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Auszeichnung für Rettung des Chemnitz-Viadukts

Von Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung
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    Die Bürgerinitiative „Viadukt e.V.“ aus Chemnitz mit ihrem Vorsitzenden Dr. Ing. Johannes Rödel erhält in diesem Jahr die Silberne Halbkugel des Deutschen Preises für Denkmalschutz. Das hat das Präsidium des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz nach dem Vorschlag einer Jury entschieden. Die Ehrung ist die höchste Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement, die es auf dem Gebiet des Denkmalschutzes in Deutschland gibt, sie wird am 23. November in Berlin vergeben.

    Der „Viadukt e.V.“ – Verein zur Nutzung des Baulichen Erbes der Industrialisierung Chemnitz erhält die Auszeichnung für sein Engagement um die Rettung des Chemnitzer Eisenbahnviaduktes. Die Deutsche Bahn AG (DB AG) als Eigentümerin der Brücke hatte beim Ausbau des Chemnitzer Bahnbogens zunächst einen Abriss der Brücke und den Ersatz durch einen Neubau geplant. Seit dem Jahr 2013 setzte sich der Verein für die Rettung des Viadukts ein.

    „Engagement, Mut, Kreativität und Sachverstand der Mitglieder des Vereins haben zur Rettung dieses technischen Denkmals entscheidend beigetragen. Ich freue mich, dass dieses Engagement nun so prominent gewürdigt wird“, freut sich Sachsens Staatsminister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt. „Ich freue mich besonders, dass die Würdigung der Vereinsarbeit mit dem Jahr der Industriekultur zusammenfällt und dem Anliegen dadurch noch mehr Aufmerksamkeit verschafft.“

    Nach langwierigen Diskussionen hatte das Eisenbahnbundesamt die DB AG im Jahr 2018 verpflichtet, das Eisenbahnviadukt zu erhalten, zu ertüchtigen und denkmalgerecht zu sanieren. Das technische Denkmal Chemnitztalviadukt wird damit dank des Vereins auch künftig als Zeugnis für die Stahlbaukunst um 1900 erhalten bleiben und zugleich den aktuellen Anforderungen des Bahnverkehrs gerecht werden.

    Das Viadukt ist nicht nur ein imposantes technisches Bauwerk und ein Denkmal der Leistungsfähigkeit der westsächsischen Industrieregion Chemnitz-Zwickau um das Jahr 1900, es prägt auch in besonderer Weise das Stadtbild. Seit fast 20 Jahren ist es in der Denkmalliste der Stadt Chemnitz verzeichnet.

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