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Sachsen sollte wie andere Bundesländer Kontingent von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten aufnehmen

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    Sowohl Berlin und Thüringen als auch Niedersachsen haben sich bisher zur Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten aus Griechenland bereit erklärt. Die Linksfraktion schließt sich der Forderung der Flüchtlingsräte an. Auch Sachsen sollte dem Beispiel folgen und ein Kontingent der Schutzbedürftigen aufnehmen!

    Dazu erklärt Juliane Nagel, flüchtlingspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag:

    Die Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen auf den griechischen Inseln ist katastrophal. Seit langer Zeit kritisieren NGO die Zustände. Derzeit baut die neue griechische Regierung die überfüllten Lager zu geschlossenen Lagern um. Für die über 4000 Kinder und Jugendlichen, die ohne ihre Eltern auf die griechischen Inseln geflüchtet sind, ist die Lage besonders dramatisch. Sie leiden unter mangelhafter Versorgung, unter Gewalt und Schutzlosigkeit.  Die Garantien der UN-Kinderrechtskonvention oder diverser EU-Vorgaben sind für sie obsolet.

    Nun, da sich einzelne Bundesländer und acht Landes-Ausländer- bzw. Integrationsbeauftragte für die Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch die Bundesrepublik ausgesprochen und selbst auch Aufnahmebereitschaft signalisiert haben, ist Sachsen auch in der Pflicht.

    Bundesweit sind die Zahlen der unbegleiteten Minderjährigen stark gesunken (2018 hat sich die Gesamtzahl im Vergleich zu 2017 fast halbiert), auch in Sachsen sind Kapazitäten frei und Fachkräfte in der Betreuung und Versorgung der Zielgruppe geübt. Es braucht aus Sachsen noch vor Weihnachten ein Zeichen der Aufnahmebereitschaft.

     

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