15.2 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Vorsicht beim ordentlichen Holzeinschlag: Sachsenforst weist auf aktuelle Rechtslage hin

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Die sächsischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer haben durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer große Schäden zu beklagen. Durch das viele Schadholz, welches auf den Holzmarkt gelangt ist, sind in den vergangenen Jahren die Rohholzpreise gegenüber dem Niveau vor 2017 stark gesunken. Aus diesem Grund ist eine neue Bundesverordnung über die Beschränkung des ordentlichen Holzeinschlags im Forstwirtschaftsjahr 2021 (kurz: HolzEinschlBeschV2021) in Kraft getreten.

    Bei Fragen zu diesen Regularien berät Sachsenforst als zuständige Behörde Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer kostenlos.

    Nach der neuen Regelungslage darf der ordentliche, planmäßige Holzeinschlag ausschließlich bei Fichte im Zeitraum 1.10.2020 bis 30.9.2021 nicht 85 % des durchschnittlichen Jahreseinschlages der Vorkrisen-Jahre 2013 bis 2017 überschreiten.

    Auch vorbeugende Einschlagsmaßnahmen in verbleibenden, gesunden Fichtenbeständen können dazu führen, dass Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer die Mengenbeschränkungen aus der Verordnung überschreiten. Damit würden sie nicht nur ordnungswidrig handeln, sondern auch das eingeschlagene Holz illegal in Verkehr bringen. Nicht betroffen sind außerordentliche Holzeinschlagsmengen, die ungeplant durch Waldschäden wie Stürmen oder aufgrund von Befall mit Borkenkäfern entstanden sind bzw. entstehen.

    Für kleine Forstbetriebe, die ihren durchschnittlichen Holzeinschlag nicht dokumentiert haben, kann nach Mitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft von einem Durchschnittswert von 5 m³ (Erntefestmeter ohne Rinde) pro Jahr und Hektar möglicher Frischholzeinschlag der Fichte ausgegangen werden.

    Wer einen Holzeinschlag plant, kann sich bei den Revierleiterinnen und Revierleiter in den Forstbezirken und Schutzgebietsverwaltungen von Sachsenforst kostenlos zur aktuellen Regelungslage beraten lassen. Den richtigen Ansprechpartner können Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in der Förstersuche im Internet leicht finden (www.sachsenforst.de/foerstersuche).

    Umfassenden Informationen können im Waldbesitzer-Portal Sachsen abgerufen werden (www.sachsenforst.de/waldbesitzer). Dort kann auch ein FAQ mit Antworten über die Anwendung der HolzEinschlBeschV2021 nachgelesen werden.

    Hintergrund

    Sachsens Wälder sind fast zur Hälfte (45 %) in privater Hand. Oftmals besitzen die insgesamt rund 85.000 privaten Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer in Sachsen nur sehr kleine Waldflächen zwischen einem und fünf Hektar. Diese kleinen Flächen sind schwer zu bewirtschaften, tragen gleichzeitig aber auch zu wichtigen Leistungen für die Allgemeinheit bei.

    Aus diesem Grund können sich alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in Sachsen kostenlos durch die Revierförsterinnen und Revierförster für den Privat- und Körperschaftswald von Sachsenforst zu allen Fragen der Waldbewirtschaftung und Fördermöglichkeiten fachkundig beraten lassen.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige