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Internationaler Frauentag – „weiblich, sportlich, gleichberechtigt“

Von Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung

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    Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2021 stehen Frauen im Sport im Fokus. Unter dem Motto „weiblich, sportlich, gleichberechtigt“ diskutiert Gleichstellungministerin Katja Meier mit drei renommierten Frauen über Geschlechtergerechtigkeit im Sport: Dr. Petra Tzschoppe, Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung beim Deutschen Olympischen Sportbund, Martina Voss-Tecklenburg, Bundestrainerin der deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft, und Christina Schwanitz, ehemalige Welt- und Europameisterin im Kugelstoßen.

    Alle vier Frauen verbindet die Liebe zum Sport. „Sport bewegt unsere Gesellschaft und Frauen haben einen großen Anteil daran.“, so Dr. Petra Tzschoppe.

    Gleichstellungsministerin Katja Meier: „In Führung zu liegen ist wahrscheinlich das Ziel aller Sportlerinnen und Sportler. Bei den Führungskräften liegen klar die Männer in Führung. Das gilt für die Wirtschaft, die Politik und nicht zuletzt auch für den Sport. Es ist ein Kulturwandel nötig, um wirkliche Gleichstellung zu erreichen, ob im Sport oder in vielen anderen Bereichen.“
    Nach wie vor gibt es auch im Sport ein antiquiertes Rollenverständnis und traditionell gewachsene Strukturen und Rollenerwartungen.

    Kugelstoßerin Christina Schwanitz: „Spitzensportlerinnen mit Kindern müssen zwei Extreme miteinander vereinbaren: Sie wollen für ihr Kind sorgen, stehen jedoch zugleich unter dem Druck, Höchstleistungen erbringen zu müssen und zu wollen. Außerdem sind die Einnahmen, beispielsweise aus Werbung, von Männern in gleicher Position oft höher als von Frauen mit vergleichbarer Leistung.“

    Der Spitzensport ist in Deutschland immer noch eine Männerwelt. Überwiegend männlich sind die Trainer, Funktionäre und Vorstände. Viele gesellschaftliche Felder haben sich Frauen erobert oder sind gerade dabei, sie für sich zu gewinnen. Eine Frau, die eine Herrenmannschaft trainiert, ist jedoch immer noch die absolute Ausnahme – weltweit, egal in welcher Sportart.

    Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg: „Deshalb brauchen wir Vorbilder und eine Haltungsänderung in unserer Gesellschaft. Es gibt meiner Meinung nach kein Betätigungsfeld mehr, in dem nicht auch Frauen sich erfolgreich einbringen können!“.

    Die Diskussionsrunde wird am Frauentag ab 16:30 Uhr live gestreamt. Durch die Veranstaltung führt Stephanie Müller-Spirra, Sportjournalistin und Moderatorin der ARD-Sportschau und von „Sport im Osten“. Der Livestream kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://youtu.be/r8rSt9BSGCE.

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