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Long-COVID: Freistaat fördert Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Leipzig

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
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    Long-COVID ist zu einem geläufigen Oberbegriff geworden, unter dem sich eine Reihe von Langzeitfolgen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 zusammenfassen lassen. Dazu zählen Symptome wie ständige Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder neurologische Ausfälle wie Geschmacks- und Geruchsverlust.

    Besonders besorgniserregend sind anhaltende Minderungen der Gedächtnisleistung, Schädigungen des Herzmuskels und eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Der Freistaat Sachsen unterstützt jetzt mit gut einer halben Million Euro ein bis zum Jahresende 2021 laufendes Forschungsvorhaben der Universitätsmedizin Leipzig, bei dem 300 Probandinnen und Probanden mit einer überstandenen SARS-CoV-2-Infektion epidemiologisch untersucht werden.

    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Dank der langjährigen Erfahrung der Universitätsmedizin Leipzig mit epidemiologischen Kohorten und einer großen Zahl von betreuten Patienten mit SARS-CoV-2-Infektionen steht für die Studie ein exzellentes interdisziplinäres Team zur Verfügung. Was diese Studie von ähnlichen Forschungsvorhaben deutlich abhebt, ist der Vorteil, dass Probandinnen und Probanden aus der LIFE-ADULT-Studie des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen teilnehmen, von denen bereits Gesundheitsdaten aus der Zeit vor ihrer COVID-Erkrankung vorliegen.“

    Professor Dr. Markus Löffler, Leiter des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie an der Universität Leipzig und Leiter des Projekts: „Wir wollen mit unserem Projekt die Langzeitfolgen einer Infektion mit SARS-CoV-2 erforschen und verstehen. Es gilt vor allem herauszufinden, wie lange die Beeinträchtigungen anhalten und welche Faktoren den Verlauf beeinflussen.“

    Hierfür arbeiten die neu eingerichtete Post-COVID-Hochschulambulanz am Universitätsklinikum Leipzig und die Erwachsenenambulanz des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE eng zusammen. Das Programm umfasst umfangreiche standardisierte Befragungen sowie körperliche und apparative Untersuchungen.

    Alle Daten werden in einer eigenen LIFE-COVID-Datenbank gesammelt und von dem Team wissenschaftlich ausgewertet. Mit den gewonnenen Daten soll die Voraussetzung für die Entwicklung von Verfahren geschaffen werden, mit denen Post-COVID-Komplikationen therapiert werden können oder ihnen im besten Fall vorgebeugt werden kann.

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