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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Die Initiative Weltoffenes Gohlis begrüßt Baugenehmigung für Moschee-Neubau in der Georg-Schumann Straße

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    Weltoffenes Gohlis und ihre Vorgängerinitiative Dialoge für Gohlis begleiten das Geschehen um den Moschee-Neubau der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) seit dem Beginn der öffentlichen Diskussion im Jahr 2013. Die kürzlich erteilte Baugenehmigung für die Moschee begrüßen wir.

    Sie stellt klar, dass Bauanträge nicht anhand diskriminierender Zuschreibungen, sondern ausschließlich auf der Basis des geltenden Baurechtes entschieden werden und dass die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit für alle Menschen gilt. Die AMJ ist aktiver Teil der Leipziger Stadtgesellschaft und unser langjähriger Partner im interreligiösen Dialog, gemeinsam mit den christlichen Gemeinden, der Israelitischen Religionsgemeinde und den Bahai`.

    Seit 2014 haben wir gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren wie dem Bürgerverein Gohlis e.V. eine Vielzahl von Informations- und Diskussionsveranstaltungen im Stadtteil zum interreligiösen Dialog und zum geplanten Moscheebau durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Wohnungsbau und Stadtsanierung (ASW) und dem Magistralenmanagement der Georg-Schumann-Straße wurden im November 2015 die Entwürfe des Architektur-Wettbewerbs im Stadtteil aus- und vorgestellt.

    Viele Bürgerinnen und Bürger haben diese Angebote über die Jahre hinweg genutzt. Wir appellieren an alle interessierten Menschen im Leipziger Norden, mit uns und den verschiedenen Religionsgemeinschaften im Leipziger Norden, darunter auch der AMJ, ins Gespräch zu kommen und unser Miteinander auf der Grundlage kultureller und religiöser Vielfalt und der Wertordnung des Grundgesetzes zu gestalten.

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