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Präventions-Allianz bekommt Verstärkung: Weißwasser und Bad Muskau treten ASSKomm-Verbund bei

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    Die „Allianz Sichere Sächsische Kommunen“ (ASSKomm) bekommt weitere Verstärkung in Ostsachsen: Nachdem Görlitz im Jahr 2020 die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hat, sind Freitag die Große Kreisstadt Weißwasser und die Kur- und Parkstadt Bad Muskau dem ASSKomm-Verbund beigetreten.

    Die beiden Kooperationsvereinbarungen im Rahmen der Landespräventionsstrategie haben die jeweiligen Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Weißwasser) und Thomas Krahl (Bad Muskau) sowie Polizeipräsident Manfred Weißbach und der Geschäftsführer des Landespräventionsrats Sachsen, Sven Forkert, unterzeichnet.

    Ziel der Kooperation ist es u. a., die Städte durch gezieltes Coaching bei der Gründung eines Kommunalen Präventionsrates (KPR) zu unterstützen und eine Koordinierungsstelle über die Richtlinie »Kommunale Prävention« zu fördern. Auch die Durchführung einer Sicherheitsanalyse als Grundlage für ein umfassendes Präventionskonzept ist geplant.

    Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller: „Mit dem ASSKomm-Verbund beugen wir Kriminalität effektiv vor, indem alle Akteure der kommunalen Prävention vor Ort miteinander vernetzt werden. Denn wir wissen: Prävention wirkt! Mit jeder Gemeinde, mit jeder Stadt mehr in unserem Verbund sorgen wir verstärkt dafür, dass Kriminalität gar nicht erst entsteht. Damit machen wir Sachsen noch lebenswerter. Ich freue mich sehr, dass mit Bad Muskau und Weißwasser nun zwei weitere Städte die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben.“

    Durch einen Kommunalen Präventionsrat können alle Akteure der kommunalen Prävention – Stadtverwaltung, Polizei und weitere Beteiligte wie Vereine aus dem Bereich der Jugend- oder Seniorenarbeit – in einem Gremium gebündelt und vernetzt werden. Mit Weißwasser und Bad Muskau haben sich mittlerweile fünf Kommunen im Landkreis Görlitz für eine Zusammenarbeit im Rahmen von ASSKomm entschieden. Ein Wiedersehen zum fachlichen Austausch mit anderen Kommunen des Freistaates Sachsen ist zur ASSKomm-Fachtagung im Beisein von Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller Ende September 2021 geplant.

    Polizeipräsident Manfred Weißbach: „Kriminalprävention verhindert Straftaten und stärkt damit die objektive und subjektive Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Präventionsarbeit ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Ich bin daher sehr froh, mit Weißwasser und Bad Muskau nun zwei weitere wichtige Städte im Norden unseres Direktionsbereiches in der ASSKomm-Familie zu wissen.“

    Oberbürgermeister der Stadt Weißwasser, Torsten Pötzsch: „Unsere Stadt ist sicher – aber das verlangt vielen Akteuren, vom Streetworker bis zum Ordnungsamt, zivilgesellschaftlichen Vereinen und unseren Bürgerpolizisten, extrem viel ab. Seit über einem Jahr sind wir deshalb im Austausch mit den Experten der Allianz Sichere Sächsische Kommunen. Mit der Koordinierungsstelle hier vor Ort und der ohnehin sehr guten Kooperation mit dem Polizeirevier wollen wir in Zukunft noch stärker auf Prävention setzen.

    Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam Kräfte bündeln können, um die Lebensqualität in Weißwasser/O.L. weiter zu erhöhen, gestrauchelten Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Gesellschaft eine Chance hier vor Ort zu geben und damit dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen in Weißwasser noch besser nachzukommen.

    Diebstähle, Vandalismus, Brandstiftung wie am Volkshaus oder in der Gelsdorfhütte sind auch Zeichen von Halt- und Orientierungslosigkeit. Aber: Wenn Strafen greifen, ist die Tat schon begangen. Deshalb wollen wir auch als ASSKomm-Mitglied eher ansetzen und so Kosten und Unsicherheit für die Stadtgesellschaft vermeiden.“

    Oberbürgermeister der Stadt Bad Muskau, Thomas Krahl: „Wir sind dem Landespräventionsrat Sachsen und der Polizeidirektion Görlitz dankbar, dass der Kooperationsvertrag zwischen allen Beteiligten am 10. September 2021 unterschrieben und schnellstmöglich umgesetzt wird.

    Die Zusammenarbeit auf den verschiedensten Gebieten der vorbeugenden und aktiven Kriminalitätsbekämpfung sowie die mögliche Beseitigung der aktuellen Probleme in den sozialen Brennpunkten wird in hohem Maße dazu beitragen, dass sich die Bürger und die Vielzahl der Gäste in Bad Muskau weiterhin sicher fühlen können. Die Vereinbarung sorgt zudem dafür, dass unsere Stadt weiterhin attraktiv bleibt als Wohnort und Besuchermagnet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Partnern.“

    Hintergrundinformationen:

    Unter dem Dach der am 6. Februar 2019 gegründeten „Allianz Sichere Sächsische Kommunen“ (ASSKomm) hat der Landespräventionsrat Sachsen inzwischen bereits 121 Kommunen zu Fragen von Prävention und Sicherheit beraten. In 25 Städten, Gemeinden und Landkreisen hat sich zudem ein Kommunaler Präventionsrat (KPR) konstituiert oder ist reaktiviert worden – in weiteren steht die Gründung bevor.

    Für individuelle Präventionsstrategien auf lokaler Ebene stellt der Freistaat Sachsen neben der Beratungsleistung durch den Landespräventionsrat – etwa zur Identifizierung von Problemfeldern sowie dem Auf- und Ausbau kommunaler Präventionsstrukturen – auch in diesem Jahr Fördermittel im Höhe von 1,3 Millionen Euro für die Umsetzung bereit.

    Handlungsfelder sind beispielsweise Sachbeschädigungen durch Graffitis, die Vermüllung von öffentlichen Plätzen, Gewalt, Extremismus sowie Drogenmissbrauch. Die kommunale Prävention soll hier frühzeitig ansetzen und Lösungswege aufzeigen.

    An der Allianz beteiligt sich eine große Bandbreite von Kommunen: Von kleinsten Gemeinde über Städte mit einigen hundert bis wenigen tausend Einwohnern wie beispielsweise Belgershain oder Parthenstein bis hin zu Großstädten wie Zwickau, Chemnitz und Leipzig.

    ASSKomm bietet neben Beratung auch Aus- und Fortbildung: u. a. das bundesweit einmalige Studium Präventionsmanagement und die Förderung von kommunaler Prävention.

    Weitere Informationen: www.asskomm.de.

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