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UKL-Klinikdirektor plädiert für Aufwertung der ambulanten Pädiatrie

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    Um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit hochspezialisierten kinder- und jugendmedizinischen Einrichtungen, Spezialambulanzen und Intensivstationen sicherzustellen, bedürfe es auch in Leipzig einer Aufwertung der ambulanten Pädiatrie, sagte Prof. Wieland Kiess, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Leipzig (UKL), anlässlich des Tages des Kinderkrankenhauses am 16. September.

    Am Universitätsklinikum Leipzig werden jedes Jahr mehr als 8000 Kinder und Jugendliche stationär behandelt und mehr als 40.000 Kinder und Jugendliche ambulant versorgt. Im vergangenen Jahr wurden dabei mehr als 2000 unterschiedliche Diagnosen gestellt, und vor allem Kinder mit chronischen Krankheiten werden in den Spezialambulanzen der UKL-Kinderklinik dauerhaft betreut.

    Laut Prof. Kiess zeige sich besonders deutlich an Kinderkliniken in Deutschland, dass die alleinige betriebswirtschaftliche Orientierung auf Erlösmaximierung eines Krankenhauses falsch sei.

    So forderten Fachgesellschaften, aber auch die Regierungen einiger Bundesländer inzwischen eine Veränderung oder gar die Abschaffung oder Neuorientierung des deutschen Krankenhausfinanzierungssystems (DRG – Diagnosis Related Groups), so der UKL-Klinikdirektor: „Um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit hochspezialisierten kinder- und jugendmedizinischen Einrichtungen, Diensten, insbesondere auch Spezialambulanzen und Intensivstationen, sicherzustellen, bedarf es aber auch in Leipzig einer Regionalisierung und Zentralisierung sowie einer Aufwertung der ambulanten Pädiatrie.“

    Gerade Kinder und Jugendliche mit unheilbaren und chronischen Erkrankungen bräuchten eine hochspezialisierte Versorgung an ausgewiesenen kindermedizinischen Zentren.

    Montag, der 14. September 2020: Nach dem Demosamstag ist vor dem Demosamstag

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