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Donnerstag, 21. Januar 2021
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Amtschef Rechentin übergibt drei mobile Verkehrsschulen für Kinder und Jugendliche

Von Sächsisches Staatsministerium des Innern

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    Amtschef Thomas Rechentin übergibt heute an der Grundschule Muldenhammer gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesverkehrswacht Sachsen e.V. (LVW), Andreas Nowak, MdL, drei Fahrzeuge, die zukünftig als mobile Verkehrsschulen genutzt werden. Diese werden durch die Gebietsverkehrswacht Aue-Schwarzenberg-Stollberg e. V., die Kreisverkehrswacht Vogtland e. V. und die Verkehrswacht Zwickauer Land e. V. zur Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt.

    Amtschef Thomas Rechentin: „Unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer sind den Gefahren des Straßenverkehrs besonders stark ausgesetzt. Sie können Verkehrssituationen noch nicht ausreichend wahrnehmen und vorausschauend handeln. Es ist deshalb besonders wichtig, so zeitig wie möglich mit der Verkehrserziehung zu beginnen. Nur so lernen sie Gefahren selbst einzuschätzen und in der Situation angemessen zu handeln.“

    Präsident LVW Andreas Nowak, MdL: „Wir sind dem Freistaat Sachsen sehr dankbar, dass er diese jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit auch in diesem Jahr fortsetzt. Die Erneuerung der Fahrzeuge bildet die Basis für eine erfolgreiche Radfahrausbildung im Kindergarten- und Grundschulalter und sichert so eine einheitliche Qualität dieser Ausbildung in ganz Sachsen. Die Unfallzahlen bei Radfahrern zeigen, dass wir bei dieser wichtigen Präventionsarbeit, die auch Lehrplaninhalt in Sachsen ist, nicht nachlassen dürfen.“

    Der Freistaat Sachsen hat die Beschaffung und Ausstattung der drei Verkehrsschulen mit rund 112.850 Euro gefördert.

    Sachsenweit sind ab jetzt 26 Verkehrswachten mit 23 mobilen und 38 stationären Jugendverkehrsschulen sowie mit 17 Kindergartenverkehrsschulen für mehr Sicherheit für die jüngsten Verkehrsteilnehmer unterwegs.

    Hintergrund:

    Die Einrichtung der mobilen Verkehrsschulen dient der Verkehrserziehung der Kinder. Ohne den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt zu sein, können die Kinder Verkehrsregeln praktisch, realitätsnah und spielerisch erlernen. Im letzten Jahr sind Unfälle mit Kindern als Radfahrer und Fußgänger wieder leicht angestiegen. So verunglückten insgesamt 1.405 Kinder bei Verkehrsunfällen, 15 mehr als noch 2018. Die meisten Kinder – nämlich 510 – verunglückten als Mitfahrer im PKW, 450 verunglückte Kinder waren mit dem Fahrrad unterwegs. 308 Kinder verunglückten als Fußgänger, davon drei tödlich.

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