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Eine Million Euro bis 2024: BMWi fördert in Leipzig Schaufenster-Projekt „ID-Ideal“

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    In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gestarteten Förderprogramm „Sichere digitale Identitäten“ hat Leipzig den Zuschlag für das Verbundvorhaben „ID-Ideal“ erhalten. Die Fördersumme von rund einer Million Euro verteilt sich auf die Projektlaufzeit zwischen Mai 2021 bis Ende April 2024.

    Beworben um eines von vier Schaufensterprojekten im Rahmen des BMWI-Programms hatte sich stellvertretend für die Stadt Leipzig das Referat Digitale Stadt mit einem sächsischen Konsortium unter Federführung der Hochschule Mittweida.

    Nunmehr sollen in den kommenden drei Jahren für die Nutzung auf dem Smartphone ein Ausweis für die Stadtbibliothek, eine Kursanmeldung für die Volkshochschule sowie eine Anbindung zur Identifizierung für die Leipzig-Move-App und für die Landesplattform Amt24 an „ID-Ideal“ zur Pilottest-Reife entwickelt werden. Die Nutzer sollen ihre Datensouveränität zurückerlangen, also selbstbestimmt über ihre Daten verfügen, über deren Verwendung entscheiden und sich für neue digitale Dienste ohne Registrierung ausweisen können.

    Damit entsteht – wie es der Name des Bundesprojektes sagt – eine sichere digitale Identität.
    Heutzutage verfügt nahezu jeder Mensch über Benutzerkonten auf zahlreichen Plattformen und kann oft schwer nachvollziehen, welche persönlichen Daten wo gespeichert und wofür verwendet werden. „ID-Ideal“ soll Lösungen aufzeigen, die transparent sind und mit den europäischen Regelungen sowie Ansprüchen an den Datenschutz übereinstimmen. Dabei arbeitet die Stadt Leipzig mit einem sächsischen Konsortium aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen zusammen.

    Der Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, Ulrich Hörning, begrüßt das zukunftsweisende Projekt: „Wir haben die einmalige Chance, die Anmeldung für unsere vielfältigen Dienstleistungen der Stadtverwaltung spürbar zu vereinfachen und diese für die mobile Nutzung attraktiver und gleichzeitig sicherer zu gestalten.“

    Dr. Beate Ginzel, Leiterin des Referates Digitale Stadt, ist davon überzeugt, „dass wir mit diesem Projekt, eine moderne und unabhängige Technologie zum Nutzen der Leipziger Bürgerinnen und Bürger etablieren und die Stadt Leipzig als Vorreiter innovative Entwicklungen weiter bekannt machen.“

    Hintergrund:  Die digitale Identität wird von vertrauenswürdigen Stellen wie beispielsweise der Bundesdruckerei ausgestellt, bestätigt und danach von jedem Einzelnen im Smartphone für die eigenverantwortliche Verwaltung sicher abgelegt. Ein Lesegerät oder eine Ausweis-App sind nicht mehr notwendig, um die gespeicherten Informationen mobil zu nutzen.

    Mit zusätzlichen Informationen wie dem Studienstatus oder dem Ticket für den öffentlichen Nahverkehr könnte das Smartphone die meisten Plastikkarten ablösen. Das Projekt mit dem Förderkennzeichen 01MN21001E wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) organisiert und verwaltet.

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