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Moschee

DSM verurteilt Angriff auf Leipziger Moschee aufs Schärfste

Der Angriff auf eine Moschee nach einer Demonstration am 13.12.2021 im Leipziger Osten wird vom Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e. V. auf Schärfste verurteilt. Der DSM Vorsitzende Kanwal SETHI, der mit den Betroffenen in Kontakt steht, macht in seiner Stellungnahme klar: „Als Dachverband von Migrant/-innen in Sachsen sind wir über die Vorfälle schockiert und alarmiert. Der Angriff auf Stätten der Andacht und des Gebets kann in einer offenen Demokratie, in der Religionsfreiheit eines der höchsten Güter ist, nur mit Null-Toleranz begegnet werden“.

Gastkommentar von Christian Wolff: Kritik an Corona-Politik und rechte Gewalt

Schon zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 stand eine Frage warnend am Horizont: Können der Rechtsnationalismus im Gewand der AfD, der „Reichsbürger“ und anderer rechtsextremistischer Gruppierungen wie der „Dritte Weg“ von der Corona-Krise und den absehbaren Einschränkungen des öffentlichen Lebens profitieren? Schon bei den ersten Protesten gegen Corona-Schutzmaßnahmen von Gruppen wie „Widerstand 2020“ und „Querdenken“ im Frühsommer 2020 wurde deutlich: Die Grenzen zwischen denen, die mit den Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen nicht einverstanden waren, und dem organisierten Rechtsextremismus sind fließend.

Connewitz: Anschlag auf LinXXnet und Conne Island in Verbindung mit Moscheeangriff + Video

So richtig einordnen mag und kann das abschließend noch niemand, doch erste Vermutungen geistern herum. Am Abend des heutigen 16. Dezember 2021 zirka 22 Uhr gab es Böllerwürfe, zwei Schafsköpfe und einen Zettel vor dem LinXXnet, dem Landtags-Abgeordnetenbüro Juliane Nagel (Die Linke) in der Brandstraße. Anschließend knallte es noch vor dem wenige Meter weiter stadtauswärts liegenden „Conne Island“. Die Polizei ist zur Stunde noch vor Ort und untersucht die Spuren.

Angriff auf DITIB-Moschee im Rahmen einer spontanen Demonstration der linksradikalen Szene

Ella Hanewald, Landessprecherin der Grünen Jugend Sachsen, ordnet ein: „Wir verurteilen den Angriff auf eine Moschee im Leipziger Osten schärfstens. Antifaschistische Aktionen, wie z.B. Demonstrationen, sind und bleiben notwendig, dürfen aber niemals auf dem Rücken von Leuten ausgeführt werden, die bereits marginalisiert sind. Systemkritik wird nicht erreicht, indem muslimische Rückzugsorte angegriffen und die lokale Bevölkerung verängstigt und im schlimmsten Fall retraumatisiert wird.“

Stellungnahme des Migrant/-innenbeirats der Stadt Leipzig zu den Angriffen auf eine Moschee in Leipzig

Am vergangenen Montag (13.12.2021) hat eine größere Gruppe von Menschen im Umfeld der Eisenbahnstraße mit Pyrotechnik randaliert, private Autos und Polizeiwagen demoliert und Mülltonnen in Brand gesetzt. Als einziges Gebäude wurden außerdem die Gebetsräume der Eyüp-Sultan-Moschee angegriffen und die Fensterscheiben eingeworfen.

Dienstag, der 14. Dezember 2021: Hoffnung und Skepsis bei Pandemie-Entwicklung, heftige Kritik nach Attacken auf Leipziger Moschee

Weihnachten rückt näher – und die COVID-19-Pandemie macht keine Pause. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht zumindest einen vorsichtigen Grund für „Licht am Ende des Tunnels“, doch bei der künftigen Pandemie-Entwicklung ist es etwas ganz anderes, was Fachleuten Sorgen bereitet. Währenddessen ist in Leipzigs linker Szene eine Diskussion aufgekommen, nachdem bei dem gestrigen Aufzug im Leipziger Osten auf der Hermann-Liebmann-Straße unter anderem eine Moschee attackiert worden war. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 14. Dezember 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

SPD Leipzig: Klare Verurteilung von Gewalt gegen religiöse Einrichtung

Die Vorsitzenden der SPD Leipzig Holger Mann (MdB) und Irena Rudolph-Kokot verurteilen Gewalt gegen Einrichtungen von Glaubensgemeinschaften auf das Schärfste. Zu den Vorfällen an der DITIB-Moschee am Montagabend in Leipzig-Volkmarsdorf erklärt Kokot: „Kritik am türkischen Staat oder der DITIB ist legitim, auch ich sehe das Regime Erdoğan sehr kritisch – was aber gar nicht geht, ist eine Moschee anzugreifen.“

Die Initiative Weltoffenes Gohlis begrüßt Baugenehmigung für Moschee-Neubau in der Georg-Schumann Straße

Weltoffenes Gohlis und ihre Vorgängerinitiative Dialoge für Gohlis begleiten das Geschehen um den Moschee-Neubau der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) seit dem Beginn der öffentlichen Diskussion im Jahr 2013. Die kürzlich erteilte Baugenehmigung für die Moschee begrüßen wir.

Albrecht Pallas (SPD): Dank an Ermittler – Antidemokraten klare Grenzen setzen

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Festnahme eines Tatverdächtigen nach Anschlag auf Moschee in Dresden: „Ich bin froh, dass die Ermittlungen der sächsischen Sicherheitsbehörden jetzt zur Ergreifung eines Tatverdächtigen geführt haben.“ „Den Behörden gilt für ihre intensive und konsequente Arbeit unser ausdrücklicher Dank.“

Grüne: Polizei und Justiz müssen den Verfolgungsdruck auf die rechte Szene weiter erhöhen und Straftäter zügig vor Gericht bringen

Nach der Festnahme einer Person, die verdächtig ist, den Sprengstoffanschlag auf eine Dresdner Moschee und das Kongresszentrum Dresden Ende September verübt zu haben, erklärt Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Ich bin sehr froh, dass der mutmaßliche Täter endlich gefasst wurde. Den Opfern des Anschlags wird damit hoffentlich die Unsicherheit und Sorge vor einer Fortsetzung der Anschläge genommen werden können.“

Tatverdächtiger nach Anschlag auf Moschee in Dresden verhaftet

Zur heutigen Verhaftung eines Tatverdächtigen im Zusammenhang mit der Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion an der Fatih Camii Moschee und des Internationalen Congress Centrums (ICC) in Dresden am 26. September dieses Jahres, erklärt Innenminister Markus Ulbig: „Ich bin erleichtert, dass es dem Operativen Abwehrzentrum der sächsischen Polizei und der Generalstaatsanwaltschaft Dresden nach rund zehnwöchigen, intensiven Ermittlungsmaßnahmen gelungen ist, den mutmaßlichen Attentäter auf die Fatih Camii Moschee in Dresden zu identifizieren und festzunehmen.“

Kerstin Köditz (Linke): Pegida-Redner mutmaßlicher Bombenleger

Zur Festnahme des mutmaßlich rechtsmotivierten Bombenlegers Nino K. erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Ich bin erleichtert, dass es dem Operativen Abwehrzentrum (OAZ) gelungen ist, einen Verdächtigen für die Sprengstoffanschläge auf die Fatih-Camii-Moschee und das Kongresszentrum in Dresden zu fassen. Die Tat kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit hatte Aufsehen erregt – auch durch die anfänglich wenig professionelle Tatortsicherung.

Aus Worten werden Taten? Verdächtiger zu Dresdner Moscheeanschlag festgenommen

Wenn sich die ersten Informationen des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) bestätigen, ist wohl festzuhalten: Aus Worten werden nun mal Taten. Seit heute ist zumindest klar: bei der Suche nach dem oder den Tätern des Angriffs vom Montag, 26. September 2016, kurz vor bzw. kurz nach 22 Uhr auf eine Dresdner Moschee in der Hühndorfer Straße, sind die Ermittler nun laut einem mittlerweile bestätigten Bericht der BILD-Zeitung auf Nino K. gekommen. Er steht im Verdacht, mittels einer Spreng- oder Brandvorrichtungen zwei Anschläge gegen die Moschee und das Kongresszentrum am Ostra-Ufer verübt zu haben. Am 13. Juli 2015 hielt Nino K. noch eine flammende Rede bei Pegida, beklatscht von Bachmann für den Frieden und gegen den Islam, die „faulen Afrikaner“ und Angela Merkel.

Grüne verurteilen Anschlag auf das Gelände der geplanten Moschee in Leipzig scharf

Zum erneuten Anschlag auf das Baugelände einer geplanten Moschee in Leipzig äußert sich Jürgen Kasek, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen: „Wieder einmal haben Menschenfeinde ihren Hass in Sachsen auf ekelerregende Art und Weise verbreitet. Dieser Anschlag ist ein neuer perfider Angriff auf unsere Gesellschaft, den wir Grüne auf das schärfste verurteilen.“

Holger Mann (SPD): Erneute Schweinekörperablage am Moscheebauplatz in Gohlis plumpe Provokation

Der Leipziger Landtagsabgeordnete Holger Mann (SPD) erklärt zum erneuten Anschlag auf den Bauplatz einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig-Gohlis am Vortag: „Ich verurteile diese Aktion, welche sich gegen Grundprinzipien unserer Verfassung, wie Religions- und Eigentumsfreiheit, Demokratieprinzip und Rechtsstaatlichkeit richtet. Die Täter entlarven sich immer deutlicher als Demokratiefeinde. Ein totes Schwein mit roter Beschriftung ‚Mutti Merkel’ abzulegen, ist nicht nur geschmacklos, sondern offenbart prinzipiellen Mangel an demokratischer Bildung wie Überzeugung.“

Erneuter Angriff auf das Moscheeprojekt in Gohlis

Mehr als zwei Jahre nach einem islamfeindlichen Vorfall auf dem Gelände der geplanten Moschee in Gohlis mit aufgespießten Schweineköpfen kam es nun erneut zu einem ähnlichen Akt. Damit zeigt sich wieder einmal, dass auch im vermeintlich weltoffenen Leipzig Rassismus weiterhin ein großes Problem darstellt.

Diskussionsveranstaltung zum Moscheebau in Gohlis

Am Dienstagabend diskutierten geladene Gäste und 50 Interessierte über den geplanten Moscheebau in Gohlis. Nach den Rückschlägen und rassistischen Protesten der vergangenen beiden Jahre geht das Projekt nun in die entscheidende Phase.

Eine Moschee für Gohlis: Ausstellungseröffnung zum Architekturwettbewerb mit anschließender Podiumsdiskussion am 3. November

Bereits seit dem 15. Oktober gilt der in Form eines Gutachterverfahrens durchgeführte Architekturwettbewerb für den Moschee-Neubau in Gohlis als entschieden. Im November besteht für interessierte Bürgerinnen und Bürger nun auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des Wettbewerbs im Stadtteil Gohlis zu erleben. Eröffnet wird die Ausstellung am 3. November um 19:00 Uhr im Infozentrum Georg-Schumann-Straße 126.

Angst vor religiöser Vielfalt? – Diskussionsveranstaltung am 24. Oktober

Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des Architektur-Wettbewerbs für den geplanten Neubau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig-Gohlis (Georg-Schumann-Straße/ Ecke Bleichertstraße) treten Fragen um religiöse und kulturelle Vielfalt wieder verstärkt in das Zentrum des öffentlichen Interesses. Dazu der Vorsitzende des Bürgervereins Peter Niemann: "Als Bürgerverein ist es uns wichtig, dass man über solche Entwicklungen im Stadtteil und den Islam als Religion auch redet. Unsere Diskussionsveranstaltung am kommenden Samstag soll dazu als Plattform des Dialogs dienen."

Moscheebau in Gohlis: Mann lobt Offenheit und Transparenz des Siegerentwurfs

Zum beendeten Architektenwettbewerb für den Moscheeneubau in Gohlis und zur heute eröffneten Präsentation der Siegerentwürfe im Neuen Rathaus sagt der Leipziger Landtagsabgeordnete und Mitglied der Initiative "Dialoge für Gohlis": "Die Ergebnisse des Wettbewerbes und der Siegerentwurf zum Moscheebau können sich wirklich sehen lassen. Der erste Platz im Architekturwettbewerb überzeugt durch eine städtebauliche Offenheit und Transparenz. Gerade der öffentliche Raum um die Moschee wird viele Möglichkeiten der Begegnung schaffen. Die Wegführung um das Gebäude und Platzgestaltung davor, aber auch die Integration einer Tiefgarage finde ich sehr gelungen und wird den unterschiedlichen Ansprüchen - auch denen der Anwohner_innen - gerecht."

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