1.5 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Markranstädt: Heimatmuseum muss interimsweise weichen

Mehr zum Thema

Mehr

    Im Februar soll der Umbau des Alten Ratsgut zum neuen Mehrgenerationenhaus (MGH) Markranstädt mit Abbrucharbeiten starten. Für entsprechende Baufreiheit muss deshalb das Heimatmuseum während der Bauphase weichen. Derzeit sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter mit Unterstützung der Stadt Markranstädt damit beschäftigt, die wertvollen Ausstellungsstücke zu verpacken.

    Doch das Museum soll während der fast einjährigen Arbeiten nicht vollständig hinter verschlossenen Lagertüren verschwinden. Es wird eine Teilausstellung im Foyer des Bürgerrathauses geben. Hier werden wertvolle Exponate in teilweise historischen Vitrinen ausgestellt, unter anderem zu Bergbau, Kirche, Schule und dem Kinderfest.

    Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Ansichten und Bilder. Die unzähligen weiteren Ausstellungstücke und Möbel werden jedoch bis zur Wiedereröffnung des Heimatmuseums eingelagert. Seit Ende Dezember 2020 ist bekannt, dass das Museum aufgrund des Bauumfangs ausgelagert werden muss.

    Im Erdgeschoss werden neue Toiletten auch eine barrierefreis WC eingebaut. Dazu müssen Rohre über das Untergeschoss verlegt werden. Für die geplante Nutzung des MGH muss weiterhin ein zweiter Rettungsweg außen angebracht werden. Dazu wird der Rettungsweg im Heimatmuseum angepasst und eine Tür verlegt.

    „Ich habe großen Respekt vor Hanna Kämmer und Dieter Rackwitz unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich dieser Aufgabe unerschrocken angenommen haben.“, lobt Bürgermeisterin Nadine Stitterich das Engagement, „Ich weiß, dass wir viel verlangen, und ich bin ihnen sehr dankbar dafür. Ich freuen mich, dass wir den Markranstädter mit der Ausstellung im Rathaus einen kleinen Blick in die Geschichte unserer Stadt erhalten.“

    Nach Fertigstellung des Umbaus soll das Museum vorerst wieder im Untergeschoss untergebracht werden. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten des Alten Ratsgut ist leider die barrierefreie Ertüchtigung nicht möglich. Doch Bürgermeisterin Stitterich versichert, „Wir werden die Gelegenheit nutzten und die Räume des Museums schön herrichten.“.

    Seit 2007 wird das Untergeschoss des Alten Ratsgut als Heimatmuseum genutzt. Im Jahr 2012 verursachte ein Wasserschaden eine zeitweise Schließung. Damals waren Rohre in darüberliegenden Geschossen geborsten und das Wasser lief bis in die Museumsräume.

    Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Hanna Kämmer kümmert sich bereits seit 1992 um die Wahrung der Heimatgeschichte Markranstädts. Seit vielen Jahre wird sie dabei von Dieter Rackwitz unterstützt.

    Neben dem Betrieb des Museums bieten sie zwei Mal in der Woche eine Sprechstunde im Büro für Stadtgeschichte (Leipziger Straße 17, Markranstädt). Aufgrund der Corona-Pandemie werden derzeit keine Sprechstunden angeboten.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ