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Frankenberg unterzeichnet Vereinbarung zu ASSKomm

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    Der Oberbürgermeister der Stadt Frankenberg, Herr Thomas Firmenich, die Polizeidirektion Chemnitz, vertreten durch den Leiter des Polizeireviers Mittweida, Herrn Scherzer und der Geschäftsführer des Landespräventionsrates Sachsen, Herr Sven Forkert unterzeichneten gestern eine Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Landesstrategie Allianz Sichere Sächsische Kommunen (ASSKomm).

    Ziel der Zusammenarbeit ist der intensivere Ausbau kommunalpräventiver Strukturen zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung. Insgesamt soll Kriminalität durch geeignete vorbeugende Maßnahmen schon im Entstehen verhindert bzw. deren Folgen gemindert werden.

    Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller: „Prävention wirkt! Ich freue mich, dass die Stadt Frankenberg die Strategie, Kriminalität durch zielgerichtete Prävention vorzubeugen, tatkräftig unterstützt. So schafft man mehr Sicherheit in der Region. Mit Hilfe von ASSKomm können lokale Akteure Handlungsfelder frühzeitig identifizieren, sich durch den Landespräventionsrat beraten lassen und so gemeinsam ausloten, welcher Lösungsweg die besten Ergebnisse verspricht.“

    Oberbürgermeister Thomas Firmenich: „Ziel dieser Kooperation ist es, die Vernetzung von Akteuren aus den Bereichen Kommunalverwaltung, Polizei, Bildung sowie von Vereinen und Kirchen zu verbessern und somit die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Einwohner in Frankenberg zu stärken. Dazu sollen gezielte Präventionsangebote entwickelt werden.“

    Leiter des Polizeireviers Mittweida, Herr Scherzer: „Kriminalitätsvorbeugung kann die Polizei nicht allein leisten. Mit der Kooperationsvereinbarung bauen wir ein breites Netzwerk der regionalen Akteure in Frankenberg und den umliegenden Kommunen auf. Wir wollen Problemfelder frühzeitig erkennen und gemeinsam Lösungen finden. Nicht zuletzt unsere guten Erfahrungen der interkommunalen Zusammenarbeit im Raum Flöha bestärken uns, diesen gemeinsamen Weg für mehr Sicherheit zu gehen.“

    Zunächst ist die Einrichtung einer Koordinierungsstelle in der Stadt Frankenberg für einen künftigen Kommunalpräventiven Rat geplant. Dieser soll alle Akteure der kommunalen Prävention bei Stadtverwaltung, Polizei und weiteren Trägern, etwa Vereinen aus dem Bereich der Jugend- oder Seniorenarbeit, in einem Gremium bündeln und vernetzen.

    Motiviert durch das Pilotprojekt „Interkommunaler Gemeindlicher Vollzugsdienst“, was seit 1. September 2020 erfolgreich in der Stadt Flöha mit deren Verbundkommunen angelaufen ist, befindet sich Frankenberg in Gesprächen mit Hainichen, Lichtenau und Striegistal um dementsprechende Zweckvereinbarungen abzuschließen. Weitere präventive Projekte sind durch die Stadt Frankenberg vorgesehen.

    Hintergrundinformationen zu ASSKomm:

    Immer mehr Städte und Gemeinden im Freistaat setzen im Rahmen ihrer Sicherheitskonzepte auf kommunale Prävention. Unter dem Dach der Anfang 2019 gegründeten „Allianz Sichere Sächsische Kommunen“ (ASSKomm) hat der Landespräventionsrat Sachsen inzwischen bereits 99 Kommunen zu Fragen von Prävention und Sicherheit beraten. In 19 Kommunen hat sich zudem ein Kommunaler Präventionsrat konstituiert oder ist reaktiviert worden.

    Es beteiligen sich von kleinsten Gemeinden und Städten mit einigen hundert bis wenigen tausend Einwohnern (wie bspw. Belgershain, Parthenstein, Schirgiswalde-Kirschau etc.) bis hin zu Großstädten wie Zwickau, Chemnitz und Leipzig an ASSKomm.

    ASSKomm bietet neben Beratung auch Aus- und Fortbildung – u. a. das bundesweit einmalige Studium Präventionsmanagement (B.A./M.A. berufsbegleitend) – und auch die Förderung von kommunaler Prävention mit einer jährlichen Gesamtsumme von 1,3 Mio. Euro für ganz Sachsen.

    Weitere Informationen: www.asskomm.sachsen.de

    Hintergrundinformation Interkommunaler Gemeindlicher Vollzugsdienst:

    Beim Projekt „Interkommunaler Gemeindlicher Vollzugsdienst“ geht es darum, mittels Ressourcenbündelung bei den Ordnungsämtern der teilnehmenden Kommunen eine höhere sichtbare Präsenz zu erreichen. In die Kosten, z. B. für ein Dienstfahrzeug, teilen sich die Kommunen anteilmäßig. Im Verbund kann somit eine Bestreifung von bisher „unberührten“ Flecken erreicht werden.

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