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Landrat Emanuel: Freie Wahl des Impfzentrums muss möglich sein

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    Nordsachsens Landrat Kai Emanuel geht davon aus, dass die neuen Corona-Impfzentren allen Bürgern unabhängig von ihrem jeweiligen Wohnort zur Verfügung stehen werden. Um die Organisation kümmert sich in Sachsen das Staatsministerium für Soziales (SMS) zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK).

    „Im großflächigen Landkreis Nordsachsen ein Impfzentrum im östlichen Belgern einzurichten, ist unter dem Gesichtspunkt sinnvoll, die Zentren möglichst gleichmäßig über den Freistaat zu verteilen und damit gut erreichbar zu machen“, so der Landrat. „Besprochen war die freie Wahl des Impfzentrums, nur die Zweitimpfung muss wieder in derselben Einrichtung sein.“ Für Einwohner Nordsachsens käme so zum Beispiel auch das Impfzentrum auf der Neuen Messe oder in der Sachsen-Arena Riesa in Frage.

    Von Schkeuditz ins Impfzentrum in der Stadthalle Belgern hin und zurück rund 160 Kilometer fahren zu müssen, sei nicht vermittelbar, erklärte der Landrat. „Und wenn die mobilen Impfteams alle Alten- und Pflegeheime abgearbeitet haben, könnten sie danach auch bedarfsgerecht in den ländlichen Mittelzentren zum Einsatz kommen.“

    Die Bekanntgabe der Standorte für die sächsischen Impfzentren hatte am Mittwoch (16.12.20) aufgrund der teilweise großen Entfernungen innerhalb des Landkreises für zahlreiche Anrufe bei der Corona-Hotline des Landratsamtes gesorgt, da das Ministerium nicht erklärt hatte, ob eine Impfung immer auch im nächstgelegenen Zentrum unabhängig vom Wohnort möglich sein würde.

    Dafür reichen die Laborkapazitäten überhaupt nicht: Leipzig plant keine Corona-Massentests

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