfahren genutzt werden. Hergestellt haben diese Chemiker und Physiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Forscher haben auch erstmals die besondere Struktur der Partikel vollständig aufgeklärt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Angewandte Chemie“ veröffentlicht.

Sächsisches Projekt „SaxoCell“ ist einer der Gewinner im BMBF-Wettbewerb

Aus exzellenter Forschung sollen technologische und soziale Innovationen der Zukunft entstehen, die schneller im Alltag der Menschen ankommen: Dafür steht der Zukunftscluster-Wettbewerb (Clusters4Future) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Heute gab das BMBF die Gewinner der ersten von insgesamt zwei Wettbewerbsrunden bekannt. Einer der sieben Gewinner ist das sächsische Projekt „SaxoCell“, mit dem in Sachsen ein Zentrum für Zell- und Gentherapie entstehen soll.

Bildung der Eltern beeinflusst langfristig die Gesundheit ihrer Kinder

Die Bildung der Eltern hat nicht nur Einfluss auf Bildung, Beruf und Einkommen ihrer Kinder. Sie wirkt auch auf deren Gesundheit – und das bis ins hohe Alter, Jahrzehnte nachdem die Kinder das Elternhaus verlassen haben. Das zeigt eine neue Studie von zwei Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die im renommierten Fachjournal „European Sociological Review“ erschienen ist.

Hightech für die sächsische Leichtbauforschung

Das neue Laborgebäude für die Zentrale Einrichtung MERGE der Technischen Universität Chemnitz hat seinen Forschungsbetrieb aufgenommen. Auf insgesamt 1.486 Quadratmetern wird dort die Herstellung neuartiger, energie- und ressourcensparender Werkstoffe untersucht und analysiert. Einsatzgebiete der Werkstoffe sind unter anderem die Mobilitätsbranche sowie die Luft- und Raumfahrt.

Lichtblick für Rezeptorforschung

Neuropsychiatrische Erkrankungen, Allergien und Krebs weisen eine erstaunliche Gemeinsamkeit auf: An ihrer Entstehung und Ausbreitung sind Mutationen einer bestimmten Klasse von molekularen Messfühlern entscheidend beteiligt.

Forschende erschließen wichtige Vorlesungen von Friedrich Schleiermacher

Die Vorlesungen zur „Christlichen Sittenlehre“ von Friedrich Schleiermacher gehören zu den einflussreichsten Arbeiten des berühmten Theologen des 19. Jahrhunderts. Und trotzdem gibt es bislang keine vollständige Edition davon. Ein neues von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Langfristvorhaben soll diese Leerstelle füllen.

Forschende entwickeln neuen Ansatz, um Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkennen

Mithilfe eines typischen Proteins im menschlichen Blut lassen sich womöglich schwer zu diagnostizierende Pankreastumore aufspüren. Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Alfried Krupp Krankenhauses in Essen und der Universität Witten/Herdecke haben hierfür ein neues Verfahren entwickelt.

Evolution im Reagenzglas: Bakterien überleben auf eigentlich tödlichen Kupferoberflächen

Auch die Nachfahren normaler Bakterien können es schaffen, für längere Zeit auf metallischen Kupferoberflächen überleben können. Letztere gelten eigentlich als sicheres Mittel gegen schädliche Keime. Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr ist es gelungen, diese Überlebenskünstler im Labor zu erzeugen und näher zu untersuchen.

GWZO und MESROP verknüpfen ihre Armenier-Forschung

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig und die MESROP Arbeitsstelle für Armenische Studien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wollen im Raum Halle-Leipzig die Forschung zur Geschichte und Kultur der Armenier dauerhaft stärken und haben dazu eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Interview: „Der Bedarf nach sexueller Bildung ist riesig“

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelSeitdem sexuelle Übergriffe in Schulen, Internaten und anderen eigentlichen Schutzräumen für Jugendliche und Kinder aufgedeckt wurden, hat die Beschäftigung mit der Prävention sexueller Gewalt und damit auch der Beschäftigung mit Sexueller Bildung einen enormen Aufschwung erfahren. Lehramtsstudenten an der Uni Leipzig haben sich laut der im November veröffentlichten Ergebnissen einer quantitativen Studie klar für sexuelle Bildung in ihrem Studium ausgesprochen.

simul⁺InnovationHub: 125 000 Euro für europaweit einzigartiges Forschungszentrum „CircEcon“

Die Technische Universität Chemnitz hat heute (17. Dezember 2020) von Staatsminister Thomas Schmidt einen Fördermittelbescheid in Höhe von 125 000 Euro für eine Machbarkeitsstudie erhalten. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg will die Universität das Forschungszentrum „CircEcon“ in der Lausitz aufbauen. Das Forschungszentrum für eine treibhausgasneutrale Kreislaufökonomie wäre europaweit einzigartig.

Renommierter Consolidator Grant der EU geht an Forscherin in Sachsen

Die in Sachsen forschende Wissenschaftlerin Nadine Vastenhouw hat einen der sogenannten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats ERC gewonnen. Die Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden wird in den kommenden fünf Jahren knapp zwei Millionen Euro für ihre weiteren Forschungen erhalten.

Studieren und Lehren in Zeiten von Corona

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelDie Corona-Ampel der Universität Leipzig steht zurzeit wieder auf rot. Studierende können nur zu Hause etwas lernen. Im Sommer stellte das für viele von ihnen eine besondere Belastung dar. 88 Prozent fühlten sich gar laut StuRa-Umfrage mit dem Stoff komplett alleingelassen. Christoph Bülau versucht, ihnen das Studieren von zu Hause so leicht wie möglich zu machen.

Sachsen hebt Antragsstopp bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf

Das sächsische Wirtschaftsministerium hat den Antragsstopp von Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE) im Rahmen der sächsischen EFRE-Technologieförderung 2014 bis 2020 für einen begrenzten Zeitraum aufgehoben. Aufgrund einer hohen Nachfrage hatte der Antragsstopp zur Einreichung neuer FuE-Projekte seit Dezember 2019 bestanden.

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