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Thema

Karl Liebknecht

Arbeiterheld, Feindbild, umstrittene Reizfigur: Podiumsdiskussion zu Karl Liebknecht in der Alten Handelsbörse

Die „KarLi“, in Leipzig vor allem als Kneipenmeile beliebt und geschätzt, sicher – doch viel mehr scheint es nicht zu geben, was hier eigentlich an den Namensträger Karl Liebknecht erinnert, obwohl er selbst in der Messestadt auf die Welt kam. Wer war der Mann, der zum linksrevolutionären Flügel der Sozialdemokratie gehörte und im Januar 1919 mit Rosa Luxemburg von rechtsradikalen Freikorps ermordet wurde? Eine Podiumsdiskussion suchte am Mittwochabend, den 3. November 2021, nach Antworten.

Karl L. – ein Leipziger wird 150: naTo und Stadtgeschichtliches Museum laden ein zum Straßenfest am Südplatz

Am 11. August eröffnete das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig im Böttchergässchen die kleine Studio-Ausstellung zum 150. Geburtstag von Karl Liebknecht „Held oder Hassfigur?“. Sein Geburtshaus kann man heute noch in der Braustraße besuchen. In der Karl-Liebknecht-Straße selbst steht das Haus, in dem er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Und genau dort wird es am Samstag, 11. September, ein großes Straßenfest geben.

Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung! Das kurze, marginalisierte Leben des Kriegsgegners Karl Liebknecht

Praktisch parallel zur Ausstellungseröffnung von „Held oder Hassfigur?“ im Stadtgeschichtlichen Museum hat der Sachbuchautor, Dokumentarfilmer und Sozialwissenschaftler Klaus Gietinger in Leipzig auch das von ihm herausgegebene Buch „Karl Liebknecht oder: Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung!“ vorgestellt. Denn eins ist offensichtlich: Karl Liebknecht ist der große Unerforschte in der Novemberrevolution von 1918.

Held oder Hassfigur? Eine Ausstellung im Böttchergässchen widmet sich dem derzeit völlig unterschätzten Karl Liebknecht

Da war selbst Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, verblüfft, dass sich augenscheinlich kein anderes großes Museum in Deutschland in diesem Jahr für Karl Liebknecht interessiert hat. Obwohl der Mann am 13. August 150 Jahre alt geworden wäre. Augenscheinlich haben die Historiker bundesweit derzeit eher Bismarcks Reichsgründung im Kopf. Auch 2019 kam er schon zu kurz als 100 Jahre Novemberrevolution gefeiert wurden.

Gedenken an den 102. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Am Freitag, dem 15. Januar 2021, wird der Leipziger Stadtverband der Linken unter dem Motto „Wir sagen: Trotz alledem!“ an drei Orten des 102. Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken.

Die Linke Leipzig erinnert an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und fährt nach Berlin

Am Sonntag, dem 12. Januar 2020, werden in Berlin wieder tausende Menschen der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken. Auch die Leipziger Linke ruft dazu auf, sich an der zentralen Liebknecht-Luxemburg-Ehrung in Berlin-Lichtenberg zu beteiligen. Die Linkspartei stellt dafür einen Bus zur Verfügung.

Kleines Gedenken an Luxemburg und Liebknecht: 30 Linke demonstrieren in Leipzig

Das Jahr 2019 hat nun – was Demonstrationen betrifft – so richtig angefangen. Am 14. Januar ging der „Aufruf 2019“ auf die Straße und erinnerte an 1989 und die Notwendigkeit für Demokratie einzustehen. Morgen Abend soll rings um die Polizeiaktion vom heutigen Tage im „Black Triangle“ eine Demonstration am Wiedebachplatz in Connewitz stattfinden, am Freitag wollen sich streikende Schüler auf dem kleinen Willy-Brand-Platz treffe. Und heute startete die Linke Leipzig nach einer Ankündigung vom 10.01. in der Südvorstadt eine Demonstration zur Erinnerung an den 100. Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Mehr als 30 Teilnehmer kamen nicht zueinander.

Gedenken an den 100. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Am Dienstag, dem 15. Januar 2019, wird der Leipziger Stadtverband der LINKEN unter dem Motto „Wir sagen: Trotz alledem!“ an zwei Orten des 100. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken.

Die Familie Liebknecht in Leipzig, der Frieden und der Mord am prominentesten Kriegsgegner im deutschen Reichstag

Am Dienstag, 15. Januar, um 18 Uhr gibt es im Alten Rathaus eine spezielle Führung mit Gespräch zum 100. Todestag von Karl Liebknecht: „Vom ‚Revoluzzer‘ zum Märtyrer“. Wobei sich die Führung eher nicht mit den Umständen des Todes von Karl Liebknecht beschäftigt, sondern mit seiner Herkunft aus Leipzig. Denn hier wurde er ja am 13. August 1871 geboren, just im Jahr der Gründung jenes Reiches, das 1918 in Scherben zerfiel. Und für die SPD ist es ein mehrfach peinliches Kapitel.

Enkeltöchter von Karl Liebknecht besuchen am Samstag Leipzig

Am 1. Dezember 2018 kommen Maja und Marianne Liebknecht, die beiden Enkeltöchter von Karl Liebknecht, auf Einladung der Leipziger LINKEN in die Geburtsstadt ihres Großvaters. Anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution besuchen sie zusammen mit Verwandten Leipzig, um sich hier über die Spuren ihres berühmten Vorfahren zu informieren.

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