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Dank für besonderes Engagement: Oberbürgermeister verleiht Goldene Ehrennadel

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    Acht ehrenamtlich tätige Leipzigerinnen und Leipziger sind heute im Rahmen einer Festveranstaltung im Neuen Rathaus für ihr Engagement von Oberbürgermeister Burkhard Jung mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Leipzig geehrt worden. Mit dieser Auszeichnung, die aufgrund eines Stadtratsbeschlusses seit 1999 vergeben wird, soll auf das für die Gesellschaft unverzichtbare ehrenamtliche Wirken aufmerksam gemacht werden.

    Von 1999 bis 2020 haben insgesamt 183 Personen in Leipzig für ihr soziales, kulturelles, politisches Engagement oder ihre Arbeit in der Kinder und Jugendhilfe oder im Sport diese Auszeichnung erhalten. In seiner Ansprache unterstrich der Oberbürgermeister die außerordentliche Bedeutung des Ehrenamtes für das Miteinander in der Stadtgemeinschaft. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Heidi Steger, Akkordeon.

    Vorstellung der Ausgezeichneten (in der Reihenfolge des Programmablaufs):

    Kerstin Herrlich engagiert sich am Figurentheater des Lindenfels Westflügel e. V. und ist hier vor allem für die ehrenamtlich geführte Theaterbar zuständig. Oft ist sie die Letzte, die spät in der Nacht das Haus verlässt. Außerdem organisierte sie in der Vergangenheit Lesungen und unterstützt das Theaterbüro buchhalterisch. Außerhalb des Hauses fungiert sie als Vereinsbotschafterin und Netzwerkerin.

    Volger Lieven ist Mitglied in der AG Junge Selbsthilfe Leipzig, in welcher er für die Öffentlichkeitarbeit mit verantwortlich zeichnet und als Moderator und Organisator der Selbsthilfegruppe Epilepsie und Neuroakanthozytose des Gesundheitsamtes fungiert. Trotz eigener Betroffenheit engagiert er sich in hohem Maß, um den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe die Lebensfreude zu erhalten.

    Seit 2010 ist Christian Felgentreff Übungsleiter in der Judoabteilung des SV Holzhausen e. V. und seit 2015 Vereinsvorsitzender. Durch aktive Mitgliederwerbung gelang es ihm, die geschrumpfte Abteilung wieder auf die Beine zu stellen. Mittlerweile nimmt eine Vereinsmannschaft am Landesligabetrieb teil. Unter seiner Leitung konnte eine alte Lagerhalle zum Vereinssitz umgebaut werden.

    Elisabeth Korn ist Vorsitzende des Jugendverbandes SJD-Die Falken Leipzig. 2009 begann sie beim Kidscamp als Gruppenhelferin, später wechselte sie ins Orga-Team und ist seit 2018 Vorstandsvorsitzende. Die Entwicklung neuer Angebote und die Integration neuer Zielgruppen sowie die internationale Jugendarbeit und die Weiterbildung von jungen Gruppenhelfern sind ihr besonders wichtig.

    Regina Bald ist Gründung- und Vorstandsmitglied des Freizeithäuser e. V. und seit über 25 Jahren für den Verein ehrenamtlich tätig. Sie ist nicht nur Initiatorin und Ideengeberin des FamilienSpieleFestes sondern war auch jahrelange Organisatorin dieser Großveranstaltung. Außerdem vertritt den Verein auf der Messe „modell- hobby- spiel“ und schult Spielleiter für Veranstaltungen.

    Als Student kam Hassan Zeinel Abidine in den 1970er Jahren nach Leipzig. In den 1990er Jahren gehörte er zu den Mitbegründern des Gesellschaft für Völkerverständigung e. V. und wirkte aktiv gegen eine zunehmende Ausländerfeindlichkeit als Mitgründer der „Aktion Toleranz“ in Leipzig. Er setzt sich für das Miteinander der Kulturen und politische Teilhabe von Migranten ein.

    Seit seiner Grundausbildung 2002 ist Ronny Reiche Mitglied der Fachgruppe Räumen beim THW, welche Trümmer und Hindernisse beseitigt und behelfsmäßig Straßen und Arbeitsflächen schafft. Zu seinen Aufgabenbereichen zählen die personelle und materielle Einsatzbereitschaft der Gruppe, die Erstellung von Dienst und Ausbildungsplänen sowie die Aus- und Weiterbildung von Helfern.

    Im Caritasverband Leipzig e. V. betreut Gottfried Fuchs in der Straffälligenhilfe Gefangene ohne soziale Bezugspersonen während und nach der Haft. Um den Gefangenen die Resozialisierung zu erleichtern, begleitet er beispielsweise die Ausgänge der Entlassungskandidaten zunächst vor Ort und später auch nach Leipzig bzw. den zukünftigen Wohnstätten.

    Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

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