Am Mittwoch, den 04.02.2026, kam es im Bereich des Dresdner Hauptbahnhofs zu zwei Einsätzen der Bundespolizei. Ein betrunkener Mann leistete massiven Widerstand, während bei einer stichprobenartigen Zugkontrolle eine gesuchte Frau festgenommen wurde.

Gegen Mittag wurden Bundespolizisten während ihrer Streifentätigkeit auf eine Auseinandersetzung zwischen Mitarbeitern der DB Sicherheit und einem Passanten aufmerksam. Ein 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger hatte zuvor eine Glasflasche zerschlagen und weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung der Sicherheitsmitarbeiter strikt, die Scherben zu beseitigen.

Da der Mann keinerlei Kooperationsbereitschaft zeigte und sichtlich unter Alkoholeinfluss stand, sollte er zur Dienststelle am Hauptbahnhof verbracht werden. Hiergegen wehrte sich der 29-Jährige massiv. Er sperrte sich aktiv gegen die Maßnahmen und schrie lautstark durch die Bahnhofshalle.

Eine Überprüfung der Personaldaten ergab, dass der Mann bereits polizeibekannt ist, unter anderem wegen Diebstahlsdelikten. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Bereits in den frühen Morgenstunden gegen 06:40 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei stichprobenartig die Fahrgäste des Einreisezuges aus Prag kommend.

Bei der Überprüfung einer 28-jährigen ungarischen Staatsangehörigen stellten die Beamten fest, dass gegen die Frau ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig zur Strafvollstreckung vorlag. Da sie die fällige Geldstrafe in Höhe von 306,00 EUR vor Ort nicht aufbringen konnte, drohte ihr eine Ersatzfreiheitsstrafe.

Die Frau gab jedoch an, den Betrag mithilfe einer Freundin begleichen zu wollen. Nach telefonischer Absprache mit der Bundespolizeiinspektion Leipzig wurde die weitere Abwicklung der Zahlung in die Wege geleitet, um den Antritt der Haftstrafe abzuwenden.

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