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Dulig: Eine Ausbildung ist die beste Zukunftsvorsorge

Der Ausbildungsmarkt in Sachsen ist trotz Corona weiterhin nicht von Lehrstellenmangel geprägt. Ende September gab es nach Informationen der Bundesagentur für Arbeit sachsenweit noch über 1.300 mehr freie Lehrstellen als Ausbildungssuchende (2.282 unbesetzte Stellen standen 953 unversorgten Bewerbern gegenüber). Der Beginn einer Ausbildung ist teilweise auch jetzt noch möglich.

„Diese Zwischenbilanz nach Start des Ausbildungsjahres stimmt optimistisch“, so der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. „Es zeigt, dass die Unternehmen überwiegend zuversichtlich nach vorn schauen und sich die gemeinsamen Anstrengungen aller Partner gelohnt haben. Auch wenn es durch die Pandemie noch weitere Hürden geben wird, dann werden wir die am besten gemeinsam nehmen.“

Unter dem Motto „Ausbildung jetzt – Gemeinsam an einem Strang ziehen“ hatten sich die Bundesagentur für Arbeit, die Sächsische Staatsregierung, IHK und HWK als Allianz für Aus- und Weiterbildung im Mai für eine kontinuierlich hohe Ausbildung in diesem Jahr eingesetzt. Verstärkte Aktionen in Schulen, direkte Ansprachen, Messen und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit der einzelnen Partner zählten zu den Maßnahmen.

Von Seiten des Wirtschaftsministeriums wurden Ausbildungsunternehmen unterstützt, indem z.B. die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung verstärkt gefördert wurde. Außerdem hat Sachsen die von der Corona-Krise betroffenen Ausbildungsbetriebe mit einem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung unterstützt. Über 1.200 Betriebe und ca. 3.700 Azubis wurden gefördert. Minister Dulig fordert die Betriebe auf, jetzt bei Bedarf das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ in Anspruch zu nehmen, das mit verschiedenen Förderinstrumenten die duale Ausbildung unterstützt.

Alle Jugendlichen, die bis jetzt noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sollten Kontakt zu ihrer Jugendberufsagentur aufnehmen. Die Jugendberufsberater haben den genauen Überblick über freie Stellen und können auch kurzfristig noch bei der Suche helfen.

„Eine Ausbildung ist die beste Zukunftsvorsorge – sowohl für Schulabgänger als auch für unsere Unternehmen“, so Dulig weiter. „Ein beruflicher Bildungsweg ist eine gleichwertige Alternative zum Studium, nicht zuletzt durch zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildungsmaßnahmen. Gut ausgebildete Fachkräfte haben es nach wie vor leichter auf dem Arbeitsmarkt.“

Das reformierte Berufsbildungsgesetz (BBiG) bringt in diesem Jahr ebenfalls attraktive Neuerungen mit sich. Neben der Einführung transparenter Fortbildungsstufen, die durch Bezeichnungsänderungen die Gleichwertigkeit von beruflicher Fortbildung und Studium sowie die internationale Verständlichkeit in Zusammenhang mit beruflicher Mobilität für Aufsteiger/-innen verdeutlichen soll, bietet die BBiG-Novelle vor allem Verbesserungen bei der Vergütung von Auszubildenden.

Denn Auszubildende tragen auch zur Wertschöpfung bei und verdienen Anerkennung. Aus diesem Grund wurde für ab 2020 beginnende Ausbildungen eine Mindestvergütung eingeführt, wenn der Berufsausbildungsvertrag ab dem 1. Januar 2020 abgeschlossen wird.

Link zur Beratung

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-sachsen/kurzer-weg-zum-lehrvertrag

30 Jahre deutsch-deutsche Parallelwelt: Höchste Zeit, die betonierten Vorurteile zu demontieren

 

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Foto: Marko Hofmann

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Digitale Pressekonferenz mit IMFARR-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle, IMFARR-Seniorchef Nematollah Farrokhnia und Jürgen Wöss, Geschäftsführer der Leipzig 416 GmbH. Foto: IMFARR

Foto: IMFARR

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Sören Pellmann, seit 2009 Stadtrat in Leipzig und seit 2017 Bundestagsabgeordneter für Die Linke, übt Kritik an der Arbeit des Verfassungsschutzes in Sachsen. © Foto: Sören Pellmann

© Foto: Sören Pellmann

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Ausgabe 85, seit 20. November im HandelIn den vergangenen Jahren war es stets ein Ereignis, wenn der sächsische Verfassungsschutz im Frühling seinen Jahresbericht vorstellte – zumindest für Klimaaktivist/-innen, antifaschistische Gruppen, Unterstützer/-innen von Geflüchteten und ähnliche Akteur/-innen. Denn im Verfassungsschutzbericht konnten sie alle nachlesen, wie gefährlich ihre Arbeit für den Staat sei, während hingegen beispielsweise Pegida, die AfD und andere Teil des rechtsradikalen Spektrums stets weitgehend unter dem Radar der Behörde blieben. Auf sozialen Medien wie Twitter amüsierte man sich gemeinsam über die „lustigsten“ Passagen der jährliche Berichte.