13.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Hanka Kliese (SPD): Ermutigende Ehrung für belarussische Journalisten

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Der Leipziger Preis für die Freiheit der Medien geht in diesem Jahr an die belarussischen TV-Journalistinnen Katerina Bachwalowa und Daria Tschulzowa. Die beiden Frauen sitzen derzeit in ihrem Heimatland in Haft, wie die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig laut dpa am Donnerstag mitteilte.

    „Ich freue mich außerordentlich über diese Preisvergabe. Es ist unheimlich wichtig, dass die Arbeit dieser mutigen Journalistinnen in Deutschland gesehen und geehrt wird“, so Hanka Kliese. „Die Würdigung ist zugleich eine außerordentliche Geste gegenüber allen Journalis/-innen in Belarus, die dem Machthaber Lukascheno nicht nach dem Munde reden.“

    „Wir verurteilen die staatliche Gewalt gegen die Menschen in Belarus. Regierungskritische Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen weder in ihrem eigenen Land noch im Ausland vor Repressionen sicher. Der Druck auf Journalist/-innen wird immer größer. Erst in dieser Woche hat ein Gericht den oppositionellen Fernsehkanal Belsat als extremistisch eingestuft und damit verboten. Und den Menschen in Belarus werden immer mehr Möglichkeiten entzogen, sich nicht-staatlich zu informieren.“

    „Der internationale Druck auf Lukaschenko darf nicht nachlassen“, so Kliese weiter. „Dazu gehört auch die Würdigung von Menschen, die sich der staatlichen Gewalt entgegenstellen. Die Leipziger Preisentscheidung steht in einer Reihe mit der in dieser Woche angekündigten Vergabe des Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung an die belarussische Menschenrechtsorganisation Wjasna.“

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige