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EU fördert Ausbau des Bahnverkehrs in Sachsen mit 11,5 Millionen Euro

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    Der Ausbau des Bahnverkehrs in Sachsen wird aus Mitteln der Europäischen Union mit rund 11,5 Millionen Markt vorangetrieben. „Die Investitionen in den Personen- und Güterverkehr auf der Schiene sind gut angelegtes Geld.“

    „Gerade in einer grenznahen Region wie Sachsen sind diese Förderungen wichtig, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nach der Pandemie weiter zu stärken. Grenzüberschreitende Verbindungen zwischen den Nachbarländern sind dafür zentral“, sagte die Chemnitzer Grünen-Europaabgeordnete Anna Cavazzini, zum Auftakt des europäischen Jahrs der Schiene am Montag. Cavazzini ist in Brüssel auch Vorsitzende des einflussreichen Binnenmarktausschusses.

    Die EU stellt die Mittel für den Ausbau des Bahnverkehrs in Sachsen im Rahmen ihres Klimaschutzprogramms Green Deal bereit. So werden die Vorarbeiten zur Neubaustrecke von Dresden nach Prag allein im Freistaat mit rund 3,4 Millionen Euro unterstützt. Für Arbeiten an der Strecke über Bad Schandau stellt die EU weitere 8,15 Millionen zur Verfügung. „Ein Teil der EU-Mittel fließt auch in Maßnahmen für den Lärmschutz im Tal des Elbsandsteingebirges “, erläuterte Cavazzini.

    Das europäische Jahr der Schiene wird am Montag offiziell in Lissabon eingeläutet, Portugal hat derzeit den Vorsitz unter den EU-Staaten inne. Ein Jahr lang stellt die EU die Vorteile des Schienenverkehrs heraus, etwa für den Klimaschutz. So verursacht der Schienenverkehr europaweit weniger als 0,5 Prozent der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen.

    „Eine gute Bahninfrastruktur ist Voraussetzung für ein Gelingen der Verkehrswende. Dazu gehört für mich jedoch auch alte bereits vorhandene Strecken endlich wieder zu reaktivieren und nutzbar zu machen. Sachsen kann eine lange Eisenbahntradition aufweisen, die gepflegt werden sollte“, so Cavazzini. Sachsen erhält mit 11,5 Millionen Euro einen großen Teil der EU-Gelder, die zum Ausbau des Bahnverkehrs nach Deutschland fließen. Im Osten Deutschlands wird unter anderem noch der Ausbau der Strecke von Berlin ins brandenburgische Nauen mit 7,3 Millionen Euro unterstützt.

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