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Veterinäramt plant Zentrum zur Tierseuchenbekämpfung

Von Referat Kommunikation

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    Im Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt der Stadt Leipzig in Paunsdorf soll ein Operatives Zentrum zur Tierseuchenbekämpfung entstehen. Bisher nicht genutzte Kellerräume in dem Gebäude im Röschenhof werden hierfür umgebaut. Im Dachgeschoss werden zudem dringend benötigte zusätzliche Büros für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. Die Umbauarbeiten kosten rund 900.000 Euro, ab Mai 2022 sollen die Spezialräume genutzt werden können. Dies hat die Stadtspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeister Thomas Dienberg beschlossen.

    Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Polen immer weiter Richtung Westen aus. Die letzten Nachweise bei Wildschweinen lagen nur zwölf Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt. Ein Einbruch der Seuche nach Sachsen ist wahrscheinlich. Ein Operatives Zentrum Tierseuchen ist Voraussetzung, diese – und künftig andere – Tierseuchen effektiv bekämpfen zu können.

    Bei der Erstellung des Tierseuchenkrisenplans der Stadt Leipzig wurden mögliche Synergieeffekte hinsichtlich bereits im Gebäude vorhandener Räumlichkeiten und der genutzten Datenverarbeitungstechnik sowie vorhandener technischer Einrichtungen im Keller berücksichtigt. Entsprechend bietet es sich an, die Kellerräume so umzubauen, dass die Anforderungen an ein Tierseuchenbekämpfungszentrum auf lokaler Ebene erfüllt werden.

    Hierfür werden unter anderem so genannte Schwarz-Weiß-Bereiche zur Dekontamination geschaffen, Lüftungs- und Sanitäranlagen eingebaut, der Brandschutz ertüchtigt und Fliesen aufgebracht.

    Das Kellergeschoss eignet sich hierfür insbesondere deshalb, weil separate Zu- und Ausgänge vorhanden sind. Zugangsbeschränkungen und die Aufteilung in Bereiche für verschmutzte beziehungsweise hygienisch saubere Kleidung und Gegenstände lassen sich gut realisieren, ohne die sonstige Nutzung des Gebäudes wesentlich zu beeinflussen. Gleichzeitig ermöglichen die kurzen Wege schnelles Reagieren, Amtsressourcen können mit genutzt werden.

    Um die beengte Raumsituation im Bestand aufzulösen, müssen im Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt zudem weitere Büroräume geschaffen werden. Das Dachgeschoss wurde bereits genutzt, als das Gebäude noch städtisches Altenpflegeheim war und wird nun entsprechend saniert.

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