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Tag: 14. März 2015

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Klub Slivovice mit Gimpelakwa

Diese Jungs haben das Tanzen im Blut. Oder einen guten Schuss Slivovice, oder sogar beides. Es wird gehüpft und gemischt, bis kein Glas voll bleibt. Im Täubchenthal wird in der altbekannten Veranstaltungsreihe "Klub Slivocice" Ska, mit einer Prise Klezmer und Latin aufgetischt. Gimpelakwa spielt am 20. März zum Tanz auf.

Iman Said Arif im Leipziger Hauptbahnhof. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Interview mit Imam Said Ahmed Arif und seiner Frau (3)

Was glauben Muslime? Die Frage ist zu pauschal. Es gibt im Islam viele Strömungen. Im Bahnhofcafé traf ich Iman Said Ahmed Arif von der Ahmadiyya-Gemeinde. Sie wollen in Gohlis eine kleine Moschee bauen. Im Gespräch ging es um das Bild des Islam in der Öffentlichkeit, die Deutung des Koran und die Struktur der Ahmadiyya. Mit dabei seine Frau. Auch sie sprach von ihrem Glauben, ihrem Selbstverständnis als Muslimin und warum sie das Kopftuch trägt.

Dirigent Robin Ticciati. Foto: Alexander Böhm

Ticciati dirigiert in Leipzig Wagner, Berlioz und Beethoven

Die Gäste der Buchmesse-Eröffnung bekamen am Mittwoch nur einen Auszug zu hören. Für die zahlenden Besucher gab's am Donnerstag und Freitag das volle Programm. Das Gewandhausorchester widmet sich in dieser Woche drei großen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert.

Gut 200 Fans ließen sich ihr Buch von Patrick Rothfuss nach amüsanter Fragerunde signieren Foto: Sebastian Beyer

Buchmesse: Patrick Rothfuss im L-IZ Interview

Mit „Der Name des Windes“ und „Die Furcht des Weisen“ traf Patrick Rothfuss den Nerv von 4 Millionen Lesern weltweit. Über den Stand der Fortsetzung und seine Art zu schreiben sprach er am Rande der Buchmesse. Dabei wurden so einige Mysterien enträtselt, die sein neuestes Buch „Die Musik der Stille“ betreffen. Keine Geschichte im klassischen Sinn, mehr eine Art dramaturgischer Charakterstudie.

ZDF-Politbarometer vom 13. März. Screenshot: L-IZ

Kommentar: Wochenlanges Griechenland-Bashing hat Folgen beim Stimmungsbarometer des ZDF

Auch der "Spiegel" griff am Freitag, 13. März, eine Meldung des ZDF auf und verwandelte sie in die Überschrift: "Griechenlands Euro-Austritt: Mehrheit der Deutschen für Grexit". Binnen zwei Wochen, so suggeriert diese Umfrage für das "ZDF-Politbarometer", sei die Stimmung in Deutschland völlig gekippt. Ach ja? Oder doch besser: Vorverurteilende Berichterstattung zeigt Wirkung. Das ZDF natürlich mit dabei.

Dr. Thomas Seidel hat 95 Menschen nach ihrem Verhältnis zum evangelischen Glauben befragt. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Evangelisch? 95 Antworten – 95 Porträts

"Mein Verhältnis zum evangelischen Glauben ist durch die Freundschaft zu Menschen dieses Glaubens geprägt", schreibt der Leipziger Künstler Frank Berendt. Vielleicht ist das der Zugang zum Glauben anderer Menschen: Freundschaft. Der Theologe und Historiker Thomas A. Seidel hat 95 Menschen zu ihrem Verhältnis zum evangelischen Glauben befragt. Jürgen M. Pietsch hat die Befragten in einem von ihnen selbst gewählten Umfeld fotografiert.

Der Gruß des Vulkaniers Spock hat jüdische Wurzeln. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Jüdisches Museum auf der Leipziger Buchmesse

"Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom", soll Albert Einstein gesagt haben. Wichtig ist es trotzdem. Das jüdische Museum versucht es auf der Buchmesse mit roten beweglichen Würfeln. Diese enthalten Vitrinen, aufgedruckte Texte und Karten. Die robusten Würfel sind beweglich, damit sie von allen Seiten betrachtet werden können. So kann das Judentum neu entdeckt werden.

Michael Czupalla, Landrat von Nordsachsen seit 2008. Foto: Landratsamt Landkreis Nordsachsen

Linke und Grüne gehen mit Peter Hettlich ins Rennen – SPD-Vorstand nominiert eigenen Kandidaten

Der Landkreis Nordsachsen wählt in diesem Jahr einen neuen Landrat. Der alte, der 2008 zum ersten Landrat im neu gebildeten Landkreis Nordsachsen gewählte Michael Czupalla (CDU), tritt nicht wieder an zur Wahl. Doch noch ist völlig offen, ob es am Ende zu einem echten Duell kommt. Zwei Parteien haben sich zwar schon auf einen gemeinsamen Kandidaten geeinigt - eine aber will's wieder allein versuchen.

Danke, Terry. Foto: Leo Leu

Terry Pratchetts Vermächtnis: Die Sache mit der Wahrheit oder Wir kümmern uns um den anderen Kram

LeserclubGestern hab ich gestaunt. Zumindest, bis ich mir mit sechs Flaschen klatschianischem Wein einen angedudelt habe. So viele Nachrufe auf Terry hätte ich nie erwartet. Nicht in dieser Welt. Aber sie haben es doch noch registriert, meine sonst so ernsthaft unironischen Kollegen. Dass mit Terry Pratchett ein ganz Großer gestorben ist. Der kleine Bruder von Mark Twain und Charles Dickens.

Selbst kreiertes Waffeleis. Foto: Maike Klose

Topf & Quirl: Selbst kreiertes Waffeleis

Ein Eis, das keine Wünsche offen lässt, wäre das nicht mal was? Die richtige Grundsorte, der passende Saucenwirbel, die perfekte Knuspereinlage und als Krönung obenauf der gewünschte Überzug - welch ein Traum! Und weil man in kleinen Eistruhen und riesigen Gefrierschränken meist nicht die grandiose Sorte schlechthin entdeckt, sollte man sich am besten sofort an die Arbeit machen und ein eigenes Waffeleis kreieren, denn das lässt ganz sicher keine Wünsche offen.

Gerhard Gäbler: Zeit ohne Wiederkehr. Foto: Ralf Julke

Gerhard Gäblers Bilderflut der grauen letzten Jahre der DDR

"Land im Wartezustand" hat der Kulturhistoriker Bernd Lindner sein Nachwort zu diesem Bildband überschrieben. Das hätte auch vorn so auf dem Titel stehen können. Tatsächlich trifft es das, was der Leipziger Fotograf Gerhard Gäbler zwischen 1978 und 1990 abgelichtet hat, noch viel klarer. Denn er hat ja eigentlich nicht das Land fotografiert, sondern dessen Bewohner. All diese blassen Seelen in Erwartung von Irgendwas.

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