2.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Proteste gegen Beteiligung von Siemens an Adani-Kohlemine in Australien

Mehr zum Thema

Mehr

    Am 10. Januar finden an den Siemens-Standorten in über 20 Städten in Deutschland Streiks von Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future statt. Sie protestieren damit gegen die geplante Beteiligung von Siemens am Bau der Adani-Kohlemine in Australien. Siemens sollte die Signalanlage für die zum Abtransport der abgebauten Kohle benötigten Bahn liefern.

    „Siemens rühmt sich damit, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen und unterstützt im selben Atemzug den Bau einer Kohlemine, deren Betrieb die Einhaltung der Klimaziele quasi unmöglich machen würde. Kohle ist kein zukunftsfähiger Energieträger – weder in Deutschland noch in Australien. Wir fordern den Siemens-Chef Joe Kaeser auf, die Beteiligung von Siemens am Bau der Mine zu beenden“, erklärt Nick Heubeck, Aktivist von Fridays For Future aus Bamberg.

    Nach der Fertigstellung wäre die Adani-Mine eines der größten Kohlebergwerke der Welt, wodurch jährlich zusätzlich 705 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen würden. Durch den Bau werden Land und Kulturstätten australischer Ureinwohnerinnen und Ureinwohner zerstört. Zum Transport der Kohle nach Asien sollen jährlich über 500 Kohletanker durch das Great Barrier Reef fahren, was zu Beschädigungen dieses UNESCO-Weltnaturerbes führt.

    Lasst uns handeln

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ