22 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Feierliche Orgeleinweihung der Philippuskirche in Lindenau

Von Berufsbildungswerk Leipzig für Hör- und Sprachgeschädigte gGmbH
Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Die Philippuskirche wurde mehr als ein Jahrzehnt nicht mehr für Gottesdienste genutzt, da die Kirchgemeinden Lindenau und Plagwitz in die Heilandskirche zusammengelegt wurden. Die BBW-Leipzig-Gruppe hat das Philippus-Gebäudeensemble 2012 von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen übernommen. Seitdem ist wieder Leben in die immer noch geweihte Kirche eingekehrt.

    Pfarrhaus, Gemeindesaal und Kirche erfuhren eine umfassende Sanierung für einen Inklusionsbetrieb mit Hotel und Catering, der Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung schafft.

    Seit neun Jahren finden in der Kirche wieder christliche, kulturelle und soziale Veranstaltungen statt.

    Die Philippuskirche wurde von 1907 bis 1910 im Jugendstil erbaut, sie ist eine von nur zwei Kirchen in Mitteldeutschland, die nach den Grundsätzen des Wiesbadener Programms erschaffen wurden. Das „Wiesbadener Bauprogramm“, nach dem der Kircheninnenraum gestaltet wurde, weicht vom damals üblichen Aufbau lutherischer Kirchen ab. Raumstruktur und Möblierung, Aufbau des Kanzelaltars, Standort der Orgel, abgeschrägter Boden und der gewaltige Jugendstilleuchter stehen hier für die Verbundenheit einer feiernden Gemeinde, die nur Gott über sich sieht und alle anderen Autoritäten auf Augenhöhe holt.

    Damit jedoch die Orgel, das Herzstück, der Philippuskirche auch wieder einwandfrei einsetzbar ist, wurden über die Jahre viele Spenden gesammelt, um die Orgel zu sanieren. Die Baukosten belaufen sich auf mehr als 220 000 €, davon sind rund 55 000 € Spenden und zum Teil Eigenmittel der BBW-Leipzig-Gruppe. Der Großteil der Kosten wurde gefördert von dem Landesamt für Denkmalpflege.

    Wir bedanken uns herzlich bei dem Förderverein Philippus e.V., den Spendern, Musikern und Besuchern der „Konzerte am Kanal“, der großzügigen Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege, dem ausführenden Orgelbau Frank Peiter, Pockau-Lengenfeld und dem uns ermutigenden Orgelbaumeister Stefan Pilz († 2018).

    Die über hundertjährige Orgel der Dresdner Firma Jehmlich ist mit ihren 4000 Pfeifen noch im Originalzustand erhalten geblieben und kann jetzt endlich wieder bespielt werden. Nun wird am 01.05.2021 die Wiedereinweihung im Rahmen eines kleinen Gottesdienstes (in einem ganz kleinen Personenkreis) stattfinden. Beim Wiedereinweihungsgottesdienst unter der der Leitung von Pfarrerin Johanna Stein und Dr. Ronny Valdorf, den theologischen Mitarbeiter*innen der BBW-Leipzig-Gruppe, wird sie zum ersten Mal wieder erklingen.

    Der Universitätsorganist der Stadt Leipzig, Daniel Beilschmidt, wird Werke von Bach, Brahms, Dvořak, Reger und Mahler zu Gehör bringen. Das musikalische Programm wird bereichert durch die Sopranistin Julia Sophie Wagner.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige