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Schulstart mit angezogener Handbremse

Vorfahrt für die Kinder, Schulöffnung muss vor anderen Lockerungen Priorität haben

Zum Schuljahresstart unter Pandemiebedingungen in Sachsen am kommenden Montag erklärt Christin Melcher, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Ich freue mich, dass am Montag endlich wieder die Schule startet. Für viele Kinder bedeutet das, nach monatelangem Homeschooling endlich wieder regelmäßigen Kontakt zu Freundinnen und Freunden sowie Pädagoginnen und Pädagogen zu haben. Die Rückkehr in die Schule bedeutet darüber hinaus aber auch Bildung und Teilhabe.“

„Der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ist alles andere als ein Normalbetrieb: Oberste Priorität hat weiterhin der Infektionsschutz. Wir müssen die Infektionszahlen deshalb sehr genau im Blick haben, die Lehrkräfte regelmäßig testen und schnell, lokal und gezielt handeln, wenn es zu Infektionen kommt.“

Zum Start des Schuljahres 2020/21 erklärt Christin Melcher außerdem: „Großen Dank verdienen die Lehrkräfte, die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie die Mitarbeitenden an den Schulen. Sie haben in den letzten Wochen alles dafür getan, um unseren Kindern wieder einen Schulalltag zu ermöglichen. Der Arbeitsschutz dieser Personen ist in den kommenden Monaten von enormer Bedeutung. Wir Bündnisgrüne drängen deshalb auch darauf, allen regelmäßig an Schulen tätigen Personen eine Testung zu ermöglichen.“

„Ich appelliere an alle, sich im Alltag an die Abstands- und Hygieneauflagen zu halten, um so unseren Kindern endlich wieder einen normalen Schulalltag, den wichtigen Kontakt mit Mitschülerinnen und Mitschülern sowie die Freude am Lernen zu ermöglichen. Jetzt müssen die Kinder Vorfahrt bekommen. Die Schulöffnung muss vor anderen Lockerungen Priorität haben.“

Die Bildungspolitikerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen führt weiter aus: „Doch nicht nur die Hausaufgabenhefte der Schülerinnen und Schüler werden wieder gefüllt sein. Auch wir Politikerinnen und Politiker haben noch jede Menge zu tun. Wir müssen schnellstmöglich den Breitbandausbau an den Schulen umsetzen und allen Lehrkräften Fortbildungen anbieten.

Die Lehrkräfte müssen in die Lage versetzt werden, ihre Schülerinnen und Schüler auch im Homeschooling auf möglichst gleich hohem Niveau wie im Klassenzimmer unterrichten zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen bereits im Zuge der Lehramtsausbildung alle zukünftigen Lehrkräfte für den digitalen Unterricht fit gemacht werden.“

Erste Maßnahmen für einen qualitativ hochwertigen Schulbetrieb auch in Corona-Zeiten wurden bereits ergriffen, betont Christin Melcher: „Sachsen hat sich gut für den Start des Regelbetriebes vorbereitet. Digitale Angebote wurden erweitert, sodass im Falle einer Schulschließung der Unterricht besser vorbereitet auch im Homeschooling stattfinden kann.

Zudem sind nun über LernSax auch Videokonferenzen möglich und in MeSax wurden weitere Medientitel für die Unterrichtsvorbereitung eingestellt. Zudem haben viele Kommunen in den vergangenen Wochen Förderbescheide im Zuge des Digitalpaktes erhalten, um ihre Schulen für den digitalen Unterricht besser auszustatten.“

Donnerstag, der 27. August 2020: Schärfere Corona-Auflagen und Polizei-Kontrollen in Leipziger Restaurants

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Für alle LeserAm 17. Oktober wandte sich die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ mit einem „Antrag auf Terminverschiebung“ an die Staatsregierung. Das Schreiben machte sie auch öffentlich. Sie verwies dabei auch auf die Petition gegen den weiteren Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle. Die Petition wendet sich gegen die Pläne, den Frachtflughafen für rund 500 Millionen Euro auszubauen. Jetzt gibt es erst einmal eine kleinere Baumaßnahme, bestätigt der Flughafen.
Warum gibt es eigentlich keine öffentliche Debatte über wichtige Petitionen im Leipziger Stadtrat?
Der Stadtrat tagt im Neuen Rathaus. Foto: L-IZ.de

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Für alle LeserPetitionen sind ein nicht unwichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Mit ihnen können Bürger abseits der üblichen politischen Entscheidungsprozesse ihre Anliegen artikulieren – und die demokratisch gewählten Gremien müssen sich damit beschäftigen. Aber so, wie sich das derzeit eingebürgert hat, wirkt das eher wie eine Klatsche für die Petenten und die Unterstützer. Bürgerbeteiligung ist das auch in Leipzig nicht wirklich. Der Grünen-Stadtverband kritisiert das Verfahren.
Farbe für Schönefeld: Fassadengestaltung der Turnhalle der 20. Oberschule in der Bästleinstraße nimmt Gestalt an
Motiv an der Turnhalle der 20. Oberschule. Foto: Wir für Schönefeld e.V.

Foto: Wir für Schönefeld e.V.

Für alle LeserNach dem „Projekt 2017 – Fassadengestaltung Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule Teil1“ am „Rewe“-Markt in der Löbauer Straße war vom Schönefelder Stadtteilverein Wir für Schönefeld e. V. seit dem vergangenen Jahr die Gestaltung weiterer Fassaden dort geplant. „Leider – oder besser glücklicherweise – hat das Schulamt sich nun doch endlich entschlossen, in den nächsten Jahren aus den beiden DDR-Schulen einen neuen Schulcampus mit neuer Turnhalle zu gestalten“, freut sich Vereinsvorsitzender Stefan Lünse.
Leipzig-Gohlis: Ordnungsamt macht heute endlich eine Sicherheitsbefahrung in der Krochsiedlung
Querparker in der Krochsiedlung. Foto: Alexander John

Foto: Alexander John

Für alle LeserÄrger um die zugeparkten engen Straßen in der Krochsiedlung in Gohlis-Nord gab es schon länger. Denn dafür waren diese Straßen ursprünglich nicht gebaut. Im Gegenteil: Die Siedlung war sogar so gebaut, dass in den ruhigen Innenbereichen überhaupt keine Autos fahren sollten. Doch in den letzten Jahren zogen immer mehr Familien hin, die auf das Auto nicht verzichten wollen. Ergebnis: ein selbst für Rettungsfahrzeuge völlig verstopftes Stadtquartier.
Mittwoch, der 21. Oktober 2020: Corona zwingt Leipzig zu weiteren Einschränkungen
Zum Bundesliga-Auftakt der DHfK-Handballer kamen 1.917 Zuschauer in die Arena Leipzig. Am Donnerstagabend dürfen nur 999 rein. Archivfoto: L-IZ.de

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Für alle Leser/-innenLeipzig hat am Mittwoch den Inzidenzwert von 20 erreicht. Das bedeutet unter anderem, dass das Handball-Spiel des SC DHfK morgen nur vor 999 Zuschauer/-innen stattfinden darf. Auch für Verwaltung, Messe und ein anderes Sportevent gibt es Konsequenzen. Außerdem: Nach dem tödlichen Angriff auf Touristen in Dresden ermittelt nun der Generalbundesanwalt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.