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Vogelzählung zum Mitmachen: Zwischenergebnis der „Stunde der Wintervögel“

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    Am vergangenen Wochenende fand deutschlandweit die 10. Stunde der Wintervögel statt. Der Naturschutzbund NABU hatte zur großen Vogelzählung aufgerufen, bei der jeder mitmachen kann, der sich eine Stunde Zeit nimmt für die Vogelzählung im Siedlungsbereich.

    Man beobachtet die Tiere, notiert die Anzahl und die Vogelarten und meldet alles dem NABU. Dabei kann man Preise gewinnen, lernt etwas über die heimische Vogelwelt und hilft beim Vogelschutz; denn die zahlreichen Daten aus ganz Deutschland liefern wertvolle Informationen über die Bestandsentwicklung bestimmter Vogelarten.

    Bis Sonntagabend hatten sich mehr als 81.000 Menschen an der Mitmachaktion beteiligt und bis dahin mehr als 2 Millionen Vögel gemeldet. Am häufigsten wurde demnach der Haussperling beobachtet, gefolgt von Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel.

    In der Region Leipzig unterscheiden sich die am häufigsten beobachteten Vogelarten zum Teil vom deutschlandweiten Durchschnitt. Im eher ländlich geprägten Umland der Großstadt liegt beispielsweise der Feldsperling hinter dem Haussperling auf Rang 2. Im Stadtgebiet sind traditionell Krähen in der Spitzengruppe der am häufigsten beobachteten Arten. L

    ange Zeit überwinterten in Leipzig riesige Schwärme von Saatkrähen. Hier ist eine Abnahme zu beobachten. Dennoch liegt in Leipzig die Saatkrähe Sonntagabend auf Platz 6. Auch die Rabenkrähe überwintert in größeren Gruppen in der Stadt, wird entsprechend häufig gesichtet und belegte Sonntagabend sogar den 3. Platz.

    Diese Zahlen können sich aber noch ändern, denn bis zum 20. Januar können die Vogelfreunde ihre Beobachtungsergebnisse vom Aktionswochenende noch melden, erst danach ist eine endgültige Auswertung und Interpretation möglich.

    Der NABU Leipzig hatte wieder Führungen angeboten, bei denen man sich zusammen mit anderen an der Aktion beteiligen und Informationen über die Vögel bekommen konnte. Sie führten am Samstag durch die Kleingartenanlage „Dr. Schreber“ und am Sonntag über den Südfriedhof. Insgesamt zählten dabei 37 kleine und große Vogelfreunde 157 Vögel aus 17 Vogelarten. Neben Haussperling, Kohl- und Blaumeise konnten sie zum Beispiel auch Gimpel und Kernbeißer beobachten.

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