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1.000 Tage neue Geburtsstation Grimma

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    In den letzten 1.000 Tagen hat sich viel getan. Der Kreißsaal erinnert durch die wohlige Atmosphäre mehr an ein Wohnzimmer als an eine Krankenhausstation. Einen vollbelegten Wartebereich gibt es nicht, da immer jemand da ist, der zur Seite steht. Zuwendung, Nähe und Zeit sind für das hochmotivierte 13-köpfige Hebammen-Team die Arbeitsgrundlage und eine Rundumbetreuung von der Schwangerschaft bis zum Rückbildungskurs gehört zum Gesamtpaket.

    Das neue Beleghebammen-Konzept gefällt vielen Paaren und Frauen, die bald Nachwuchs erwarten. Im Jahr 2017 erblickten im Krankenhaus Grimma 203 Kinder das Licht der Welt. Im Jahr 2020 rechnet das Hebammen-Team damit, dass die 300 Geburten-Marke geknackt wird. Das „Hebammen-Partnerschaftssystem“ wird viel gelobt.

    „Verschiedene Krankenhäuser haben sich bereits erkundigt, wie man das Grimmaer Modell adaptieren kann“, berichtet Hebamme Mandy Wendrich, die vom ersten Tag Mitglied in der Hebammenpartnerschaft ist. „Natürlich gibt es auch anderorts Beleghebammen. Doch dass Freiberufler, die sich nicht kannten so einen Weg wagten, könnte einmalig in Deutschland sein“, so Mandy Wendrich.

    Auch bei den Eltern spricht sich die liebevolle und persönliche Fürsorge rum. „Werdende Mütter kommen aus den Regionen rund um Leipzig, Halle oder Oschatz“. Dafür stehen zwei Geburtsräume, Frauenarzt, Anästhesist, OP-Team und Labor zu Verfügung. Nach der Geburt geht die Betreuung natürlich weiter. „Eine qualitativ hochwertige, individuell abgestimmte und evidenzbasierte Betreuung liegt uns sehr am Herzen.“

    Jeden ersten Montag im Monat gibt es einen Informationsabend rund um das Thema Geburt, zusätzlich werden Leistungen zu Akupunktur und Taping, Geschwisterschule, Rückbildungsgymnastikkurse und Hilfestellungen angeboten. Über all das informiert die umfassende Website www.hebammen-muldental.de. Zudem werden regelmäßig Neuigkeiten über facebook (Kreißsaal Grimma) und instagram (@hebammen.kreisssaal.grimma) gestreut.

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