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Sachsenforst stellt die Ergebnisse der 22. Säge- und Wertholzsubmission vor

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    In der Dresdner Heide wurden heute (21.01.2021) 455 Wertholzstämme für insgesamt 249.464 Euro verkauft. Die erstklassigen Hölzer der unterschiedlichen Laub- und Nadelbaumarten werden nun zu vielfältigen sowie hochwertigen Produkten verarbeitet. Die seit mehreren Generationen gewachsenes Hölzer erfahren dadurch eine sehr hohe Wertschöpfung.

    „Die jährliche Submission des Sachsenforstes ist ein bedeutender Marktplatz für qualitativ sehr hochwertiges Holz aus sächsischen Wäldern. Damit bieten wir auch den privaten und körperschaftlichen Waldbesitzern eine Verkaufsplattform.

    Die Erlöse aus dem Verkauf der wertvollen Stämme sind gerade jetzt hilfreich, wo es auch darum geht, Waldschäden zu bewältigen und betroffene Flächen wiederzubewalden. Und nicht zuletzt entstehen aus den Hölzern langlebige Holzprodukte wie edle Furniere, hochwertige Möbel oder Musikinstrumente.

    Das ist ökologisch sinnvoll und klimafreundlich. Schließlich speichern Holzprodukte Kohlenstoff. Da hier sehr ausgewählte Stämme verwendet werden, bleiben zugleich noch genug alte Bäume und potenzielles Totholz im Wald“, verdeutlicht Forstminister Wolfram Günther.

    Der durchschnittliche Erlös von 380 Euro je Festmeter spiegelt das hohe Interesse der Holzbranche für hochwertiges, nachhaltig gewachsenes Holz wider. „Für die sächsischen Waldbesitzer ist dies gerade in der seit drei Jahren andauernden schwierigen Situation ein sehr förderliches Ergebnis“, sagt Thomas Rother, Leiter der Abteilung Forstbetrieb bei Sachsenforst.

    Alle Waldbesitzer haben in den vergangenen drei Jahren Enormes geleistet, um die massiven Schäden, welche durch Sturm, Trockenheit und Schadinsekten verursacht wurden, zu bewältigen.

    Mit der Säge- und Wertholzsubmission unterstützt Sachsenforst die privaten und körperschaftlichen Waldbesitzer, damit sie ihr Holz höchster Qualität auch zu Spitzenpreisen veräußern können. Die heute erzielten Erlöse werden auch den Wäldern zugutekommen, denn für viele Waldbesitzer schließt sich nun nach der Schadensbewältigung die Mammutaufgabe der Wiederbewaldung an.

    Es wird gepflanzt, gesät und auf Naturverjüngung gesetzt. „Entscheiden sich Waldbesitzer für eine Pflanzung, so sollten Waldbesitzer mit Kosten von ungefähr 10.000 Euro pro Hektar planen“, so Thomas Rother weiter.

    Den höchsten Holzerlös je Festmeter erzielte dieses Jahr der Stamm eines Pflaumenbaums von einem privaten Verkäufer aus dem Forstbezirk Dresden. Für 116 Euro (1.160 Euro je Festmeter) erwarb ein Käufer diesen sowie drei weitere Stammstücke dieses Pflaumenbaums. Der Käufer aus dem Vogtland (Sachsen) wird die circa 30 Zentimeter starken und 1,3 Meter langen Stammteile für die Herstellung von Musikinstrumentenholz verwenden.

    Das pro Festmeter höchste Gebot für eine Eiche bot ein Furnierhersteller aus Karlstadt/ Main (Bayern). Mit 4.235 € erzielte dieser Stamm eines privaten Waldbesitzers aus dem Forstbezirk Leipzig den höchsten absoluten Gesamtpreis für einen Stamm.

    Ergebnisübersicht

    Auf der diesjährigen Submission wurden Einzelstämme von 22 unterschiedlichen Baumarten angeboten. Vor allem Stiel- und Traubeneichen (382 Festmeter) trugen zur insgesamt angebotenen Menge von 673 Festmetern Wertholz maßgeblich bei. Mit 125 Festmetern dominiert die Lärche das Nadelwertholz.

    Die überwiegende Menge des Wertholzes auf der Submission – 334 Festmeter – wurde aus dem sächsischen Privatwald geliefert. Daneben stammen 12 % aus Körperschaftswäldern, 22 % aus Kirchenwäldern und 15 % von Sachsenforst.

    Im Vergleich zum Vorjahr stieg der durchschnittliche Erlös je Festmeter um circa 11 Prozent auf 380 Euro je Festmeter. Wie bereits in den Vorjahren liegt Eichenholz stark im Trend. Für das angebotene Stiel- und Traubeneichenholz haben die Käufer im Durchschnitt 484 Euro je Festmeter gezahlt.

    Die angebotenen Stämme des Bergahorns konnten für 400 Euro je Festmeter verkauft werden. 36 Festmeter Esche wurden mit einem Durchschnittspreis in Höhe von 226 Euro je Festmeter verkauft. Im Nadelholzbereich erreichte die Lärche die höchsten Preise von durchschnittlich 260 Euro je Festmeter.

    Für Fichtenholz höchster Qualität wurde 206 Euro je Festmeter gezahlt. 25 Sägewerke, Handwerksbetriebe und Furnierwerke aus Deutschland und Österreich beteiligten sich an dem Meistgebotstermin. Lediglich 15 Stämme fanden keinen Abnehmer. Diese werden im Nachgang durch den Forstbezirk Dresden verkauft.

    Hintergrund

    Sachsenforst vereint bei der Submission Waldbesitzer und die individuellen Vorstellungen der Holzkäufer. „Waldbesitzer aus allen sächsischen Waldgebieten haben auf der Submission die Chance, ihre wertvollen Stämme einem breiten Publikum anzubieten“, unterstreicht Thomas Rother.

    Potenzielle Kunden hatten seit Dezember vergangenen Jahres die Möglichkeit, die angebotenen Stämme in der Dresdener Heide zu begutachten und zu bebieten. Die Angebote werden schriftlich und verschlossen eingereicht.

    Noch bis zum Morgen des 20. Januars 2021 konnten sich Bieter an der Submission, einer Art der Versteigerung, beteiligen. Den Zuschlag für einen Stamm erhält das höchste Gebot nach Auswertung aller Angebote.

    Weitere Informationen zur sächsischen Säge- und Wertholzsubmission erhalten Sie unter www.sachsenforst.de. Den Facebook-Auftritt von Sachsenforst erreichen Sie unter www.facebook.com/Sachsenforst/. Waldbesitzer finden umfangreiche Informationen zur Waldschadensbewältigung und zu Unterstützungsmöglichkeiten im Waldbesitzer-Portal unter www.sbs.sachsen.de/waldbesitzer-portal-8319.html.

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