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Angst vor religiöser Vielfalt? – Diskussionsveranstaltung am 24. Oktober

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    Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des Architektur-Wettbewerbs für den geplanten Neubau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig-Gohlis (Georg-Schumann-Straße/ Ecke Bleichertstraße) treten Fragen um religiöse und kulturelle Vielfalt wieder verstärkt in das Zentrum des öffentlichen Interesses. Dazu der Vorsitzende des Bürgervereins Peter Niemann: "Als Bürgerverein ist es uns wichtig, dass man über solche Entwicklungen im Stadtteil und den Islam als Religion auch redet. Unsere Diskussionsveranstaltung am kommenden Samstag soll dazu als Plattform des Dialogs dienen."

    Es bestehe dann die Möglichkeit, Einblicke in wissenschaftliche Sichtweisen auf diese Themengebiete zu erfahren. In den Workshops und im Rahmen der Podiumsdiskussion haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Möglichkeit sich selbst aktiv zu beteiligen.

    Am 24.10.2015 im Mediencampus Villa Ida (Poetenweg 28, 04155 Leipzig) geht es unter der Überschrift „Angst vor religiöser Vielfalt?“ um die Frage, warum einige Menschen religiöse Pluralität und insbesondere den Islam als Bedrohung der eigenen Kultur wahrnehmen und welche Möglichkeiten es gibt, solche Gefühle zu entschärfen. Dazu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger angesprochen, mit Sozialpsychologen und Soziologen über dieses brisante gesellschaftspolitische Thema zu sprechen und sich auch mit eigenen, konstruktiven Ideen zur Lösung aktueller Konflikte einzubringen. In einer abschließenden Podiumsdiskussion sollen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Religion und Wissenschaft gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Ergebnisse aus den Vorträgen und Diskussionsgruppen reflektieren.

    Programmablauf

    10.00 Uhr – Einführende Worte und Begrüßung der Teilnehmer

    10.15 Uhr – Eröffnungsvortrag (45 Minuten) mit anschließender Diskussion (60 Minuten): Bedrohungsgefühle durch religiöse Vielfalt? Ängste und Vorurteile in der ost- und westdeutschen Bevölkerung (Gert Pickel, Universität Leipzig)

    12.00 Uhr – Mittagspause

    13.00 Uhr

    Diskussionsgruppe I „Einstellungen“: Warum sind Menschen islamfeindlich eingestellt. (Moderation: Oliver Decker, Universität Leipzig)
    Diskussionsgruppe II „Konflikte“: Warum eskalieren interkulturelle und interreligiöse Konflikte und was kann zu einer Entschärfung beitragen? (Moderation: Alexander Yendell, Universität Leipzig)

    15.00 Uhr – Kaffeepause

    15.30 Uhr – Vorstellung der Ergebnisse aus den Diskussionsgruppen

    16.00 Uhr – Podiumsdiskussion zum Thema „Islamophobie und Islamfeindlichkeit in Leipzig: Wie können wir dagegen steuern?“

    Auf dem Podium: Oliver Decker (Universität Leipzig), Gerd Pickel (Universität Leipzig), Holger Mann (MdL), Abdullah Uwe Wagishauser (Vorsitzender der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland), Florian Illerhaus (Netzwerk gegen Islamophobie und Rassismus Leipzig). Moderation: Alexander Yendell (Universität Leipzig)

    17.00 Uhr – Ende der Veranstaltung

    Eintritt und Kost sind frei.

    Hintergrund:

    Studien zu Einstellungen der deutschen Bevölkerung zeigen, dass die Deutschen mehrheitlich eine reservierte Haltung gegenüber religiöser Vielfalt haben. Insbesondere der Islam und die Muslime werden von der Mehrheit der Deutschen als Bedrohung wahrgenommen – im Osten sind negative Haltungen noch etwas stärker ausgeprägt als im Westen Deutschlands. Für den interreligiösen Dialog stellen die negativen Einstellungen eine besondere Herausforderung dar. Daher muss man zum Zwecke eines erfolgreichen Dialogs zunächst einmal verstehen, warum bestimmte Bevölkerungsgruppen negative Einstellungen gegenüber als fremd wahrgenommenen Kulturen und Religionen entwickeln, um dann Möglichkeiten für einen konstruktiven interreligiösen Dialog aufzuzeigen. Genau hier setzen die Veranstaltungen zum Thema „Interreligiöse Konflikte und interreligiöser Dialog“ an.

    Die Veranstaltungen werden gefördert im Rahmen des Landesprogramms Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz. Unterstützter sind der Bürgerverein Gohlis e. V., die Initiativen Weltoffenes Gohlis und Dialoge für Gohlis, das Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig sowie die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig.

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