16.3°СLeipzig

Tag: 8. Januar 2022

- Anzeige -
Der Eutritzscher Markt. Foto: Ralf Julke

Bäume und Bänke auf dem Eutritzscher Markt: Nach den Freibeutern hat auch die Linksfraktion ein paar Fragen

Die Fraktion Freibeuter im Leipziger Stadtrat beantragt die Prüfung der Errichtung von Bäumen und Bänken auf dem Eutritzscher Markt, sowie im Sinne einer gastronomischen Entwicklung nach Absprache mit dem Pächter die bauliche Vereinigung der Pavillons vor Ort. Denn obwohl der Platz 1996 aufwendig umgestaltet wurde, fristet er ein trostloses Dasein. Die Konzepte der Stadt sind hier gründlich gescheitert, wie auch die Linksfraktion feststellt.

Julia Goewe (19 Jahre) „Frohe Zukunft“ / Galerie für Zeitgenössische Kunst . Foto: KiJuKu

Ab heute online: Die 279 ausgewählten Arbeiten zur Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung „Alles Banane?“

Erneut macht die Pandemie der Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung einen Strich durch die Rechnung. Die Museen und andere Einrichtungen der Kunst, Kultur und Bildung sind geschlossen oder nur für Kinder und Jugendliche geöffnet. Die feierliche Eröffnung, die im Museum der bildenden Künste stattfinden sollte, musste schweren Herzens abgesagt werden. Dennoch lässt sich der Veranstalterkreis, im Auftrag des Kulturamts der Stadt Leipzig, nicht beirren.

Ernst Paul Dörfler Foto: Katja Zumpe

Virus und Mensch: Wer gewinnt?

Bakterien sind böse und Viren erst recht, so eine allgemeine Meinung. Aber ohne diese Mikroorganismen könnten wir Menschen gar nicht leben. Sie sind es, die in ihrer ganzen Vielfalt für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen sorgen, ganz im Stillen und Unsichtbaren, sei es auf der Haut oder im Darm oder draußen in der Natur. Sie verdauen unsere Nahrung, zersetzen die vergilbten Blätter und halten den natürlichen Stoffkreislauf in Schwung. Mikroben, dazu zählen vor allem Bakterien, Viren und Pilze, sollten somit unserer besten Freude sein.

Lutz Rathenow: Maskierungszärtlichkeit. Foto: Ralf Julke

Maskierungszärtlichkeit: Die Dresden-Gedichte des besonnungsglücklichen Lutz Rathenow

Dass Lutz Rathenow dereinst mit den Literaturwächtern der DDR aneinandergeriet, hat auch eine Ursache in seiner Art, Gedichte zu schreiben. Er liebt die Pointe, das Aphoristische, den kleinen liebevollen Stich mit einem Vers, der ins Schwarze trifft, dorthin, wo es entweder juckt oder wehtut. Oder wo es einfach allzu Menschliches aufs Korn nimmt. Denn wer – wie er – die Mitwelt mit poetischen Augen betrachtet, erkennt sich selbst wieder in anderen.

Scroll Up