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ARCHIV

Tägliches Archiv: 30. Januar 2018

AfA: Metall-Arbeitgeber auf Geisterfahrt bei Industrie 4.0

Der AfA Bundesausschuss zeigt sich solidarisch mit der IG Metall im aktuellen Tarifkonflikt. Bei den SPD-Arbeitnehmern stößt die ideologische Blockade des Arbeitgeber-Lagers auf völliges Unverständnis. Die Frage des Lohnausgleichs wäre bei gutem Willen lösbar.

Polizeibericht 30.01.2018: Dreister Diebstahl, Räuber unterwegs, wieder falsche Polzisten, Trickdiebe und ein brennendes Auto

Äußerst dreister Wohnungsdiebstahl samt Radentwendung in Volkmarsdorf +++ Raub auf der KarLi in der Südvorstadt +++ Ein Firmeneinbruch in Reudnitz +++ Ladendieb geschnappt +++ Verfolgung von Paketdieben eskaliert in Lindenau +++ Mutmaßliche Brandstiftung in Leutzsch, ein Auto brennt.

Gutes Signal: Sachsenweites Ticket für Schüler und Azubis soll kommen

Die SPD-Fraktion Leipzig begrüßt die Meldung, dass sich die sächsische Regierungskoalition auf die Einführung eines sogenannten Bildungstickets geeinigt hat und dieses schnell einführen will. „Ich habe mich schon in meiner Funktion als Stadtelternsprecher vor vielen Jahren für die Einführung eines sachsenweiten Bildungstickets für Schüler und Auszubildende eingesetzt. Daher stimmt mich die Meldung aus Dresden positiv, dass dieses Angebot bald kommen soll“, so Andreas Geisler, Stadtrat der SPD-Fraktion Leipzig.

Zu treuen Händen: Interview mit dem Treuhand-Forscher Marcus Böick (Uni Bochum)

LZ/Auszug aus Ausgabe 51Die junge Wissenschaftlerin schaut etwas verunsichert, dann lacht sie. Schnell ist man sich einig an diesem Abend im Leipziger „Telegraph“: das Wort „Treuhand“ ist ihr als 28-jährige Neuleipzigerin vollkommen fremd. Und so einfach würde sie sich wohl nun, wo sie es verstanden hat, nicht mehr in „treue Hände“ begeben. Zwischen einem Ostdeutschen und einer jungen Westdeutschen ersteht eine Zeit wieder auf, in welcher sie gerade erst geboren wurde und mit welcher sie sich bislang nie beschäftigen musste.

Rassismus, Neonazismus und rechte Gewalt im Landkreis Leipzig: Dokumentationsprojekt chronik.LE veröffentlicht Bericht zur Situation 2017 im Landkreis Leipzig

Das Dokumentationsprojekt chronik.LE des Vereins Engagierte Wissenschaft e.V. hat im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig ein Projekt mit dem Titel „Rassismus, Neonazismus und rechte Gewalt im Landkreis Leipzig“ durchgeführt. Dazu wurde jetzt ein 36-seitiger Abschlussbericht veröffentlicht.

Dr. Claudia Maicher (Grüne, MdL): Leipziger Soziokulturelle Zentren hängen bei Integrationsarbeit in der Luft – Fördermittelbescheide für 2018 fehlen immer noch

Wie Claudia Maicher, GRÜNE Landtagsabgeordnete, aus der Antwort der Staatsregierung auf ihre Kleine Anfrage 'Fördermittelvergabe für das Soziokulturelle Zentrum "Die VILLA" nach der Richtlinie Integrative Maßnahmen' (Drs. 6/11592) erfahren hat, ist die Antragsbearbeitung für das Jahr 2018 immer noch nicht abgeschlossen. Obwohl das Jahr längst begonnen hat, liegt unter anderem dem soziokulturellen Zentrum "Die VILLA" trotz frühzeitiger Beantragung noch immer keine Fördermittelzusage für seine Projekte zur Integration von geflüchteten Menschen vor.

Exkursion: Leutzscher Spaziergänge

Auf den Spuren einer verlorenen Landschaft unter Betrachtung des Umgangs der Menschen mit einer Auenlandschaft im Spiegel der Geschichte. So kündigt der NUKLA e.V. seine "leutzscher Spaziergänge" an. Einer davon startet am Mittwoch, 31. Januar 2018 in Leipzig.

Auf Immuntherapie liegen im Kampf gegen Krebs die größten Hoffnungen

"Die Medizin ist wieder ein Stück besser geworden. Und wenn jeder Einzelne noch ein Stück besser wird und die Zusammenarbeit stimmt, kommen Mediziner, Wissenschaftler und Betroffene gemeinsam im Kampf gegen den Krebs voran", sagt Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL), mit Blick auf den Weltkrebstag am 4. Februar.

Vortrag und Diskussion zur MittwochsATTACke: Paradise Papers im historischen Kontext

Was wir aus 50 Jahren De-Regulierung und Re-Regulierung gelernt haben: Die „Paradise Papers“ haben erneut ein Schlaglicht auf milliardenschwere Steuertricks von multinationalen Konzernen und Superreichen geworfen. Entgegen des Verfassungsgrundsatzes „Eigentum verpflichtet“ weigern sich Unternehmen wie Amazon, Apple & Co., einen angemessenen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Gleichzeitig ächzen Kommunen unter klammen Kassen, Menschen unter fortschreitendem Sozialabbau.

Die Friedliche Revolution dem Fernsehgeplapper geopfert: Wenn ein Lichtfest seine Seele verliert

Nicht nur unser Leo hatte am 8. Oktober 2017 so ein dummes Gefühl, dass das Lichtfest so langsam seinen stillen Tod stirbt. Vier Quatschrunden mit Journalisten waren angekündigt. Irgendwie driftete das Fest immer mehr in einen aufgeblasenen Fernsehabklatsch ab. Seit Montag, 29. Januar, ist klar: Uwe Schwabe, einem der prominentesten Leipziger Bürgerechtler, ging es nicht anders. Mit einer Mail verabschiedete er sich jetzt aus der Initiativgruppe „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig 9. Oktober".

Die INSM schießt mit beleidigtem reichen Baby aus vollen Rohren gegen die Grundrente

Einen Nerv dafür, warum in Deutschland die Stimmung kippt, das Misstrauen in die etablierten Parteien wächst und viele Ostdeutsche das Gefühl haben, dass es ungerecht zugeht, hat man bei der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" nicht. Sie ist die Lobbyvereinigung der Superreichen in Deutschland. Und wenn sie das Gefühl hat, soziale Politik mit einer Anzeigenkampagne aushebeln zu können, dann tut sie es auch.

Was das Gefühl von Ungerechtigkeit mit der Bevölkerungsentwicklung in Sachsen zu tun hat

Sachsen ist ein Land in der Klemme. Statistisch ist das alles längst bekannt. Doch die zum Teil bittere Wahrheit wurde immer wieder durch regierungsamtliche Schönfärberei weggeredet. Auch deshalb hat sich schleichend das Gefühl verbreitet, dass dieser Politik nicht zu trauen ist. Und die aktuelle Umfrage der "Sächsischen Zeitung" thematisiert diesen Unmut nun auch erstmals in einer der sächsischen Regionalzeitungen. Und bestätigt damit die Kritik der SPD.

Arbeitsagentur mahnt: Sachsen muss seine verlorenen Arbeitskräfte zurückgewinnen

Die moderne Wirtschaft ist eine, in der die Erwerbstätigen ständig auf Achse sind. Hundertausende Sachsen sind täglich unterwegs, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen - viele davon außerhalb des Freistaats. Und diese Zahl ist sogar noch gestiegen, meldete am Montag, 29. Januar, die sächsische Arbeitsagentur.

OBM Burkhard Jung möchte einen Sonderausschuss Verkehr im Leipziger Stadtrat berufen

Im Frühjahr wird die Leipziger Mobilitätsstrategie 2030 im Stadtrat beraten - und möglicherweise entscheidet sich die Ratsversammlung auch für ein Vorzugsmodell, das Leipzig wirklich fit macht für die Zeit bis 2030. Aber dass die Diskussionen darum außerhalb des Stadtrates stattfinden, findet auch OBM Burkhard Jung nicht zielführend. Er möchte jetzt ein Gremium im Stadtat gründen, das die Sache konzentriert in die Hand nimmt.

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