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Umweltminister: Einwegverpackungen deutlich minimieren, Mehrwegsysteme verpflichtend anbieten

Von Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
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    Die Umweltministerinnen und -minister der Länder haben auf ihrer Konferenz am Freitag (13.11.) von der Bundesregierung gefordert, ehrgeizige Maßnahmen zu ergreifen, um den Verbrauch von Einwegbechern und Take-Away-Lebensmittelverpackungen zu mindern.

    Sachsens Umweltminister Wolfram Günther sieht hier wesentlichen Handlungsbedarf. Günther: „Wir müssen bei der Abfallvermeidung zu einer Trendwende kommen. Dazu gehört, den Verbrauch von Einwegbechern oder Einmalverpackungen von Lebensmitteln deutlich zu minimieren. Nötig ist eine Kombination verschiedener Maßnahmen. Zum Beispiel sollten Verkaufsstellen verpflichtet werden, Mehrwegpoolsysteme anzubieten und die Preise zwischen Einweg und Mehrweg zu differenzieren.

    Darüber hinaus gilt es, Aufklärungskampagnen aufzusetzen und Verkaufspersonal zu schulen. Wir können es uns nicht leisten, Ressourcen zu verschwenden. Es gibt viele Ideen und intelligente Lösungen für die Abfallvermeidung und für den Ausbau von Mehrwegsystemen. Die müssen gestärkt werden.“

    Die Umweltministerkonferenz hatte das Thema auf die Tagesordnung gesetzt, weil seit Ausbruch der Corona-Pandemie aus Sorge, gegen Hygienerichtlinien zu verstoßen, funktionierende Mehrwegsysteme weniger genutzt werden und die Menge an Einwegverpackungsmüll gestiegen ist.

    Zudem unterstrich Minister Günther eine weitere Forderung der Umweltministerkonferenz nach fairen Rahmenbedingungen für Recyclingprodukte. „Die ökologischen Kosten von neu hergestellten Kunststoffen werden überwiegend durch die Allgemeinheit getragen. Das ist unfair gegenüber der kostenintensiveren Herstellung von Kunststoffen auf Recyclingbasis. Gerade in Zeiten billigen Erdöls werden letztere immer mehr vom Markt verdrängt.

    Aber auch andere CO2- und ressourcensparende Sekundärrohstoffe wie Altglas, Schrott oder Papier-Pappe-Kartonagen leiden unter einem Verdrängungswettbewerb. Wir Umweltminister drängen darauf, dass die ökologischen Kosten bei der Preisbildung berücksichtigt werden und dieser Ansatz auch rechtlich umgesetzt wird. Vorschläge dazu gibt es“, so der Minister.

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