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Drei Jahre KORA und über 150 Workshops später

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    Die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) feiert Ende März ihr dreijähriges Bestehen. Über 2.000 Menschen wurden bereits seit 2017 durch die Angebote der KORA erreicht. Die Beratungsstelle berät und schult in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Trägern im Kontext von islamistischem Extremismus und Islam- und Muslimfeindlichkeit.

    So setzte der Träger Violence Prevention Network e. V. über 150 Workshops zu den Themen »Grundlagen des Islam und religiöse Alltagspraxis«, »Umgang mit religiös begründetem Extremismus« und »Antidiskriminierung als Radikalisierungsprävention« um. Die Fortbildungen erreichten u. a. die Kinder- und Jugendhilfe, Polizei- und Justizbehörden, Schulen, Träger der Wohlfahrt und die kommunale Verwaltung. Über die KORA-Hotline (0351 564 54949) gingen in den letzten Jahren zahlreiche Anrufe ein.

    Die Anliegen reichten von allgemeinen Auskünften bezüglich Radikalisierungsmerkmalen über Fortbildungswünsche bis hin zu Einzelfallberatungen für das Umfeld von radikalisierten Personen. KORA arbeitet in der Einzelfallberatung mit dem AussteigerprogrammSachsen und dem Violence Prevention Network e. V. zusammen.

    Staatsministerin Petra Köpping: »Die Nachfrage nach den Angeboten der KORA zeigt, dass es trotz des vergleichsweise niedrigen Personenpotentials islamistischer Extremisten im Freistaat Sachsen gut und richtig war, in ein umfassendes Präventionsnetzwerk zu investieren. Aber auch mit Blick auf die zunehmende Muslimfeindlichkeit bundesweit bin ich froh, dass die KORA Kommunen unterstützt, das Vertrauen zwischen Sicherheitsbehörden, der kommunalen Verwaltung, Trägern der Wohlfahrt, der Zivilgesellschaft und muslimischen Organisationen zu stärken.«

    Hintergrund:

    Die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) ist ein Vorhaben des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern und des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Die KORA ist Teil des Demokratie-Zentrums Sachsen. Das Demokratie-Zentrum bündelt und vernetzt alle Aktivitäten von Bund und Freistaat Sachsen im Bereich der Förderung von Demokratie und Vielfalt gegen jegliche Form des Extremismus.

    Die Mitarbeiter der KORA sind über eine Hotline (0351 564 54949) von Montag bis Freitag, zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr erreichbar und helfen bei den Themen Radikalisierungsprävention im Kontext islamistischer Extremismus sowie Islam- und Muslimfeindlichkeit in Sachsen weiter.

    Hinweis: Die KORA wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« gefördert. Die Maßnahme wird zudem mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes.

    Freitag, der 27. März 2020: Polizei wegen angeblicher Corona-Verstöße im Dauereinsatz und Wochenendvorbereitungen

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