Artikel zum Schlagwort Ahmadiyya

Verhinderte ein Schwein den Neubau einer Moschee in Andalusien?

Hintergrund: Die Spur der Schweine auf den Moscheebaustellen führt nach Sevilla

Der Siegerentwurf für die Ahmadiyya-Moschee. Visualisierung: Mustafa Ljaic

Es geschieht so sicher wie das Āmīn in der Moschee beim Gebet zum Abschluss der ersten Sure (Al Fatiha) des Koran: Unbekannte legen an den Ort des geplanten muslimischen Gotteshauses ein Schwein. In Gohlis musste ein Ferkel dran glauben. „Mutti Merkel“ hatte jemand draufgeschrieben. Eine Botschaft an die Bundeskanzlerin - und an die Gemeinde: die Moschee könne nicht mehr gebaut werden, meinen die Täter. Das soll in Sevilla geklappt haben. Stimmt das? Weiterlesen

Kasek: „Religionsfreiheit ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft und muss verteidigt werden“

Grüne verurteilen Anschlag auf das Gelände der geplanten Moschee in Leipzig scharf

Zum erneuten Anschlag auf das Baugelände einer geplanten Moschee in Leipzig äußert sich Jürgen Kasek, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen: „Wieder einmal haben Menschenfeinde ihren Hass in Sachsen auf ekelerregende Art und Weise verbreitet. Dieser Anschlag ist ein neuer perfider Angriff auf unsere Gesellschaft, den wir Grüne auf das schärfste verurteilen.“ Weiterlesen

Geschmackloser Anschlag offenbart Demokratiefeindlichkeit

Holger Mann (SPD): Erneute Schweinekörperablage am Moscheebauplatz in Gohlis plumpe Provokation

Der Leipziger Landtagsabgeordnete Holger Mann (SPD) erklärt zum erneuten Anschlag auf den Bauplatz einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig-Gohlis am Vortag: „Ich verurteile diese Aktion, welche sich gegen Grundprinzipien unserer Verfassung, wie Religions- und Eigentumsfreiheit, Demokratieprinzip und Rechtsstaatlichkeit richtet. Die Täter entlarven sich immer deutlicher als Demokratiefeinde. Ein totes Schwein mit roter Beschriftung ‚Mutti Merkel’ abzulegen, ist nicht nur geschmacklos, sondern offenbart prinzipiellen Mangel an demokratischer Bildung wie Überzeugung.“ Weiterlesen

"Wir haben es geschafft, in einer sehr konstruktiven Weise miteinander zu diskutieren"

Leipziger CDU-Kreisvorsitzender Robert Clemen im L-IZ-Interview (1)

Robert Clemen (CDU) ist Landtagsmitglied und Kreisvorsitzender in Leipzig. Foto: CDU

Robert Clemen ist seit 2013 Kreisvorsitzender der CDU Leipzig. Die nach seinen Worten "letzte verbliebene Volkspartei" will wieder streitbarer werden, nachdem sie Flügelkämpfe der Vergangenheit überwunden hat. Der gebürtige Leipziger war von 1999 bis 2014 Mitglied des Sächsischen Landtages. Bis September 2015 war er ehrenamtlich Mitglied des Hörfunkrates und Programmausschusses des Deutschlandradios. Themen im L-IZ-Interview: Dialog, Flüchtlingspolitik, Medien, Verkehrspolitik und die AfD. Weiterlesen

Eine Moschee für Gohlis: Ausstellungseröffnung zum Architekturwettbewerb mit anschließender Podiumsdiskussion am 3. November

Bereits seit dem 15. Oktober gilt der in Form eines Gutachterverfahrens durchgeführte Architekturwettbewerb für den Moschee-Neubau in Gohlis als entschieden. Im November besteht für interessierte Bürgerinnen und Bürger nun auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des Wettbewerbs im Stadtteil Gohlis zu erleben. Eröffnet wird die Ausstellung am 3. November um 19:00 Uhr im Infozentrum Georg-Schumann-Straße 126. Weiterlesen

Angst vor religiöser Vielfalt? – Diskussionsveranstaltung am 24. Oktober

Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des Architektur-Wettbewerbs für den geplanten Neubau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig-Gohlis (Georg-Schumann-Straße/ Ecke Bleichertstraße) treten Fragen um religiöse und kulturelle Vielfalt wieder verstärkt in das Zentrum des öffentlichen Interesses. Dazu der Vorsitzende des Bürgervereins Peter Niemann: "Als Bürgerverein ist es uns wichtig, dass man über solche Entwicklungen im Stadtteil und den Islam als Religion auch redet. Unsere Diskussionsveranstaltung am kommenden Samstag soll dazu als Plattform des Dialogs dienen." Weiterlesen

Gelegenheit zur Begegnung mit Christen und Muslimen wurde in Gohlis genutzt

Großes Interesse am Interreligiösen Dankfest an der Friedenskirche

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Am besten vorbereitet war die Ahmadiyya-Gemeinschaft. Ihr großes Zelt in blauer Farbe fiel Passanten als erstes auf. Es gab leckere Speisen und viel Informationsmaterial. Die christlichen Gemeinden waren mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Neben Kuchen gab es die Möglichkeit, zu basteln und sich zu schminken. Bei einem Memory mussten Textstellen eindeutig der Bibel oder dem Koran zugeordnet werden. Viele Gespräche und gute Begegnungen gab es an diesem Sonntag. Weiterlesen

Ergebnis des Architekturwettbewerbes soll öffentlich ausgestellt werden

Initiative „Dialoge für Gohlis“ begrüßt Baufreiheit für Moscheebau

Die Initiative "Dialoge für Gohlis" begrüßt, dass für den Moscheeneubau der Ahmadiyya-Gemeinde nun Rechtssicherheit besteht. Die Abweisung der drei Widersprüche durch die Landesdirektion zeigt, dass keine berechtigten Einsprüche gegen den Sakralbau bestehen. "Die sorgfältige Abwägung der Widersprüche wird sicherlich die Akzeptanz des Bauvorhabens erhöhen. Gespannt erwarten wir nun das Ergebnis des am 1. Juli gestarteten Architekturwettbewerbes. Wir wünschen uns eine öffentliche Vorstellung der Entwürfe im Stadtteil, so Gerd Klenk, von der Initiative Dialoge für Gohlis. Weiterlesen

Konflikte und Ängste in einer multikulturellen Welt

Theaterstück „Moschee DE“ in der Friedenskirche

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie wird in neuen Tonarten angestimmt. In Berlin Pankow-Heinersdorf wurde 2006 über den Bau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinschaft heftig diskutiert. Kolja Mensing und Robert Thalheim hatten damals Interviews mit den streitenden Gruppen geführt. Daraus ist ein Theaterstück entstanden. "Moschee DE" wurde 2010 in Hannover uraufgeführt. Nun wird es in Gohlis aufgeführt. Auch hier wird gerade eine Moschee geplant. Weiterlesen

Bischof Heiner Koch zu Gast in Gohlis

Bischöflicher Besuch für „Weltoffenes Gohlis“

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Die katholische Gemeinde St. Georg, Gohlis unterstützt gemeinsam mit den evangelischen Nachbargemeinden die Initiative "Weltoffenes Gohlis". Dabei hat die Gemeinde auch die Rückendeckung ihres Bischofs aus Dresden, Dr. Heiner Koch. Der war am Mittwoch zum Kaffee in den Räumen des Bürgervereins Gohlis. Die Initiative "Weltoffenes Gohlis" stand im Vordergrund. Gesprochen wurde aber auch über den interreligiösen Dialog im Stadtteil. Weiterlesen

Was glauben die denn?

Interview mit Imam Said Ahmed Arif und seiner Frau (3)

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Was glauben Muslime? Die Frage ist zu pauschal. Es gibt im Islam viele Strömungen. Im Bahnhofcafé traf ich Iman Said Ahmed Arif von der Ahmadiyya-Gemeinde. Sie wollen in Gohlis eine kleine Moschee bauen. Im Gespräch ging es um das Bild des Islam in der Öffentlichkeit, die Deutung des Koran und die Struktur der Ahmadiyya. Mit dabei seine Frau. Auch sie sprach von ihrem Glauben, ihrem Selbstverständnis als Muslimin und warum sie das Kopftuch trägt. Weiterlesen

Was glauben die denn?

Interview mit Imam Said Ahmed Arif und seiner Frau (2)

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Was glauben Muslime? Die Frage ist zu pauschal. Es gibt im Islam viele Strömungen. Im Bahnhofcafé traf ich Imam Said Ahmed Arif von der Ahmadiyya-Gemeinde. Sie wollen in Gohlis eine kleine Moschee bauen. Im Gespräch ging es um das Bild des Islam in der Öffentlichkeit, die Deutung des Koran und die Struktur der Ahmadiyya. Mit dabei seine Frau. Auch sie sprach von ihrem Glauben, ihrem Selbstverständnis als Muslimin und warum sie das Kopftuch trägt. Weiterlesen

Was glauben die denn?

Interview mit Imam Said Ahmed Arif und seiner Frau (1)

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Was glauben Muslime? Die Frage ist zu pauschal. Es gibt im Islam viele Strömungen. Im Bahnhofcafé traf ich Iman Said Ahmed Arif von der Ahmadiyya-Gemeinde. Sie wollen in Gohlis eine kleine Moschee bauen. Im Gespräch ging es um das Bild des Islam in der Öffentlichkeit, die Deutung des Koran und die Struktur der Ahmadiyya. Mit dabei seine Frau. Auch sie sprach von ihrem Glauben, ihrem Selbstverständnis als Muslimin und warum sie das Kopftuch trägt. Weiterlesen

Was glauben die denn?

Muslimische Gemeinschaft Ahmadiyya: Ein Hausbesuch

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Ein Hausbesuch bei der muslimischen Gemeinschaft Ahmadiyya. Gegründet von einem Mann, der im 19. Jahrhundert den Anspruch vertrat, der verheißene Messias zu sein. Das trennt Ahmadiyya von anderen Muslims, die in Mohammed den letzten Propheten sehen. Eine in Pakistan verfolgte Gruppe. Die Wohnung ist zu klein für die 60 Mitglieder. Deshalb wollen sie in Gohlis bauen. Noch gibt es Streit mit dem Nachbarn. Doch gibt es wirklich Grund zur Sorge? Weiterlesen

Ahmadiyya-Moschee an der Georg-Schumann-Straße: Stadt Leipzig hat die Bauvoranfrage der Gemeinde positiv beschieden

Für gewöhnlich, so betonte Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau, gehe man mit einem Bauvorbescheid nicht an die Presse. Aber in Sachen der von der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde geplanten Moschee am Standort Georg-Schumann-Straße 27 hat sie am Donnerstag, 4. September, mal eine Ausnahme gemacht. Das Thema bewegt die Leipziger seit 2013. Und wird es wohl auch ein Weilchen tun. Mindestens, bis diese kleine Moschee in Gohlis steht. Weiterlesen

Moscheebau in Gohlis: Ein Interview mit dem Imam der Leipziger Ahmadiyya-Gemeinde Said Ahmed Arif

Seit dem 3. Mai ist die Diskussion rings um den Moscheebau in Gohlis wieder aufgeflammt. Weniger, weil die Ahmadiyya-Gemeinde selbst Anlass dazu gegeben hätte, eher durch eine Wortmeldung von Solveig Prass und der CDU via "Bild". Es würden schwere Probleme anstehen, orakelt in ihrer heutigen Ausgabe auch die LVZ, der Verfassungsschutz meldet unterdessen problematische Aussagen seitens einer salafistischen Gemeinde um den Imam Hassan Dabbagh. Gefragt hat die L-IZ am 3. Mai 2014 alle Beteiligten in schriftlicher Form. Said Ahmed Arif, Imam der Ahmadiyya Muslim Gemeinden, Berlin/Leipzig hat geantwortet, während sich Hassan Dabbagh und Solveig Prass seither in Schweigen hüllen.
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Die CDU und die Moschee: Im Wahlkampf ganz außen lang und doch für ein größeres Gotteshaus

Es ist Wahlkampf. Für Frühaufsteher Landtagswahlkampf, für Last-Minute-Punkter parallel Leipziger Kommunalwahldebatte. Bei Abgeordneten mit geringer Themenbreite eine Zeit, in der man dennoch irgendwie auffallen muss. Dachte sich wohl auch Landtagsabgeordneter und Stadtrat Wolf-Dietrich Rost von der nördlichen CDU Leipzig. Pünktlich zur Stadtratssitzung verlangt er in einer Anfrage Auskunft zur "erwarteten bodenrechtlichen Spannungen" (vulgo Unruhe) rings um den geplanten Bau der Ahmadiyya-Moschee in Gohlis. Nehmen ihn Bauordnungsamt und die Ahmadiyya-Gemeinde ernst, könnte die Moschee größer als bislang geplant gebaut werden. Weiterlesen