28.5 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Torsten Herbst MdB (FDP): Sächsischer Impfgipfel muss für schnelleres Impftempo sorgen

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Der Freistaat Sachsen liegt bei den Corona-Erstimpfungen pro Kopf laut Robert-Koch-Institut erneut bundesweit auf dem letzten Platz, bei der Gesamtzahl verabreichter Impfdosen im unteren Drittel – obwohl der Freistaat neben dem Saarland überproportional Impfstoffe zugeteilt bekommen hat.

    Dazu erklärt der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst: „Auch wenn sich Gesundheitsministerin Petra Köpping ausdauernd selbst lobt – die Zahlen zeichnen ein anderes Bild: Sachsen ist bei den Erstimpfungen erneut Schlusslicht in ganz Deutschland, bei der Gesamtzahl der Impfungen nicht einmal Mittelmaß. Das ist schlichtweg nicht akzeptabel.

    Schließlich wissen wir mittlerweile, dass bereits die Erstimpfung das Infektionsrisiko um die Hälfte bis zwei Drittel reduzieren kann. Da hilft es auch nicht, auf die vergleichsweise hohe Zweitimpfungsquote zu verweisen. Angesichts der regional immer noch hohen Infektionszahlen in Sachsen muss es endlich mehr Tempo bei den Erstimpfungen geben.

    Deshalb brauchen wir einen sächsischen Impfgipfel mit Vertretern von Rotem Kreuz, Haus- und Fachärzten, Betriebsärzten, Krankenhäusern und kommunalen Entscheidungsträgern. Ziel muss es sein, die vielen ungenutzten Impfdosen in Sachsen endlich schnell zu verabreichen.

    Die Zeiten, in denen aufgrund unzuverlässiger Lieferungen eine großzügige zeitliche Sicherheitsreserve geplant werden musste, sind längst vorbei. Es sollte auch darüber nachgedacht werden, die Zeitdauer zwischen Erst- und Zweitimpfung im Rahmen der vorhandenen Zulassung zu strecken, um mehr Erstimpfungen zu ermöglichen.

    Der Freistaat Sachsen sollte von den besten Bundesländern lernen. Ministerin Köpping muss sich ehrlich eingestehen, dass sie bei ihren Entscheidungen professionelle Hilfe durch Experten braucht. Politischer Stolz sollte einer Beschleunigung der sächsischen Impfkampagne nicht im Wege stehen.“

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige