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Internationales Netzwerk „Places of Peace“ tagt in Markranstädt

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    Vom 14. Oktober bis 17. Oktober 2021 tagen die Mitglieder des internationalen Netzwerks „Places of Peace“ (ENPP) in Markranstädt. Der Förderverein Schloss Altranstädt e. V. begrüßt dazu weitgereiste Gäste unter anderem aus Portugal und Ungarn.

    Einmal jährlich treffen sich die Mitglieder des Netzwerks zum Austausch und zur Diskussion. Themen sind die laufenden Aktivitäten, Bericht des Wissenschaftlichen Beirates der Orte des Friedens, ein Antrag auf Europäisches Kulturerbe Siegel und der Finanzplan für die nächsten Jahre. „Wir sind Gründungsmitglied des Netzwerkes „Plaeces of Peace“ und stolz die Tagung erstmalig ausrichten zu dürfen.“, freut sich Hellmuth Matthis, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Altranstädt,

    „Selbstverständlich haben wir auch eine interessante Rundfahrt durch unseren Friedensort „Schloss Altranstädt“ und die Umgebung geplant.“. Bürgermeisterin Nadine Stitterich ist neugierig auf die Gäste aus Europa und Deutschland, „Ich bin gespannt, welche Themen die Teilnehmer beschäftigt und welche interessanten Beiträge sie aus ihrem Ort beitragen.“.

    Zur offiziellen Begrüßung der Gäste laden der Förderverein und die Bürgermeisterin Nadine Stitterich am Freitag, dem 15. Oktober 2021 um 9.00 Uhr Medienvertreter auf den Markt in Markranstädt ein.

    ENPP ist ein europäisches Netzwerk von Orten, an denen Friedensverträge oder Kapitulationen unterzeichnet wurden, vertreten durch öffentliche und private Institutionen. Diese Orte sind sich der historischen, oft tragischen Ereignisse bewusst und gedenken ihrer.

    Mit dem Mandat einer Vergangenheit von Kriegen arbeiten die Mitglieder der ENPP zusammen, um eine Kultur des Friedens aufzubauen und diese Orte auf der Grundlage ihres gemeinsamen historischen und immateriellen Erbes – des Friedens – zu fördern. Die Mitglieder kommen aus Portugal, Spanien, Deutschland, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien, Rumänien und Türkei.

    Während des großen Nordischen Krieg (1700 – 1721) gelangte das Schloss Altranstädt in schwedische Besatzung und war von 1706 bis 1707 Hauptquartier und Regierungssitz des schwedischen Königs Karl XII. Am 24. September 1706 schloss der schwedische König hier mit August dem Starken den „Altranstädter Frieden“. Ein Jahr später am 22. August besiegelten Karl XII und der kaiserliche-österreichische Sondergesante Johan Wenzel Graf Wratislaw von Mitrowitz die „Altranstädter Konvention“.

    Diese damaligen Ereignisse zeichnen das Schloss Altranstädt als einen Ort des Friedens aus. Die Bewahrung dieser bedeutenden Friedensverträge war die Motivation des Fördervereins als Gründungsmitglied dem ENPP beizutreten. Weitere Informationen zum Netzwerk finden sich auf www.plaecesofpeace.eu.

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