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Klage gegen Uni Leipzig – müssen gute Studienbedingungen in Sachsen erst eingeklagt werden?

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    Zur Klage eines Studierenden gegen die Universität Leipzig erklärt Anna Gorskih, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „An der Uni Leipzig klagt aktuell ein Studierender wegen gravierender Qualitätsmängel in der Lehramtsausbildung. Seit Sommer haben die Studierenden und Lehrenden an der Uni Leipzig auf die Missstände hingewiesen. Demonstrationen, Rektoratsbesetzungen und auch die Kundgebung vor dem Landtag blieben von der Staatsregierung ungehört.“

    „Wir haben als Fraktion die Studierenden und Lehrenden jederzeit unterstützt und in Anfragen an das SMWK immer wieder unsere Sorge um die Qualität in den Lehramtsstudiengängen zum Ausdruck gebracht.

    Minister Gemkow hat es bis heute versäumt hier umzusteuern. Die steigende Verlagerung der Lehre auf Lehrbeauftragte für besondere Aufgaben (LfbA) kann nicht die Lösung sein. Als sich die Koalition für ihren Antrag zur Weiterentwicklung im Lehramtsstudium gefeiert hat, habe ich kritisch nachgefragt, wo genau im Antrag eine Aussage zur Weiterentwicklung der Lehrqualität zu finden sei.

    Weder die Studierendenvertretungen noch ich konnten entsprechende Vorhaben im Antrag entdecken. Eher befürchten wir, dass aufgrund der Erhöhung der Studierendenzahl die Qualität der Lehre weiter leidet. Lehrkräfte für besondere Aufgaben sind eine wertvolle Unterstützung in der Lehre an den sächsischen Hochschulen.

    Für gute Arbeits- und Studienbedingungen ist allerdings die Einstellung von wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen in der Lehrer/-innenbildung dringend nötig. Wir schließen uns damit der gemeinsamen Erklärung der GEW und des StuRa der Uni Leipzig an, unterstützen weiterhin die Proteste der Studierenden und wünschen dem Kläger viel Erfolg.“

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