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Gedenken an den 102. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

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    Am Freitag, dem 15. Januar 2021, wird der Leipziger Stadtverband der Linken unter dem Motto „Wir sagen: Trotz alledem!“ an drei Orten des 102. Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken.

    Die Partei ruft unter Einhaltung der Corona-Bedingungen um 17:00 Uhr in der Braustraße vor dem Liebknecht-Haus zum Erinnern auf, Rednerin ist Liliana Osorio de Rosen, Mitglied des Stadtvorstandes. Bereits um 16:30 Uhr wird an der Rosa-Luxemburg-Büste in der Gustav-Freytag-Straße ein Blumengebinde niedergelegt.

    Im Anschluss an die Kundgebung wird gegen 17:15 Uhr im Rahmen einer Online-Performance, welche den Titel „Rosa Luxemburg: Die ersehnte Tochter aus Elysium“ trägt, virtuell an Rosa und Karl erinnert.

    Dazu erklärt Liliana Osorio de Rosen: „102 Jahre nach der Ermordung von Rosa Luxemburg treffen sich am Freitag, dem 15. Januar 2021, Susanne, Birgit und die Künstlerin Liliana in der Gedenkstätte im Liebknecht-Haus, um Rosa Luxemburg zu ehren. Durch seine Schreibmaschine, seine schwarze Lieblingsweste und andere Objekte ist gerade hier das Erbe von Rosa Luxemburgs Kampfgefährten Karl Liebknecht und damit auch ihr Erbe besonders lebendig. Auch im Schillerhaus in Gohlis befindet sich ein prominentes Kleidungsstück – die Lieblingsweste Friedrich Schillers.

    Der große Dichter schrieb einmal: „Denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit, und von der Notwendigkeit der Geister, nicht von der Notdurft der Materie will sie ihre Vorschrift empfangen.“Rosa Luxemburg erscheint uns wie Schillers ersehnte Tochter aus Elysium in dessen berühmter „Ode an die Freude“.

    Mit unseren Stimmen möchten wir die Lebendigkeit von Rosas Briefen in Erinnerung rufen. Es ist uns, als verbänden sich gerade in diesen Texten die Hoffnungen Friedrich Schillers mit den Kämpfen des Spartakusbundes in dieser seltsamen Zeit.

    Rosas Botschaft von der Solidarität zwischen den Menschen ist heute noch immer aktuell, denn unverändert gilt das Diktum von Walter Jens: „Die Humanität in unserer Gesellschaft wird sich auch danach bemessen, inwieweit das Erbe Rosa Luxemburg in Ehren gehalten wird“.“

    Der Pressesprecher der Leipziger Linken Kay Kamieth ergänzt: „Am 15. Januar 1919 wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg von rechten Freikorpssoldaten in Berlin brutal ermordet. Der Leipziger Stadtverband hat sich als Mieter im Liebknecht-Haus stets zu seiner besonderen Verantwortung für das Erinnern an das Lebenswerk und revolutionäre Erbe von Luxemburg und Liebknecht bekannt.

    Die diesjährige Würdigung ist für die Leipziger Linke auf den bevorstehenden 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg (5. März 2021) und Karl Liebknecht (13. August 2021) ausgerichtet und in die aktuelle Tageskämpfe gegen Armut und Rüstungswahn sowie die Vorbereitung der Bundestagswahlen im September 2021 eingebettet.“

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